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Ottawa beschleunigt Arbeitserlaubnisse für KI-Spezialisten auf 20 Tage im Rahmen des Global Talent Stream

Juni 17, 2026
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Ottawa beschleunigt Arbeitserlaubnisse für KI-Spezialisten auf 20 Tage im Rahmen des Global Talent Stream
Im Rahmen der neuen nationalen KI-Strategie Kanadas im Wert von 2,3 Milliarden Dollar, die Anfang dieses Monats vorgestellt wurde, bestätigte die Bundesregierung am 16. Juni die Einrichtung einer beschleunigten Bearbeitung für Arbeitgeber, die ausländische KI-Fachkräfte einstellen möchten. Laut Beamten, die von The Epoch Times zitiert wurden, werden Arbeitsmarktprüfungen (Labour Market Impact Assessments, LMIAs) für KI-Positionen, die über den Global Talent Stream (GTS) eingereicht werden, innerhalb von 10 Tagen bearbeitet, und die anschließende Entscheidung über die Arbeitserlaubnis soll ebenfalls innerhalb von 10 Tagen erfolgen – wodurch sich die Gesamtbearbeitungszeit von bisher 2 bis 6 Monaten auf nur drei Wochen verkürzt. Der GTS bietet bereits für viele Tech-Berufe eine zweiwöchige Bearbeitungszeit, doch Branchenverbände fordern angesichts der weltweit steigenden Nachfrage nach Machine-Learning-Ingenieuren und Datenwissenschaftlern eine noch schnellere Lösung.

Im Rahmen des Pilotprogramms werden qualifizierte Stellen anhand der National Occupational Classification-Codes in den Bereichen KI-Forschung, Deep-Learning-Engineering und verwandten Feldern definiert. Arbeitgeber müssen zudem einen erweiterten Arbeitsmarkt-Nutzenplan vorlegen, der zeigt, wie die Einstellung zur Wissensvermittlung an kanadische Fachkräfte beiträgt. Die beschleunigte Bearbeitung steht im Einklang mit der International Talent Attraction Strategy, die es Spitzenfachkräften erleichtert, vom temporären Status zur dauerhaften Aufenthaltsgenehmigung zu wechseln.

Ottawa beschleunigt Arbeitserlaubnisse für KI-Spezialisten auf 20 Tage im Rahmen des Global Talent Stream


Einwanderungsanwälte erwarten, dass das Programm besonders bei Inhabern von US-H-1B-Visa, die von verschärften Regelungen in den USA betroffen sind, sowie bei Absolventen der KI-Zentren in Toronto und Montréal, die ihre Arbeitserlaubnis nach dem Abschluss verlieren, auf großes Interesse stoßen wird. Für Manager im Bereich Unternehmensmobilität bietet die Ankündigung einen konkreten Zeitrahmen für die Rekrutierung ausländischer Kandidaten: 20 Kalendertage von der Einreichung der LMIA bis zur Arbeitserlaubnis, zuzüglich Reisezeit.

Arbeitgeber sollten sich jedoch auf strengere Compliance-Prüfungen einstellen; das Ministerium für Beschäftigung und Soziale Entwicklung Kanada kündigt verstärkte Nachkontrollen vor Ort an, um Gehaltszusagen und Aktivitäten zur Wissensvermittlung zu überprüfen. Ein offizieller Starttermin wurde noch nicht bekannt gegeben, doch Quellen zufolge könnte der neue Service-Standard bereits im September, rechtzeitig zum Herbst-Einstellungszyklus, in Kraft treten. Personalabteilungen wird empfohlen, jetzt mit der Ausarbeitung wasserdichter Nutzenpläne zu beginnen und unterstützende Gehaltsbenchmark-Daten zu sammeln, damit die Anträge direkt zum Start des Programms eingereicht werden können.
Quelle: The Epoch Times (Toronto edition)

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