
In einer Mitteilung vom späten Freitagabend (14. Juni 2026) zur Änderung der Foreign Exchange Management (Non-Debt Instruments) Rules hat das Finanzministerium den Begriff „Non-Resident Indians (NRIs) und Overseas Citizens of India (OCIs)“ durch die weiter gefasste Kategorie „natürliche Person mit Wohnsitz außerhalb Indiens“ ersetzt. Diese sprachliche Anpassung erweitert stillschweigend den Portfolio-Investitionsweg nach Schedule III – bisher vor allem für die indische Diaspora reserviert – auf jede ausländische Person, die indische börsennotierte Aktien mit Rückführungsmöglichkeit handeln möchte.
Für indische Fachkräfte im Ausland beseitigt die Änderung eine bürokratische Hürde: Expatriates, die ihre indische Staatsbürgerschaft abgelegt, aber finanzielle Verbindungen behalten haben, können nun direkt investieren, ohne zuvor den OCI-Status erneut beantragen zu müssen. Umgekehrt können nicht zur Diaspora gehörende Expatriates, die in indischen Multinationals tätig sind, auch nach ihrer Rückkehr ihr Engagement am Heimataktienmarkt behalten, was die langfristige Vermögensplanung erleichtert.
Schutzmechanismen bleiben bestehen: Einzelinvestitionen sind auf 10 Prozent des eingezahlten Kapitals eines Unternehmens begrenzt, die Gesamtinvestitionen ausländischer Einzelpersonen auf 24 Prozent. Transaktionen, die eine Kontrolle durch Bürger von Ländern mit Landgrenze zu Indien ermöglichen würden, bedürfen weiterhin der vorherigen Genehmigung der Regierung – ein Sicherheitsfilter, der seit 2020 gilt. Compliance-Beauftragte sollten die Fünf-Handelstage-Regel beachten: Überschreitet ein ausländischer Investor die 10-Prozent-Grenze, müssen die überschüssigen Anteile verkauft oder die gesamte Position als ausländische Direktinvestition (FDI) umklassifiziert werden, was einen anderen Genehmigungsprozess auslöst. Die Verwahrstellen sind verpflichtet, innerhalb von sieben Tagen informiert zu werden, um den Anti-Geldwäsche-Vorschriften gemäß dem Prevention of Money Laundering Act zu entsprechen.
Diese Erweiterung passt zur Regierungsstrategie, die indischen Kapitalmärkte als Ziel für „Retail FPI“ zu positionieren – ähnlich dem Global Investor Programme in Singapur und der Kimchi-Premium-Welle von Privatanlegern in Südkorea. Private Banken, die vermögende NRIs in Dubai und Singapur betreuen, bieten bereits sogenannte Feeder-Konten an, die Depotführung, Steuer- und KYC-Compliance für die neu zugelassenen Anleger bündeln.
Für indische Fachkräfte im Ausland beseitigt die Änderung eine bürokratische Hürde: Expatriates, die ihre indische Staatsbürgerschaft abgelegt, aber finanzielle Verbindungen behalten haben, können nun direkt investieren, ohne zuvor den OCI-Status erneut beantragen zu müssen. Umgekehrt können nicht zur Diaspora gehörende Expatriates, die in indischen Multinationals tätig sind, auch nach ihrer Rückkehr ihr Engagement am Heimataktienmarkt behalten, was die langfristige Vermögensplanung erleichtert.
Schutzmechanismen bleiben bestehen: Einzelinvestitionen sind auf 10 Prozent des eingezahlten Kapitals eines Unternehmens begrenzt, die Gesamtinvestitionen ausländischer Einzelpersonen auf 24 Prozent. Transaktionen, die eine Kontrolle durch Bürger von Ländern mit Landgrenze zu Indien ermöglichen würden, bedürfen weiterhin der vorherigen Genehmigung der Regierung – ein Sicherheitsfilter, der seit 2020 gilt. Compliance-Beauftragte sollten die Fünf-Handelstage-Regel beachten: Überschreitet ein ausländischer Investor die 10-Prozent-Grenze, müssen die überschüssigen Anteile verkauft oder die gesamte Position als ausländische Direktinvestition (FDI) umklassifiziert werden, was einen anderen Genehmigungsprozess auslöst. Die Verwahrstellen sind verpflichtet, innerhalb von sieben Tagen informiert zu werden, um den Anti-Geldwäsche-Vorschriften gemäß dem Prevention of Money Laundering Act zu entsprechen.
Diese Erweiterung passt zur Regierungsstrategie, die indischen Kapitalmärkte als Ziel für „Retail FPI“ zu positionieren – ähnlich dem Global Investor Programme in Singapur und der Kimchi-Premium-Welle von Privatanlegern in Südkorea. Private Banken, die vermögende NRIs in Dubai und Singapur betreuen, bieten bereits sogenannte Feeder-Konten an, die Depotführung, Steuer- und KYC-Compliance für die neu zugelassenen Anleger bündeln.
Quelle: Moneycontrol