
Die australische Regierung unter Premierminister Albanese hat das Community Refugee Integration and Settlement Program (CRISP) von einem vierjährigen Pilotprojekt zu einer dauerhaften Maßnahme gemacht. Damit wird die Gemeinschaftsunterstützung als dritte Säule neben der staatlichen Neuansiedlung und dem langjährigen Flüchtlings- und Humanitären Visaprogramm fest verankert. Im Rahmen von CRISP sammeln Gruppen von engagierten Australiern Spenden, organisieren Wohnraum und begleiten neu angekommene Flüchtlinge während ihrer ersten zwölf Monate. Eine am 12. Juni veröffentlichte Evaluation der University of Queensland zeigt, dass 92 % der Teilnehmenden innerhalb von zehn Monaten langfristigen Wohnraum fanden, 43 % eine bezahlte Arbeit aufnahmen und fast alle mit dem Englischlernen begonnen hatten. Die Labour-Partei betont, dass dieses Modell „den sozialen Zusammenhalt stärkt“, gerade in einer Zeit, in der Migrationsfragen politisch stark umstritten sind.
Im Gegensatz zum langjährigen privaten Patenschaftsprogramm Kanadas ist die Zahl der CRISP-Plätze in Australien auf die bestehende Obergrenze von 20.000 humanitären Aufnahmeplätzen begrenzt, was bedeutet, dass die Gesamtaufnahme nicht erhöht wird. Allerdings werden Ressourcen umverteilt: Das Innenministerium wird künftig die gemeinnützige Organisation Community Refugee Sponsorship Australia beauftragen, Freiwilligengruppen auszubilden und Siedlungspläne landesweit zu prüfen.
Für Manager im Bereich Unternehmensmobilität ist diese Entscheidung aus zwei Gründen relevant. Erstens signalisiert sie, dass zunehmend Gemeinschaftsnetzwerke – und nicht nur Arbeitgeber – die Kosten der Integration tragen sollen, ein Modell, das auch auf regionale Fachkräfte- oder Mobilitätsprogramme im Pazifik ausgeweitet werden könnte. Zweitens verschafft der dauerhafte Status den über CRISP ankommenden Flüchtlingen deutlich mehr Sicherheit bei Unterstützungsleistungen und schnellere Zugänge zu Arbeitsrechten, wodurch ein kleiner, aber motivierter Arbeitskräftepool außerhalb der üblichen Fachkräftevisa entsteht. Arbeitgeber, die dieses Potenzial nutzen wollen, sollten ihre internen Diversitätsrichtlinien überprüfen, denn CRISP-Teilnehmende erhalten von Anfang an unbefristete humanitäre Visa mit uneingeschränkten Arbeitsrechten, benötigen aber möglicherweise flexible Umzugspakete, um nach dem ersten Jahr von freiwillig bereitgestelltem Wohnraum in private Mietwohnungen umzuziehen.
Im Gegensatz zum langjährigen privaten Patenschaftsprogramm Kanadas ist die Zahl der CRISP-Plätze in Australien auf die bestehende Obergrenze von 20.000 humanitären Aufnahmeplätzen begrenzt, was bedeutet, dass die Gesamtaufnahme nicht erhöht wird. Allerdings werden Ressourcen umverteilt: Das Innenministerium wird künftig die gemeinnützige Organisation Community Refugee Sponsorship Australia beauftragen, Freiwilligengruppen auszubilden und Siedlungspläne landesweit zu prüfen.
Für Manager im Bereich Unternehmensmobilität ist diese Entscheidung aus zwei Gründen relevant. Erstens signalisiert sie, dass zunehmend Gemeinschaftsnetzwerke – und nicht nur Arbeitgeber – die Kosten der Integration tragen sollen, ein Modell, das auch auf regionale Fachkräfte- oder Mobilitätsprogramme im Pazifik ausgeweitet werden könnte. Zweitens verschafft der dauerhafte Status den über CRISP ankommenden Flüchtlingen deutlich mehr Sicherheit bei Unterstützungsleistungen und schnellere Zugänge zu Arbeitsrechten, wodurch ein kleiner, aber motivierter Arbeitskräftepool außerhalb der üblichen Fachkräftevisa entsteht. Arbeitgeber, die dieses Potenzial nutzen wollen, sollten ihre internen Diversitätsrichtlinien überprüfen, denn CRISP-Teilnehmende erhalten von Anfang an unbefristete humanitäre Visa mit uneingeschränkten Arbeitsrechten, benötigen aber möglicherweise flexible Umzugspakete, um nach dem ersten Jahr von freiwillig bereitgestelltem Wohnraum in private Mietwohnungen umzuziehen.
Quelle: The Guardian