
Ein Bundesgerichtsurteil vom 16. Juni wies den Versuch des Arsenal-Mittelfeldspielers Thomas Partey zurück, die Ablehnung seines Antrags auf ein temporäres Aufenthaltsvisum durch Immigration, Refugees and Citizenship Canada (IRCC) anzufechten. Gerichtsdokumente zeigen, dass der Spieler in seinem Antrag vom 21. Mai auf Fragen zu strafrechtlichen Vorwürfen mit „Nein“ antwortete, obwohl gegen ihn in Großbritannien acht anhängige Anklagen wegen sexueller Übergriffe vorliegen. Der Richter befand, dass die Visabeamten berechtigte Gründe hatten, den Antrag wegen Falschangaben gemäß Abschnitt 40 des Immigration and Refugee Protection Act (IRPA) abzulehnen.
Diese Entscheidung bedeutet, dass Ghana bei der Auftaktpartie der Gruppenphase am Mittwoch gegen Panama in Toronto auf seinen Kapitän verzichten muss. Obwohl Partey über ein gültiges US-Visum verfügt und bei den folgenden Spielen in Boston und Miami antreten kann, unterstreicht seine Abwesenheit in Kanada, wie entscheidend die Offenlegung der Strafregister – und deren Genauigkeit – für ausländische Sportler, Künstler und Geschäftsreisende mit engen Zeitplänen ist.
Sportverbände und Veranstalter nutzen zwar häufig Sammelverfahren für Visa-Anträge, doch das Urteil zeigt, dass individuelle Hintergrundprüfungen weiterhin Spielpläne durcheinanderbringen können. Firmen, die Teams, VIP-Kunden oder Ausrüstung zur FIFA-Weltmeisterschaft 2026 (gemeinsam ausgerichtet von Kanada, den USA und Mexiko) transportieren, müssen daher strenge Compliance-Protokolle einführen, um sicherzustellen, dass die Angaben aller Reisenden mit öffentlichen Datenbanken übereinstimmen.
Der Fall erinnert zudem daran, dass IRCC die Einreise auch dann verweigern kann, wenn Anklagen nicht bewiesen sind: Nach IRPA § 36(1)(c) ist eine Ablehnung möglich, wenn „vernünftige Gründe zur Annahme“ vorliegen, dass eine Straftat begangen wurde. Unternehmen, die kurzfristige Kundenveranstaltungen, Sponsoring-Aktionen oder Medienauftritte organisieren, sollten daher mit Ersatzpersonal planen und frühzeitig rechtlichen Rat einholen, wenn Reisende mit anhängigen Verfahren betroffen sind.
Schließlich könnte die mediale Aufmerksamkeit bei einem prominenten Visumsablehnungsfall zu einer strengeren Prüfung der Visa-Akten zukünftiger Sportler und Künstler führen – was den Reputationsdruck auf Vereine und Sponsoren erhöht, die die Historie ihrer Reisenden nicht sorgfältig prüfen.
Diese Entscheidung bedeutet, dass Ghana bei der Auftaktpartie der Gruppenphase am Mittwoch gegen Panama in Toronto auf seinen Kapitän verzichten muss. Obwohl Partey über ein gültiges US-Visum verfügt und bei den folgenden Spielen in Boston und Miami antreten kann, unterstreicht seine Abwesenheit in Kanada, wie entscheidend die Offenlegung der Strafregister – und deren Genauigkeit – für ausländische Sportler, Künstler und Geschäftsreisende mit engen Zeitplänen ist.
Sportverbände und Veranstalter nutzen zwar häufig Sammelverfahren für Visa-Anträge, doch das Urteil zeigt, dass individuelle Hintergrundprüfungen weiterhin Spielpläne durcheinanderbringen können. Firmen, die Teams, VIP-Kunden oder Ausrüstung zur FIFA-Weltmeisterschaft 2026 (gemeinsam ausgerichtet von Kanada, den USA und Mexiko) transportieren, müssen daher strenge Compliance-Protokolle einführen, um sicherzustellen, dass die Angaben aller Reisenden mit öffentlichen Datenbanken übereinstimmen.
Der Fall erinnert zudem daran, dass IRCC die Einreise auch dann verweigern kann, wenn Anklagen nicht bewiesen sind: Nach IRPA § 36(1)(c) ist eine Ablehnung möglich, wenn „vernünftige Gründe zur Annahme“ vorliegen, dass eine Straftat begangen wurde. Unternehmen, die kurzfristige Kundenveranstaltungen, Sponsoring-Aktionen oder Medienauftritte organisieren, sollten daher mit Ersatzpersonal planen und frühzeitig rechtlichen Rat einholen, wenn Reisende mit anhängigen Verfahren betroffen sind.
Schließlich könnte die mediale Aufmerksamkeit bei einem prominenten Visumsablehnungsfall zu einer strengeren Prüfung der Visa-Akten zukünftiger Sportler und Künstler führen – was den Reputationsdruck auf Vereine und Sponsoren erhöht, die die Historie ihrer Reisenden nicht sorgfältig prüfen.
Quelle: Sky Sports
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