
In Brüssel hat die Europäische Kommission einen neuen Aktionsplan vorgestellt, der darauf abzielt, Menschenschmuggelnetzwerke zu zerschlagen, die Migranten über den Ärmelkanal ins Vereinigte Königreich bringen. Obwohl als „EU-Maßnahme“ bezeichnet, wurde der 13-Punkte-Plan gemeinsam mit Beamten des britischen Innenministeriums erarbeitet und nennt das Vereinigte Königreich in jedem operativen Bereich – von der Informationsweitergabe bis zu gemeinsamen maritimen Patrouillen – als „Schlüsselpartner“. Kommissionsvizepräsidentin Henna Virkkunen erklärte, das Ziel sei es, „die Route für kleine Boote endgültig zu schließen, indem die Geschäftsmodelle der Schmuggler angegriffen und die operative Zusammenarbeit mit Großbritannien verstärkt wird.“
Konkret verpflichten sich die EU-Mitgliedstaaten und das Vereinigte Königreich, kriminelle Netzwerke gemeinsam über Europol und die britisch-französische Gemeinsame Nachrichtenzelle in Calais zu kartieren, EMPACT-Gemeinschaftsermittlungen zu intensivieren sowie Frontex-Personal und Überwachungsdrohnen entlang der französischen, belgischen und niederländischen Küsten einzusetzen. Zudem wird die Finanzierung von Informationskampagnen in Herkunftsländern verstärkt, die potenzielle Migranten vor den Gefahren der Kanalüberquerung warnen.
Für britische Arbeitgeber ist die Ankündigung von Bedeutung, da erfolgreiche Störungen der illegalen Routen meist zu einer strengeren Kontrolle legaler Arbeitsmigration führen. Frühere Verschärfungen in den Jahren 2024 und 2025 wurden schnell von intensiveren Dokumentenkontrollen bei Lkw-Fahrern und vermehrten Prüfungen der Arbeitserlaubnis begleitet. Personalabteilungen, die auf EU-Transportunternehmen und Logistik-Subunternehmer angewiesen sind, sollten sich daher auf zusätzliche Compliance-Anfragen an britischen Häfen und Grenzstellen im Inland während der Sommer-Hauptsaison einstellen.
Der Plan sieht außerdem vor, Schnellrückführungen auszubauen, sodass Migranten, die in Kent aufgegriffen werden, innerhalb von 48 Stunden zurück zu den Aufnahmezentren auf dem Kontinent gebracht werden können. Während die rechtlichen Details noch verhandelt werden, müssen Transportunternehmen und Umzugsmanager das Risiko im Blick behalten, dass Mitarbeiter, die ihre europäischen Visa überschreiten und informelle Kanalüberquerungen versuchen, rasch abgeschoben werden könnten, bevor sie rechtlichen Beistand erhalten.
Schließlich zeigt die Zusage zusätzlicher Frontex-Ressourcen in der Nähe von Dover und Calais, dass Brüssel die Zusammenarbeit mit dem Vereinigten Königreich auch nach dem Brexit als unverzichtbar ansieht. Für Mobility-Manager ist dies eine Erinnerung daran, dass künftige operative Änderungen – etwa gemeinsame digitale Ein- und Ausreisesysteme – voraussichtlich kanalübergreifend abgestimmt werden und dass Testphasen dieser Systeme die Zeitpläne für grenzüberschreitende Geschäftsreisen im weiteren Jahresverlauf beeinflussen könnten.
Konkret verpflichten sich die EU-Mitgliedstaaten und das Vereinigte Königreich, kriminelle Netzwerke gemeinsam über Europol und die britisch-französische Gemeinsame Nachrichtenzelle in Calais zu kartieren, EMPACT-Gemeinschaftsermittlungen zu intensivieren sowie Frontex-Personal und Überwachungsdrohnen entlang der französischen, belgischen und niederländischen Küsten einzusetzen. Zudem wird die Finanzierung von Informationskampagnen in Herkunftsländern verstärkt, die potenzielle Migranten vor den Gefahren der Kanalüberquerung warnen.
Für britische Arbeitgeber ist die Ankündigung von Bedeutung, da erfolgreiche Störungen der illegalen Routen meist zu einer strengeren Kontrolle legaler Arbeitsmigration führen. Frühere Verschärfungen in den Jahren 2024 und 2025 wurden schnell von intensiveren Dokumentenkontrollen bei Lkw-Fahrern und vermehrten Prüfungen der Arbeitserlaubnis begleitet. Personalabteilungen, die auf EU-Transportunternehmen und Logistik-Subunternehmer angewiesen sind, sollten sich daher auf zusätzliche Compliance-Anfragen an britischen Häfen und Grenzstellen im Inland während der Sommer-Hauptsaison einstellen.
Der Plan sieht außerdem vor, Schnellrückführungen auszubauen, sodass Migranten, die in Kent aufgegriffen werden, innerhalb von 48 Stunden zurück zu den Aufnahmezentren auf dem Kontinent gebracht werden können. Während die rechtlichen Details noch verhandelt werden, müssen Transportunternehmen und Umzugsmanager das Risiko im Blick behalten, dass Mitarbeiter, die ihre europäischen Visa überschreiten und informelle Kanalüberquerungen versuchen, rasch abgeschoben werden könnten, bevor sie rechtlichen Beistand erhalten.
Schließlich zeigt die Zusage zusätzlicher Frontex-Ressourcen in der Nähe von Dover und Calais, dass Brüssel die Zusammenarbeit mit dem Vereinigten Königreich auch nach dem Brexit als unverzichtbar ansieht. Für Mobility-Manager ist dies eine Erinnerung daran, dass künftige operative Änderungen – etwa gemeinsame digitale Ein- und Ausreisesysteme – voraussichtlich kanalübergreifend abgestimmt werden und dass Testphasen dieser Systeme die Zeitpläne für grenzüberschreitende Geschäftsreisen im weiteren Jahresverlauf beeinflussen könnten.
Quelle: The Brussels Times
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