
Das tschechische Verkehrsministerium (MDČR) hat am 18. Juni 2026 offiziell die neue Ausschreibung „Reflows“ im Rahmen der Connecting Europe Facility 2 (CEF-2) gestartet. Dabei werden 1,11 Milliarden Euro an nicht genutzten CEF-Mitteln für den Verkehrssektor neu verteilt, wovon 20 Millionen Euro speziell für die „Anpassung der Verkehrsinfrastruktur an Kontrollen an den Außengrenzen der Union“ reserviert sind. Laut Mitteilung des Ministeriums können Projektanträge vom 18. Juni bis zum 6. Oktober 2026 eingereicht werden.
Während der Großteil der Mittel für Hochgeschwindigkeitszüge, Binnenschifffahrtswege und Korridore für alternative Kraftstoffe vorgesehen ist, weckt das spezielle Förderfenster für Grenzinfrastruktur besonderes Interesse bei dem Flughafen Prag, der tschechischen Zollverwaltung und der Region Südmähren. Diese bereiten Projekte vor, um E-Gates auszubauen, biometrische Ein- und Ausreisesysteme (Entry/Exit System, EES) zu installieren und den Straßen-Grenzübergang Petrov–Sudoměřice zur Slowakei zu erweitern. Diese Maßnahmen sollen den Passagierfluss vor dem vollständigen Rollout des EES im Jahr 2027 erleichtern und die Zollkontrollen an der östlichen EU-Grenze stärken.
Die CEF-Förderung kann bis zu 50 % der förderfähigen Kosten abdecken, was bedeutet, dass die 20 Millionen Euro etwa 40 Millionen Euro Gesamtinvestitionen in tschechische Grenzposten, Logistikparks und IT-Systeme für ein einheitliches Zollfenster auslösen könnten. Das Ministerium hebt hervor, dass Projekte zur Verbesserung der zivil-militärischen Mobilität – etwa die Verbreiterung von Straßenüberführungen für NATO-Panzertransporte – eine zusätzliche Co-Finanzierung von 15 % erhalten können.
Für Unternehmen mit grenzüberschreitenden Lieferketten ist die neue Ausschreibung mehr als nur ein Bauzuschuss: Schnellere und besser ausgestattete Kontrollstellen verkürzen Transitzeiten für zeitkritische Fracht und helfen Arbeitgebern, Mitarbeiter und Servicetechniker pünktlich einzusetzen. Das Ministerium veranstaltet am 3. Juli in Prag einen Informationstag, um die Bewertungskriterien und die neue Pflicht zur Quantifizierung von CO₂-Einsparungen in jedem Antrag zu erläutern. Ausschreibungsunterlagen und eine englische FAQ sind bereits auf der Website des MDČR verfügbar.
Während der Großteil der Mittel für Hochgeschwindigkeitszüge, Binnenschifffahrtswege und Korridore für alternative Kraftstoffe vorgesehen ist, weckt das spezielle Förderfenster für Grenzinfrastruktur besonderes Interesse bei dem Flughafen Prag, der tschechischen Zollverwaltung und der Region Südmähren. Diese bereiten Projekte vor, um E-Gates auszubauen, biometrische Ein- und Ausreisesysteme (Entry/Exit System, EES) zu installieren und den Straßen-Grenzübergang Petrov–Sudoměřice zur Slowakei zu erweitern. Diese Maßnahmen sollen den Passagierfluss vor dem vollständigen Rollout des EES im Jahr 2027 erleichtern und die Zollkontrollen an der östlichen EU-Grenze stärken.
Die CEF-Förderung kann bis zu 50 % der förderfähigen Kosten abdecken, was bedeutet, dass die 20 Millionen Euro etwa 40 Millionen Euro Gesamtinvestitionen in tschechische Grenzposten, Logistikparks und IT-Systeme für ein einheitliches Zollfenster auslösen könnten. Das Ministerium hebt hervor, dass Projekte zur Verbesserung der zivil-militärischen Mobilität – etwa die Verbreiterung von Straßenüberführungen für NATO-Panzertransporte – eine zusätzliche Co-Finanzierung von 15 % erhalten können.
Für Unternehmen mit grenzüberschreitenden Lieferketten ist die neue Ausschreibung mehr als nur ein Bauzuschuss: Schnellere und besser ausgestattete Kontrollstellen verkürzen Transitzeiten für zeitkritische Fracht und helfen Arbeitgebern, Mitarbeiter und Servicetechniker pünktlich einzusetzen. Das Ministerium veranstaltet am 3. Juli in Prag einen Informationstag, um die Bewertungskriterien und die neue Pflicht zur Quantifizierung von CO₂-Einsparungen in jedem Antrag zu erläutern. Ausschreibungsunterlagen und eine englische FAQ sind bereits auf der Website des MDČR verfügbar.
Quelle: Ministerstvo dopravy ČR
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