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Parlament genehmigt Einwanderungsanordnung (Aufenthaltserlaubnis) – ebnet Weg für erweiterten e-Gate-Zugang und digitale Statusangleichung

Juni 21, 2026
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Parlament genehmigt Einwanderungsanordnung (Aufenthaltserlaubnis) – ebnet Weg für erweiterten e-Gate-Zugang und digitale Statusangleichung
Beide Parlamentskammern erteilten am 20. Juni 2026 die endgültige Zustimmung zum Entwurf der Einwanderungsverordnung (Aufenthaltsgenehmigung) (Änderung) 2026 und vollendeten damit den Weg des Gesetzes von der Delegiertenausschussberatung bis zur Plenardebatte in nur vier Tagen. Das am 14. Mai vorgelegte Rechtsinstrument senkt das Mindestalter für die Nutzung der e-Gates von 12 auf 10 Jahre, nimmt Inhaber einer elektronischen Reisegenehmigung (ETA) offiziell in die Kategorie des „angenommenen Aufenthalts“ auf und ermöglicht der Innenministerin, bei Passverlängerungen digitale „Statusnachweise“ anstelle von Vignettenübertragungen auszustellen. Diese Anpassungen mögen technisch erscheinen, sind für Mobilitätsprogramme jedoch von entscheidender Bedeutung. Die Senkung des Mindestalters für e-Gates sollte die Abfertigungszeiten für Familien an Heathrow und Gatwick während der Schulferien deutlich verkürzen und so das Risiko verpasster Inlandsanschlüsse verringern. Noch wichtiger ist, dass die Einstufung von ETA-Ankömmlingen als Personen mit Aufenthaltsgenehmigung gemäß Abschnitt 11 des Einwanderungsgesetzes von 1971 eine lange kritisierte rechtliche Grauzone schließt und die Verantwortung der Fluggesellschaften sowie die Prüfungen von Arbeits- und Mietberechtigungen in einem einzigen digitalen Rahmen zusammenführt. Die Verordnung ermächtigt zudem UK Visas & Immigration, automatisch einen elektronischen „Status-Teilen-Code“ auszustellen, wenn Reisende ihren Pass während eines Aufenthalts aktualisieren. Arbeitgeber, die Mitarbeiter über die Skilled Worker- oder Global Business Mobility-Programme sponsern, müssen daher nicht mehr wegen einer Passnummernänderung eine erneute Ausstellung der biometrischen Karte beantragen – dies spart laut Innenministerium jährlich schätzungsweise 12 Millionen Pfund an Verwaltungskosten. Während der kurzen Debatte im Unterhaus erklärte Einwanderungsministerin Anneliese Dodds, die Maßnahme sei „ein weiterer Schritt, um physische Dokumente bis Ende 2026 vollständig abzuschaffen“ und bestätigte, dass ab Dezember 2026 keine biometrischen Aufenthaltstitel mehr ausgegeben werden. Oppositionsabgeordnete setzten eine Überprüfungsklausel durch, die eine jährliche Veröffentlichung von Wartezeitdaten und Datenschutz-Folgenabschätzungen vorsieht. Manager im Bereich globale Mobilität sollten ihre Ankunftsinformationen aktualisieren: Kinder im Alter von 10 und 11 Jahren dürfen nun mit ihren Eltern die e-Gate-Spuren nutzen; da die Fluggesellschaften jedoch erst Ende Juli neue Advance Passenger Information-Schemata erhalten, könnten Check-in-Mitarbeiter Familien vorübergehend noch zu manuellen Schaltern leiten.
Quelle: Hansard (House of Commons and Lords indices)

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