
In einem über Nacht still veröffentlichten Positionspapier bestätigte das australische Innenministerium, dass es den Punkte-Test für qualifizierte Migration noch vor Jahresende verschärfen und ab dem 1. Juli 2026 verpflichtende Gehaltsuntergrenzen anheben wird. Experten sagen, dass diese Maßnahmen es für Fachkräfte in der Mitte ihrer Karriere erschweren, eine dauerhafte Aufenthaltsgenehmigung zu erhalten, während Absolventen in MINT-Fächern davon profitieren werden.
Wesentliche Änderungen umfassen die Anhebung der Core Skills Income Threshold (CSIT) auf 79.499 AUD und der Specialist Skills Income Threshold (SSIT) auf 146.717 AUD, um sie an aktuelle Arbeitsmarktdaten anzupassen. Die Altersbewertung wird zugunsten von Bewerbern im Alter von 25 bis 34 Jahren verschoben, während in Australien erworbene Hochschulabschlüsse stärker gewichtet werden. Regionale Nominierungsprogramme erhalten zusätzliche Punkte und eine schnellere Bearbeitung, was die im Haushalt 2026-27 eingeführte Onshore-First-Strategie der Regierung unterstreicht.
Für Arbeitgeber bedeutet dies höhere Sponsoring-Kosten, und das „Grenzshopping“ nach günstigeren Talenten könnte künftig nicht mehr möglich sein. Unternehmen mit bereits vor dem 1. Juli eingereichten Subclass-482- (Skills in Demand) oder Subclass-186-Nominierungen sind von den Änderungen nicht betroffen, doch neue Nominierungen müssen die höheren Gehaltsuntergrenzen erfüllen. Einwanderungsanwälte warnen, dass auch Verhandlungen zu Arbeitsvereinbarungen die neuen Schwellenwerte berücksichtigen müssen.
Die Regierung argumentiert, dass die Reform Ausbeutung eindämmen und das mittlere Einkommen von Migranten erhöhen wird, während Wirtschaftsverbände befürchten, dass sie die Engpässe in Branchen wie der Altenpflege und Gastronomie verschärfen könnte, die bereits Schwierigkeiten haben, die Gehaltsuntergrenzen zu erfüllen. Die Änderungen fallen mit einem erneuten Vorstoß zur Automatisierung der Kompetenzbewertungsprozesse zusammen, der mit einem Budget von 85 Millionen AUD ausgestattet ist und letzten Monat angekündigt wurde.
Praktischer Tipp: Arbeitgeber, die im nächsten Quartal ausländische Fachkräfte einstellen wollen, sollten Nominierungen sofort einreichen oder ihre Gehaltspakete anpassen. Kandidaten, die sich dem Alter von 40 Jahren nähern, sollten einen Wechsel zu unternehmensgesponserten Programmen in Betracht ziehen, anstatt sich auf punktebasierte Visa zu verlassen.
Wesentliche Änderungen umfassen die Anhebung der Core Skills Income Threshold (CSIT) auf 79.499 AUD und der Specialist Skills Income Threshold (SSIT) auf 146.717 AUD, um sie an aktuelle Arbeitsmarktdaten anzupassen. Die Altersbewertung wird zugunsten von Bewerbern im Alter von 25 bis 34 Jahren verschoben, während in Australien erworbene Hochschulabschlüsse stärker gewichtet werden. Regionale Nominierungsprogramme erhalten zusätzliche Punkte und eine schnellere Bearbeitung, was die im Haushalt 2026-27 eingeführte Onshore-First-Strategie der Regierung unterstreicht.
Für Arbeitgeber bedeutet dies höhere Sponsoring-Kosten, und das „Grenzshopping“ nach günstigeren Talenten könnte künftig nicht mehr möglich sein. Unternehmen mit bereits vor dem 1. Juli eingereichten Subclass-482- (Skills in Demand) oder Subclass-186-Nominierungen sind von den Änderungen nicht betroffen, doch neue Nominierungen müssen die höheren Gehaltsuntergrenzen erfüllen. Einwanderungsanwälte warnen, dass auch Verhandlungen zu Arbeitsvereinbarungen die neuen Schwellenwerte berücksichtigen müssen.
Die Regierung argumentiert, dass die Reform Ausbeutung eindämmen und das mittlere Einkommen von Migranten erhöhen wird, während Wirtschaftsverbände befürchten, dass sie die Engpässe in Branchen wie der Altenpflege und Gastronomie verschärfen könnte, die bereits Schwierigkeiten haben, die Gehaltsuntergrenzen zu erfüllen. Die Änderungen fallen mit einem erneuten Vorstoß zur Automatisierung der Kompetenzbewertungsprozesse zusammen, der mit einem Budget von 85 Millionen AUD ausgestattet ist und letzten Monat angekündigt wurde.
Praktischer Tipp: Arbeitgeber, die im nächsten Quartal ausländische Fachkräfte einstellen wollen, sollten Nominierungen sofort einreichen oder ihre Gehaltspakete anpassen. Kandidaten, die sich dem Alter von 40 Jahren nähern, sollten einen Wechsel zu unternehmensgesponserten Programmen in Betracht ziehen, anstatt sich auf punktebasierte Visa zu verlassen.
Quelle: Visaology