Passbehörde warnt vor Sommeransturm: Bereits 400.000 Pässe im Jahr 2026 ausgestellt
Irland führt vierten Abschiebeflug 2026 durch und signalisiert härtere Durchsetzung
Charterflug bringt 40 irreguläre Migranten nach Südafrika zurück – erste großangelegte Abschiebung 2026
Neueste Nachrichten
Strengere finanzielle Anforderungen für Familienzusammenführung außerhalb des EWR eingeführt
Ab dem 12. Juni verschärft Irland seine Familienzusammenführungsregelungen für Nicht-EWR-Bürger: Die Einkommensgrenzen für irische Sponsor*innen werden angehoben und für Inhaber*innen von Arbeitserlaubnissen gelten nun Nachweispflichten für die Unterkunft. Geflüchtete müssen künftig zwei Jahre warten, bevor sie einen Antrag auf Familienzusammenführung stellen können. Die Änderungen, die ab dem 20. Juni in Kraft treten, erhöhen Kosten und Aufwand bei der Mitnahme von Angehörigen und könnten die Bindung von Fachkräften erschweren.
EU-Migrationspakt startet; Irland führt 12-wöchiges Grenzverfahren ein
Der EU-Migrations- und Asylpakt trat am 12. Juni in Kraft und verpflichtet Irland, innerhalb von 12 Wochen über Asylanträge aus „sicheren Herkunftsländern“ zu entscheiden. Der beschleunigte Zeitplan läuft bereits im Rahmen eines Pilotprojekts in Citywest und könnte die Haftungsregeln für Fluggesellschaften bei Geschäftsreisen verschärfen. NGOs befürchten Abkürzungen bei der rechtsstaatlichen Prüfung, während Arbeitgeber die Auswirkungen auf Mitarbeitende mit Schutzstatus genau beobachten sollten.
Das Internationale Schutzgesetz 2026 tritt in Kraft und führt ein beschleunigtes Grenzverfahren ein
Ab dem 12. Juni 2026 führt das International Protection Act biometrische Kontrollen, ein dreimonatiges Grenzverfahren für Nationalitäten mit niedriger Anerkennungsquote sowie ein neues Berufungsgericht ein und bringt Irland damit in Einklang mit dem EU-Migrations- und Asylpakt. Die beschleunigten Fristen werden Arbeitgeber von Asylsuchenden betreffen und die Prüfung der Einhaltung der Vorschriften verschärfen.
Verschärfte Familiennachzugsregeln: Höhere Einkommensgrenzen und zweijährige Wartezeit für Flüchtlinge
Umfassende Änderungen, veröffentlicht am 12. Juni 2026, erhöhen die Einkommensanforderungen für irische Staatsbürger, die Familienangehörige sponsern, und führen eine zweijährige Aufenthaltsfrist sowie finanzielle Bedingungen für Flüchtlinge ein, die Familienzusammenführung beantragen. Arbeitgeber und Entsandte müssen künftig sorgfältig für Unterkunftsnachweise und höhere Einkommensgrenzen planen.
Daten zeigen: 90 % der Asylsuchenden gelangen über die Nordgrenze nach Irland
Daten der GNIB zeigen, dass 90 % der Asylantragsteller über die Landgrenze zu Nordirland in die Republik einreisen, was die Debatte über den Common Travel Area neu entfacht. Zukünftige Grenzkontrollen könnten den Pendlerverkehr über die Grenze, der für multinationale Arbeitgeber entscheidend ist, erheblich verlangsamen. Unternehmen sollten mit verstärkten Kontrollen ab etwa dem 20. Juni rechnen.
Verschärfte Familiennachzugsregeln: Höhere Einkommensgrenzen und zweijährige Wartezeit für Flüchtlinge
Überarbeitete Regeln zur Familienzusammenführung verlangen von irischen Staatsbürgern ein Mindesteinkommen von 75.000 € und verpflichten Flüchtlinge zu einer zweijährigen Wartezeit vor der Antragstellung. Förderberechtigte in betreutem Wohnraum sind ausgeschlossen.
Aktualisierte Beschäftigungserlaubnis-Listen zur Entlastung bei Fachkräftemangel in den Bereichen Wohnen, Gesundheit und Verkehr
Irland hat 32 neue Berufe in seine Liste der zulässigen Beschäftigungserlaubnisse aufgenommen und signalisiert Flexibilität bei der 50:50-Regel für lokale Einstellungen, um Arbeitgeber bei der Rekrutierung ausländischer Fachkräfte für Bau-, Gesundheits- und Verkehrsprojekte zu unterstützen.
Irland verschärft Visabestimmungen für Nicaragua, Saint Kitts und Nevis sowie Saint Lucia
Ab dem 15. Juni 2026 benötigen Staatsangehörige von Nicaragua, Saint Kitts und Nevis sowie Saint Lucia ein Visum für Irland, da ihr bisheriger visumfreier Status endet. Übergangsregelungen gelten bis zum 14. Juli, doch Unternehmen sollten für zukünftige Reisen eine Vorlaufzeit von sechs bis acht Wochen einplanen. Die Änderung bringt Irland näher an die Visapolitik des Vereinigten Königreichs und des Schengen-Raums und könnte die Reisepläne für Geschäftsreisen im Sommer beeinflussen.
Cindy Carroll zur ersten Chief Appeals Officer des neuen TARA-Gerichts ernannt
Cindy Carroll wurde zur Chief Appeals Officer des neuen Tribunals für Asyl- und Rückkehrberufungen (TARA) ernannt, das alle Berufungen nach dem Internationalen Schutzgesetz 2026 bearbeitet. Ihre Aufgabe ist es, ein papierloses Fallmanagement zu etablieren und Entscheidungen innerhalb von 12 Wochen zu treffen.
Irland nimmt Nicaragua, St. Kitts und Nevis sowie St. Lucia in die Liste der visapflichtigen Länder auf
Irland hat für Staatsangehörige von Nicaragua, St. Kitts und Nevis sowie St. Lucia ab dem 15. Juni Visapflichten eingeführt, mit einer begrenzten Übergangsfrist bis zum 14. Juli. Die am 11. Juni bekannt gegebene Entscheidung bringt die Visaliste Irlands in Einklang mit der des Vereinigten Königreichs und des Schengen-Raums und zwingt Arbeitgeber sowie Reiseveranstalter, längere Vorlaufzeiten für C-Visa einzuplanen. Unternehmen, die kurzfristig Mitarbeiter aus diesen drei Ländern entsenden, müssen nun mit Verzögerungen bei der Bearbeitung und einem höheren Compliance-Risiko rechnen.
Regierung erweitert Listen der zulässigen Berufe für Beschäftigungserlaubnisse in Bauwesen, Gesundheitswesen und Verkehr
Irland hat 32 neue Stellen für die Beschäftigungserlaubnis freigegeben und sechs davon sofort in die Liste der kritischen Fachkräfte aufgenommen. Das Update vom 11. Juni erleichtert die Einstellung in den Bereichen Bauwesen, Gesundheitswesen, Transport und Agrarlebensmittel, genau rechtzeitig, da Unternehmen ihre Sommer-Einstellungspläne abschließen. Teams für globale Mobilität sollten ihre Rekrutierungspläne und Gehaltsangebote vor der Antragstellung mit den aktualisierten Listen abgleichen.
32 Berufe bei umfassender Überarbeitung der irischen Beschäftigungsgenehmigungen neu aufgenommen oder aufgewertet
Unternehmensminister Peter Burke hat die Liste der berufsberechtigten Tätigkeiten für irische Beschäftigungserlaubnisse um 32 Positionen erweitert – davon sechs im Bereich der kritischen Fachkräfte, neun im allgemeinen Beschäftigungssektor, zwei neue Quoten-Kategorien sowie 15 Quotenverlängerungen – mit sofortiger Wirkung. Dieser Schritt zielt darauf ab, den Arbeitskräftemangel in den Bereichen Bauwesen, Gesundheitswesen, Transport und Agrarlebensmittel zu bekämpfen und deutet auf eine flexiblere Handhabung der bislang strengen „50:50“-Regel hin.
Irland führt Visumspflicht für Staatsangehörige von Nicaragua, St. Kitts & Nevis und St. Lucia ein
Ab dem 15. Juni 2026 müssen Bürger aus Nicaragua, St. Kitts und Nevis sowie St. Lucia vor der Reise ein irisches Visum beantragen – auch für Transitaufenthalte. Eine begrenzte Ausnahme gilt für Tickets, die vor dem 15. Juni gekauft wurden und eine Ankunft bis zum 14. Juli vorsehen. Unternehmen müssen künftig längere Vorlaufzeiten in ihre Reiseplanung einbauen und sicherstellen, dass bei Verbindungen in den Schengen-Raum die Visabestimmungen für beide Länder erfüllt sind.
Widerspruchsrecht bei Ablehnung von irischen Kurzaufenthaltsvisa (Typ C) aufgehoben
Ab dem 1. Juni 2026 sind Ablehnungen von irischen Kurzaufenthaltsvisa endgültig – eine verwaltungsrechtliche Beschwerde ist nur noch bei Fällen der EU-Freizügigkeit möglich. Unternehmen müssen ihre Sorgfaltspflichten im Vorfeld verstärken, da eine Nachbesserung nun eine erneute Antragstellung und keine Beschwerde mehr bedeutet.
Berufungsmöglichkeit bei den meisten Ablehnungen von Kurzzeitvisa für Irland gestrichen
Ab dem 1. Juni 2026 sind in Irland keine Berufungen mehr gegen die meisten Ablehnungen von Kurzaufenthaltsvisa (Typ C) möglich. Antragsteller, die nicht zu den Familienangehörigen von EU-/EWR-/Schweizer oder britischen Staatsbürgern gehören, müssen bei einer Ablehnung einen komplett neuen Visumantrag stellen und erneut Gebühren zahlen. Unternehmen sollten ihre ursprünglichen Dokumentenpakete sorgfältiger zusammenstellen und mehr Zeit für die Beantragung von Geschäftsreisenvisa nach Irland einplanen.
Irland schafft Berufungen bei den meisten Ablehnungen von Kurzzeitvisa ab
Ab dem 1. Juni 2026 hat Irland die Möglichkeit des verwaltungsrechtlichen Einspruchs bei fast allen Ablehnungen von Kurzaufenthaltsvisa (Typ C) abgeschafft. Betroffene Reisende müssen stattdessen einen komplett neuen Antrag stellen. Diese Änderung verlagert Ressourcen zugunsten von Langzeitfällen, erhöht jedoch das Risiko und die Bearbeitungszeit für Geschäftsreisende.
Flughafen Dublin setzt 25 neue eGates der nächsten Generation ein, um Ankünfte zu beschleunigen
Am 25. Mai 2026 wurden am Flughafen Dublin 25 neue eGates in Betrieb genommen, die eine Steigerung der Abfertigungskapazität um 30 % und neue Funktionen für Personalausweise bieten. Das Upgrade soll die Ankunftsschlangen im Sommer verkürzen und Irland auf das EU-weite Ein- und Ausreisesystem vorbereiten.
Irland weist 42 Südafrikaner im Charter-Einsatz im Wert von 735.000 € aus
Eine Erklärung vor Tagesanbruch am 19. Juni 2026 bestätigte, dass Irland 42 südafrikanische Staatsangehörige mit einem Charterflug im Wert von 735.000 € abgeschoben hat – die vierte Massenabschiebung in diesem Jahr. Minister betonen die Notwendigkeit konsequenter Durchsetzung, während NGOs Bedenken zum Schutz von Kindern äußern. Angesichts der steigenden Zahl von Abschiebebescheiden müssen Arbeitgeber ihre Verfahren zur Verlängerung von Arbeitserlaubnissen verschärfen und mit kurzfristigen Störungen an Flughäfen rechnen.
Strengere Rückführungsrichtlinie des EU-Parlaments entfacht Debatte in Irland
Am 19. Juni 2026 verabschiedete das Europäische Parlament eine verschärfte Rückführungsrichtlinie, die längere Haftzeiten und erweiterte Durchsetzungsbefugnisse vorsieht. Dublin begrüßte die strengeren EU-weiten Regelungen, versprach jedoch, die Freiheiten des Gemeinsamen Reisegebiets zu schützen. Wirtschaftsverbände befürchten, dass die Botschaft qualifizierte Fachkräfte abschrecken könnte, während Oppositionsparteien vor verfassungsrechtlichen Herausforderungen warnen. Mobilitätsteams sollten sich auf strengere Grenzkontrollen einstellen und ihre Compliance-Richtlinien aktualisieren.
Märsche in Belfast kehren die Stimmung gegen anti-immigrantische Gewalt nach Messerangriff um
Massive antirassistische Demonstrationen in Belfast am 19. Juni 2026 haben eine Welle fremdenfeindlicher Gewalt neutralisiert, die auf einen messerangriff mit Migrationshintergrund folgte. Wirtschaftsverbände unterstützten die Kundgebungen, um die Attraktivität Nordirlands für ausländische Fachkräfte zu sichern. Die Ereignisse unterstreichen die Bedeutung von Krisenplänen bei sozialen Unruhen für Mitarbeiter, die sich frei im gemeinsamen Reisegebiet Irland-Großbritannien bewegen.