
Die Minister Peter Burke und Alan Dillon haben nach einer zwölfmonatigen Überprüfung 32 Änderungen im irischen Beschäftigungserlaubnissystem bestätigt. Sechs Berufe – darunter Bauplaner/Terminplaner und Geodät – werden in die Liste der „Critical Skills“ aufgenommen, während neun weitere Berufe, wie Dentalhygieniker und Stahlbieger, nun ohne Kontingent Anspruch auf allgemeine Beschäftigungserlaubnisse haben. Für zwei Berufe im Bereich Meeresfrüchte werden neue Kontingente eingeführt, und 15 bestehende Kontingente in der Gastronomie und im Automobilbereich werden verlängert. Die Regierung plant zudem Gesetzesänderungen, um die 50:50-Regel zu lockern, die den Anteil von Nicht-EWR-Beschäftigten auf die Hälfte der Belegschaft begrenzt, beginnend mit Ausnahmen für Gesundheitsdienstleister. Für globale Mobilitätsteams bedeuten die erweiterten Listen eine schnellere Bearbeitung der Erlaubnisse – in der Regel vier Wochen bei „Critical Skills“ – und machen Irland attraktiver für Investitionsprojekte im Rahmen des Nationalen Entwicklungsplans. Unternehmen sollten ihre Personalplanung überdenken und prüfen, welche Positionen jetzt für Erlaubnisse infrage kommen, um lokale Engpässe zu vermeiden. Gewerkschaften begrüßen die gezielten Kontingente, fordern jedoch eine konsequente Durchsetzung, um Lohndumping zu verhindern. Das Ministerium betont, dass Mindestgehaltsgrenzen und die Prüfung des Arbeitsmarktbedarfs weiterhin bestehen bleiben.