
Französische Flughäfen haben den visafreien Transitbereich für indische Staatsbürger aktiviert – ein Versprechen, das erstmals während des Staatsbesuchs von Präsident Emmanuel Macron im Januar in Indien angekündigt wurde. Das Außenministerium bestätigte den Starttermin nach den bilateralen Gesprächen zwischen Premierminister Narendra Modi und Macron am 15. Juni 2026 in Nizza. Indische Passagiere, die über Paris-Charles de Gaulle, Orly, Nizza oder andere französische Drehkreuze zu Flügen in Drittstaaten umsteigen, benötigen keinen Flughafentransitvisum (ATV) mehr, sofern sie sich im internationalen Bereich aufhalten und bestätigte Anschlussflugtickets vorweisen können.
Diese Neuerung ist ein großer Vorteil für globale Mobilitätsmanager: Wöchentlich verlaufen mehr als 370 Direktverbindungen zwischen Indien und Nordamerika, Südamerika sowie Afrika über Frankreich. Der Wegfall der 80-Euro-Gebühr für das ATV spart nicht nur Kosten, sondern auch eine Bearbeitungszeit von zwei bis drei Wochen – besonders hilfreich bei kurzfristigen Dienstreisen und Notfall-Crewwechseln. Französische Fluggesellschaften sowie Air India und Vistara – beide Partner in Joint Ventures mit Air France/KLM – begrüßten die Maßnahme. Die Lufthansa-Gruppe, die Anfang des Monats eine ähnliche Regelung in Deutschland durchgesetzt hat, betonte, dass harmonisierte Schengen-Drehkreuz-Politiken Europas Attraktivität als Verbindungskorridor für den südasiatischen Verkehr stärken werden.
Firmenreiseteams sollten ihre Buchungssysteme umgehend aktualisieren. Reisende müssen weiterhin die Schengen-Sicherheitsanforderungen erfüllen: maschinenlesbarer Reisepass, der mindestens drei Monate über den Transit hinaus gültig ist, sowie ein Nachweis über ein gebuchtes Ausreiseticket innerhalb von 24 Stunden. Wer den Transitbereich verlässt und nach Frankreich einreist, unterliegt den regulären Kurzaufenthaltsvisabestimmungen. Mobilitätsberater weisen zudem darauf hin, dass französische Grenzbeamte bei der Ankunft biometrische Daten anfordern können. Daher empfiehlt sich eine Mindestumsteigezeit von 90 Minuten, bis sich die Datenflüsse stabilisiert haben.
Strategisch passt diese Initiative zu Frankreichs Ziel, den bilateralen Handel innerhalb von fünf Jahren auf 32 Milliarden US-Dollar zu verdoppeln und den Studierendenaustausch im Rahmen der Indo-Französischen Innovations-Roadmap 2030 zu fördern. Der visafreie Transit beseitigt ein Hindernis, das indische Technologie- und KMU-Delegationen bisher davon abhielt, über Paris zu reisen, und positioniert Frankreich als ernstzunehmenden Konkurrenten zu den großen Golf-Drehkreuzen im indischen Langstreckenverkehr.
Diese Neuerung ist ein großer Vorteil für globale Mobilitätsmanager: Wöchentlich verlaufen mehr als 370 Direktverbindungen zwischen Indien und Nordamerika, Südamerika sowie Afrika über Frankreich. Der Wegfall der 80-Euro-Gebühr für das ATV spart nicht nur Kosten, sondern auch eine Bearbeitungszeit von zwei bis drei Wochen – besonders hilfreich bei kurzfristigen Dienstreisen und Notfall-Crewwechseln. Französische Fluggesellschaften sowie Air India und Vistara – beide Partner in Joint Ventures mit Air France/KLM – begrüßten die Maßnahme. Die Lufthansa-Gruppe, die Anfang des Monats eine ähnliche Regelung in Deutschland durchgesetzt hat, betonte, dass harmonisierte Schengen-Drehkreuz-Politiken Europas Attraktivität als Verbindungskorridor für den südasiatischen Verkehr stärken werden.
Firmenreiseteams sollten ihre Buchungssysteme umgehend aktualisieren. Reisende müssen weiterhin die Schengen-Sicherheitsanforderungen erfüllen: maschinenlesbarer Reisepass, der mindestens drei Monate über den Transit hinaus gültig ist, sowie ein Nachweis über ein gebuchtes Ausreiseticket innerhalb von 24 Stunden. Wer den Transitbereich verlässt und nach Frankreich einreist, unterliegt den regulären Kurzaufenthaltsvisabestimmungen. Mobilitätsberater weisen zudem darauf hin, dass französische Grenzbeamte bei der Ankunft biometrische Daten anfordern können. Daher empfiehlt sich eine Mindestumsteigezeit von 90 Minuten, bis sich die Datenflüsse stabilisiert haben.
Strategisch passt diese Initiative zu Frankreichs Ziel, den bilateralen Handel innerhalb von fünf Jahren auf 32 Milliarden US-Dollar zu verdoppeln und den Studierendenaustausch im Rahmen der Indo-Französischen Innovations-Roadmap 2030 zu fördern. Der visafreie Transit beseitigt ein Hindernis, das indische Technologie- und KMU-Delegationen bisher davon abhielt, über Paris zu reisen, und positioniert Frankreich als ernstzunehmenden Konkurrenten zu den großen Golf-Drehkreuzen im indischen Langstreckenverkehr.
Quelle: The Indian Express