
IRCC hat die Anforderungen an polizeiliche Führungszeugnisse für das International Experience Canada (IEC) Arbeitsgenehmigungsprogramm mit sofortiger Wirkung für alle Anträge ab dem 24. Juni 2026 überarbeitet. Nach der neuen Regelung müssen Bewerber polizeiliche Nachweise aus ihrem Heimatland sowie aus allen Ländern vorlegen, in denen sie in den letzten fünf Jahren jeweils länger als sechs Monate gelebt haben. Die bisherige Regel verlangte Nachweise aus allen Ländern, in denen der Antragsteller ab dem 18. Lebensjahr insgesamt sechs Monate oder länger verbracht hatte.
Diese Änderung bringt die Jugendmobilitätsprüfung Kanadas näher an die Praxis Australiens und Neuseelands heran und soll die Dokumentenbeschaffung für die rund 90.000 jungen Menschen, die jährlich über die IEC-Programme Working Holiday, Young Professional und International Co-op einreisen, erleichtern. Besonders betroffen sind Bewerber aus stark mobilen Gruppen – etwa britische Absolventen, die mit dem Rucksack durch Europa reisen, oder Australier, die Skisaisons in Japan mit Erntearbeiten in Kanada kombinieren – die nun deutlich weniger Papierkram haben.
Aus Sicht des Risikomanagements hält Ottawa die Begrenzung des Rückblickzeitraums auf fünf Jahre für einen guten Kompromiss zwischen Sicherheit und Praktikabilität, da so die Zeitspanne abgedeckt wird, in der die meisten für eine IEC-Arbeitsaufnahme relevanten Straftaten stattfinden würden. Interne Unterlagen von IRCC, die Branchenvertreter erhalten haben, schätzten, dass die bisherige Regel jährlich über 37.000 zusätzliche polizeiliche Führungszeugnisse generierte, viele aus Ländern ohne elektronische Ausstellungssysteme, was zu Verzögerungen bei der Überprüfung führte.
Arbeitgeber, die auf IEC-Talente angewiesen sind – etwa Gastronomiebetriebe in Banff und Whistler, Tech-Start-ups, die europäische Absolventen im Young Professional-Programm einstellen, oder landwirtschaftliche Betriebe, die die Co-op-Kategorie nutzen – sollten ihre Onboarding-Checklisten umgehend anpassen. Das Nichtvorlegen der erforderlichen polizeilichen Nachweise führt zur automatischen Ablehnung des Antrags. Eine erneute Antragstellung erfordert eine neue Einladung aus dem IEC-Pool, was den Arbeitsbeginn möglicherweise erst ins Jahr 2027 verschiebt.
IRCC sieht keine Übergangsfrist vor; Anträge ohne korrekte Nachweise nach dem 24. Juni gelten als unvollständig. Interessenten sollten daher frühzeitig aktuelle polizeiliche Führungszeugnisse aus ihrem Heimatland anfordern und für Aufenthalte im Ausland von weniger als sechs Monaten innerhalb des fünfjährigen Zeitraums eine ausführliche Erklärung bereithalten.
Diese Änderung bringt die Jugendmobilitätsprüfung Kanadas näher an die Praxis Australiens und Neuseelands heran und soll die Dokumentenbeschaffung für die rund 90.000 jungen Menschen, die jährlich über die IEC-Programme Working Holiday, Young Professional und International Co-op einreisen, erleichtern. Besonders betroffen sind Bewerber aus stark mobilen Gruppen – etwa britische Absolventen, die mit dem Rucksack durch Europa reisen, oder Australier, die Skisaisons in Japan mit Erntearbeiten in Kanada kombinieren – die nun deutlich weniger Papierkram haben.
Aus Sicht des Risikomanagements hält Ottawa die Begrenzung des Rückblickzeitraums auf fünf Jahre für einen guten Kompromiss zwischen Sicherheit und Praktikabilität, da so die Zeitspanne abgedeckt wird, in der die meisten für eine IEC-Arbeitsaufnahme relevanten Straftaten stattfinden würden. Interne Unterlagen von IRCC, die Branchenvertreter erhalten haben, schätzten, dass die bisherige Regel jährlich über 37.000 zusätzliche polizeiliche Führungszeugnisse generierte, viele aus Ländern ohne elektronische Ausstellungssysteme, was zu Verzögerungen bei der Überprüfung führte.
Arbeitgeber, die auf IEC-Talente angewiesen sind – etwa Gastronomiebetriebe in Banff und Whistler, Tech-Start-ups, die europäische Absolventen im Young Professional-Programm einstellen, oder landwirtschaftliche Betriebe, die die Co-op-Kategorie nutzen – sollten ihre Onboarding-Checklisten umgehend anpassen. Das Nichtvorlegen der erforderlichen polizeilichen Nachweise führt zur automatischen Ablehnung des Antrags. Eine erneute Antragstellung erfordert eine neue Einladung aus dem IEC-Pool, was den Arbeitsbeginn möglicherweise erst ins Jahr 2027 verschiebt.
IRCC sieht keine Übergangsfrist vor; Anträge ohne korrekte Nachweise nach dem 24. Juni gelten als unvollständig. Interessenten sollten daher frühzeitig aktuelle polizeiliche Führungszeugnisse aus ihrem Heimatland anfordern und für Aufenthalte im Ausland von weniger als sechs Monaten innerhalb des fünfjährigen Zeitraums eine ausführliche Erklärung bereithalten.
Quelle: IRCC.com