
Als Reaktion auf die steigende Nachfrage nach kurzfristigen Reisen hat die Provinzpolizeidirektion (Questura) von Ragusa auf Sizilien eine Online-Plattform „Appuntamenti Prioritari“ eingeführt, über die Einwohner dringende Pass-Termine innerhalb von 15 bis 30 Tagen buchen können. Das System wurde bereits im Frühjahr gestartet und am 25. Juni mit zusätzlichen Terminen und klareren Selbstzertifizierungsformularen aktualisiert. Antragsteller, die keinen regulären Termin finden, können sich nun auf der nationalen Plattform Passaporto Online anmelden und den Prioritätsbereich auswählen. Dabei müssen sie einen Reisebeleg – etwa ein Flugticket oder ein Schreiben des Arbeitgebers – hochladen und eine Selbsterklärung ausdrucken, die am Tag der Fingerabdrucknahme überprüft wird. Sind keine Prioritätstermine verfügbar, generiert das Portal ein Formular, das persönlich bei der Questura eingereicht werden kann, um die Ausstellung innerhalb von 15 Tagen zu beantragen.
Diese Neuerung folgt auf landesweite Kritik an monatelangen Wartezeiten, bei denen italienische Bürger nachts Schlange standen, um ihre Pässe zu erneuern. Während das Innenministerium 150 zusätzliche Mitarbeiter für Großstädte zugesagt hat, experimentieren kleinere Provinzen mit digitaler Priorisierung, um die Schalter für nachgewiesene Notfälle freizuhalten. Für im Ausland lebende Familien und Geschäftsreisende auf Sizilien könnte die neue Option eine echte Erleichterung sein: Bisher mussten Ragusa-Bewohner für dringende Dokumente nach Catania oder Palermo fahren.
Mobilitätsmanager sollten ihre Reise-Risikodashboards aktualisieren und Mitarbeiter darauf hinweisen, dass Prioritätstermine weiterhin Nachweise erfordern und die regulären Gebühren gelten. Weitere südliche Provinzen werden voraussichtlich im Sommer ähnliche Modelle einführen. Unternehmen mit vielen italienischen Geschäftsreisenden könnten die Verfügbarkeit in mehreren Questuren beobachten und ihre Mitarbeiter zu Standorten mit kürzeren Wartezeiten lenken.
Diese Neuerung folgt auf landesweite Kritik an monatelangen Wartezeiten, bei denen italienische Bürger nachts Schlange standen, um ihre Pässe zu erneuern. Während das Innenministerium 150 zusätzliche Mitarbeiter für Großstädte zugesagt hat, experimentieren kleinere Provinzen mit digitaler Priorisierung, um die Schalter für nachgewiesene Notfälle freizuhalten. Für im Ausland lebende Familien und Geschäftsreisende auf Sizilien könnte die neue Option eine echte Erleichterung sein: Bisher mussten Ragusa-Bewohner für dringende Dokumente nach Catania oder Palermo fahren.
Mobilitätsmanager sollten ihre Reise-Risikodashboards aktualisieren und Mitarbeiter darauf hinweisen, dass Prioritätstermine weiterhin Nachweise erfordern und die regulären Gebühren gelten. Weitere südliche Provinzen werden voraussichtlich im Sommer ähnliche Modelle einführen. Unternehmen mit vielen italienischen Geschäftsreisenden könnten die Verfügbarkeit in mehreren Questuren beobachten und ihre Mitarbeiter zu Standorten mit kürzeren Wartezeiten lenken.
Quelle: La Sicilia