
Um qualifizierte Arbeitskräfte während der Wartezeit auf eine dauerhafte Aufenthaltsgenehmigung im Job zu halten, hat IRCC am 9. Juni 2026 stillschweigend eine vorübergehende öffentliche Richtlinie eingeführt, die die Arbeitserlaubnisvoraussetzungen für Bewerber des Provincial Nominee Program (PNP) in Kanada und deren Ehepartner lockert. Die intern veröffentlichte und am 16. Juni in Presseberichten bestätigte Richtlinie erlaubt es Nominierten, Bridging Open Work Permits (BOWPs) zu beantragen, ohne zuvor die lang verzögerte Empfangsbestätigung (Acknowledgement of Receipt, AOR) erhalten zu haben. Engpässe bei der Bearbeitung haben die AOR-Phase bei den Basis-PNP-Programmen auf bis zu acht Monate verlängert, wodurch Tausende in einem Status-Limbo verbleiben und einige Arbeitgeber gezwungen sind, Mitarbeiter nach Ablauf der Arbeitserlaubnis zu entlassen.
Nach den neuen Regeln reicht eine Online-Bestätigung der PR-Antragseinreichung per E-Mail sowie ein Zahlungsnachweis; die Sachbearbeiter können die Aktenanlage im Global Case Management System von IRCC überprüfen. Die Regelung gilt bis zum 31. Dezember 2026 und umfasst auch Ehepartner bzw. Lebenspartner, was die finanzielle Stabilität der Haushalte während der Wartezeit erhöht. Für Mobilitäts- und HR-Teams beseitigt die Änderung eine große Compliance-Hürde. Unternehmen müssen keine vorläufigen Labour-Market Impact Assessments (LMIAs) mehr sponsern oder das Risiko von Arbeitsunterbrechungen in kritischen Branchen wie Bauwesen, Gesundheitswesen und Hightech-Fertigung eingehen – Sektoren, die stark auf PNP-Talente angewiesen sind.
Die Provinzregierungen begrüßten die Maßnahme: Der Einwanderungsminister von Alberta erklärte, allein im nächsten Quartal stünden 1.400 Nominierten die Arbeitserlaubnisse vor dem Ablauf, und British Columbia rechnet damit, durch die Vermeidung von Arbeitsausfällen rund 34 Millionen kanadische Dollar an Löhnen zu sichern. Einwanderungsanwälte warnen jedoch, dass Antragsteller weiterhin alle Standardkriterien für BOWPs erfüllen müssen, einschließlich medizinischer Untersuchungen und biometrischer Daten, und dass Familienangehörige außerhalb Kanadas weiterhin ausgeschlossen bleiben. IRCC wird die Auswirkungen monatlich überwachen; bei sinkenden Rückständen könnte die Maßnahme vorzeitig beendet oder in dauerhafte Vorschriften überführt werden, was auf eine umfassendere Umstellung auf eine „digital-first, kundenorientierte“ Bearbeitung hinweist.
Nach den neuen Regeln reicht eine Online-Bestätigung der PR-Antragseinreichung per E-Mail sowie ein Zahlungsnachweis; die Sachbearbeiter können die Aktenanlage im Global Case Management System von IRCC überprüfen. Die Regelung gilt bis zum 31. Dezember 2026 und umfasst auch Ehepartner bzw. Lebenspartner, was die finanzielle Stabilität der Haushalte während der Wartezeit erhöht. Für Mobilitäts- und HR-Teams beseitigt die Änderung eine große Compliance-Hürde. Unternehmen müssen keine vorläufigen Labour-Market Impact Assessments (LMIAs) mehr sponsern oder das Risiko von Arbeitsunterbrechungen in kritischen Branchen wie Bauwesen, Gesundheitswesen und Hightech-Fertigung eingehen – Sektoren, die stark auf PNP-Talente angewiesen sind.
Die Provinzregierungen begrüßten die Maßnahme: Der Einwanderungsminister von Alberta erklärte, allein im nächsten Quartal stünden 1.400 Nominierten die Arbeitserlaubnisse vor dem Ablauf, und British Columbia rechnet damit, durch die Vermeidung von Arbeitsausfällen rund 34 Millionen kanadische Dollar an Löhnen zu sichern. Einwanderungsanwälte warnen jedoch, dass Antragsteller weiterhin alle Standardkriterien für BOWPs erfüllen müssen, einschließlich medizinischer Untersuchungen und biometrischer Daten, und dass Familienangehörige außerhalb Kanadas weiterhin ausgeschlossen bleiben. IRCC wird die Auswirkungen monatlich überwachen; bei sinkenden Rückständen könnte die Maßnahme vorzeitig beendet oder in dauerhafte Vorschriften überführt werden, was auf eine umfassendere Umstellung auf eine „digital-first, kundenorientierte“ Bearbeitung hinweist.
Quelle: A2Z Immigration News
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