
Air Canada hat sein „Landline“-Netzwerk für Boden-Luft-Verbindungen erweitert und bietet nun zweimal täglich Busverbindungen vom Sarnia Chris Hadfield Airport und dem Muskoka Airport zum Toronto Pearson International Airport an. Der Service, der mit luxuriösen Reisebussen unter Air Canada-Flugnummern betrieben wird, startete diese Woche. Passagiere checken am lokalen Flughafen ein, erhalten eine Bordkarte bis zum Endziel und können aufgegebenes Gepäck durchchecken – das Erlebnis entspricht einem Regionalflug, jedoch mit geringeren CO2-Emissionen und niedrigeren Betriebskosten. Der Bus hält auf der Strecke von Sarnia am Region of Waterloo International Airport, was das Einzugsgebiet für Reisende in Südwest-Ontario erweitert. Für Geschäftsreisende verkürzt das Modell die gesamte Reisezeit im Vergleich zur Selbstfahrt, eliminiert Parkgebühren und garantiert unter Air Canadas Tarif Schutz bei verpassten Anschlussverbindungen. Unternehmen mit Projekten in dem petrochemisch geprägten Sarnia und dem touristisch geprägten Muskoka können diese kleineren Gemeinden nun in ihre globalen Reisepolitiken integrieren, ohne regionale Flüge chartern zu müssen, die für Fluggesellschaften oft unrentabel sind. Die Landline-Verantwortlichen betonen, dass das Angebot 90-minütige Kurzstreckenflüge und die damit verbundenen Emissionen ersetzt und gleichzeitig den Zubringerverkehr zu Air Canadas Langstreckennetz sichert. Lokale Behörden sehen die Initiative als wichtige Stütze für die regionale Wirtschaftsentwicklung, nachdem pandemiebedingte Kürzungen viele Nebenflughäfen ohne regelmäßige Flugverbindungen zurückgelassen haben. Reise-Management-Teams sollten ihre Buchungssysteme aktualisieren: Landline-Strecken tragen AC-Flugnummern und sind im GDS sichtbar, sodass Duty-of-Care-Tracking und CO2-Berichte die Busabschnitte automatisch erfassen.
Quelle: RusTourismNews