
Die Low-Cost-Langstreckenfluggesellschaft Norse Atlantic Airways kündigte am 19. Juni 2026 an, ab dem 28. Oktober einen dreimal wöchentlichen Nonstop-Flug zwischen London-Gatwick und Phuket einzuführen. Damit wird sie die erste europäische Airline sein, die die britische Hauptstadt ohne Zwischenstopp direkt mit Thailands Tourismus- und Meeting-Hub verbindet. Die Strecke wird mit 338-sitzigen Boeing 787-9 „Dreamlinern“ bedient und startet spätabends dienstags, donnerstags und samstags ab Gatwick. So sind am selben Tag Hotel-Check-ins und Weiterverbindungen in der Region für Geschäftsreisen in Südostasien möglich.
Dieser Schritt ist strategisch bedeutsam für Manager globaler Mobilität und Reisemanagementprogramme. Die Knappheit von Slots in Heathrow und die Unterschiede bei der Air Passenger Duty (APD) machen Gatwick zunehmend attraktiv für den Ausbau von Langstreckenverbindungen. Durch ein Point-to-Point-Modell, das die etablierten Wettbewerber unterbietet, positioniert sich Norse als günstige Alternative für britische KMU mit Lieferanten in Bangkoks Eastern Economic Corridor oder digitale Nomaden, die in den schnell wachsenden Co-Working-Spaces auf Phuket arbeiten.
Thailand hat Anfang des Jahres am Flughafen Phuket das 90-Tage-Business-Visum mit Fast-Track-Verfahren wieder eingeführt, parallel zur Aufrüstung der e-Gate-Kapazitäten und der Möglichkeit, Arbeitserlaubnisse bei Ankunft vorab abzuholen. Der Flugplan von Norse passt perfekt zu diesen Neuerungen und ermöglicht britischen Reisenden eine Gesamt-Reisezeit von unter 14 Stunden – etwa vier Stunden schneller als Verbindungen mit Zwischenstopp im Golf.
Reisebüros und Geschäftsreisemanagement-Unternehmen rechnen mit Kosteneinsparungen von 22 bis 28 % im Vergleich zu etablierten One-Stop-Anbietern, was angesichts der steigenden APD-Sätze in Großbritannien eine willkommene Entlastung darstellt. Aus Sicht der Mobilitätsbesteuerung profitieren Expat-Mitarbeiter in Phukets neuer Sonderwirtschaftszone von einem reduzierten Einkommensteuersatz von 15 %, sofern sie mindestens 180 Tage im Land verbringen. Der Direktflug stärkt somit das Geschäftsmodell britischer Unternehmen, Projektteams in kürzeren, kosteneffizienteren Zyklen zu rotieren – ein Trend, der bereits in den Bereichen Ingenieurwesen und erneuerbare Energien sichtbar ist.
Norse plant zudem, die Frachtraumkapazitäten für zeitkritische Pharma-Lieferungen zu vermarkten und nutzt dabei die neu erweiterte Zollanlage in Gatwick, die mit dem Single Trade Window von HMRC verknüpft ist. Spediteure sehen hier Potenzial, hochwertige Waren schneller zu transportieren, die bisher über Singapur liefen. Die Airline hat zudem die Green Ignition-Zertifizierung von U.K. Export Finance (UKEF) beantragt und plant, bis 2028 20 % nachhaltigen Flugkraftstoff auf der Strecke einzusetzen.
Dieser Schritt ist strategisch bedeutsam für Manager globaler Mobilität und Reisemanagementprogramme. Die Knappheit von Slots in Heathrow und die Unterschiede bei der Air Passenger Duty (APD) machen Gatwick zunehmend attraktiv für den Ausbau von Langstreckenverbindungen. Durch ein Point-to-Point-Modell, das die etablierten Wettbewerber unterbietet, positioniert sich Norse als günstige Alternative für britische KMU mit Lieferanten in Bangkoks Eastern Economic Corridor oder digitale Nomaden, die in den schnell wachsenden Co-Working-Spaces auf Phuket arbeiten.
Thailand hat Anfang des Jahres am Flughafen Phuket das 90-Tage-Business-Visum mit Fast-Track-Verfahren wieder eingeführt, parallel zur Aufrüstung der e-Gate-Kapazitäten und der Möglichkeit, Arbeitserlaubnisse bei Ankunft vorab abzuholen. Der Flugplan von Norse passt perfekt zu diesen Neuerungen und ermöglicht britischen Reisenden eine Gesamt-Reisezeit von unter 14 Stunden – etwa vier Stunden schneller als Verbindungen mit Zwischenstopp im Golf.
Reisebüros und Geschäftsreisemanagement-Unternehmen rechnen mit Kosteneinsparungen von 22 bis 28 % im Vergleich zu etablierten One-Stop-Anbietern, was angesichts der steigenden APD-Sätze in Großbritannien eine willkommene Entlastung darstellt. Aus Sicht der Mobilitätsbesteuerung profitieren Expat-Mitarbeiter in Phukets neuer Sonderwirtschaftszone von einem reduzierten Einkommensteuersatz von 15 %, sofern sie mindestens 180 Tage im Land verbringen. Der Direktflug stärkt somit das Geschäftsmodell britischer Unternehmen, Projektteams in kürzeren, kosteneffizienteren Zyklen zu rotieren – ein Trend, der bereits in den Bereichen Ingenieurwesen und erneuerbare Energien sichtbar ist.
Norse plant zudem, die Frachtraumkapazitäten für zeitkritische Pharma-Lieferungen zu vermarkten und nutzt dabei die neu erweiterte Zollanlage in Gatwick, die mit dem Single Trade Window von HMRC verknüpft ist. Spediteure sehen hier Potenzial, hochwertige Waren schneller zu transportieren, die bisher über Singapur liefen. Die Airline hat zudem die Green Ignition-Zertifizierung von U.K. Export Finance (UKEF) beantragt und plant, bis 2028 20 % nachhaltigen Flugkraftstoff auf der Strecke einzusetzen.
Quelle: TTG Media
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