
Vor dem Haushaltsausschuss für innere Sicherheit des Repräsentantenhauses erklärte Minister Markwayne Mullin eine „KI-gesteuerte Neugestaltung“ der Visa- und Einwanderungsverfahren, die innerhalb der nächsten 30 Tage in Betrieb genommen wird. Das erste Modul richtet sich gegen den Rückstau bei der Deferred Action for Childhood Arrivals (DACA); weitere Updates werden elektronische Visumanträge so überarbeiten, dass unvollständige Eingaben blockiert und Sicherheitsprüfungen in Echtzeit integriert werden. Mullin berichtete den Abgeordneten, dass das Heimatschutzministerium (DHS) in Zusammenarbeit mit dem Handelsministerium eine mobile App entwickelt, mit der Antragsteller – und vor allem Arbeitgeber – den Status ihrer Fälle verfolgen und Fehlerhinweise vor der Einreichung erhalten können. „Jede Verzögerung belastet unsere Wirtschaft“, betonte er und verwies auf eine derzeitige durchschnittliche Bearbeitungszeit von 15 Tagen für landwirtschaftliche H-2A-Visa nach einer Pilotautomatisierung. Für Unternehmen könnte die Aussicht auf kürzere Bearbeitungszeiten Projektpläne erleichtern, insbesondere für H-1B-Fachkräfte, die im Ausland auf die Visastempelung warten. Gleichzeitig unterstrich der Minister, dass KI die Sicherheitsüberprüfungen verschärfen wird, indem sie soziale Medien und Reiseverläufe abgleicht – was Datenschutzbedenken und das Risiko von Fehlalarmen mit sich bringt, die Unternehmen ihren entsandten Mitarbeitern kommunizieren sollten. Einwanderungsanwälte erwarten, dass die Einführung ähnlich schrittweise und mit gelegentlichen Störungen verläuft wie der Start des myUSCIS-Portals. Frühzeitige Nutzer sollten parallel weiterhin Papieranträge einreichen, bis die Zuverlässigkeit gesichert ist. Anbieter von Software für globale Mobilität könnten neue Integrationsmöglichkeiten erhalten, sobald das DHS noch in diesem Jahr Standards für Programmierschnittstellen (APIs) veröffentlicht. Langfristig plant das Ministerium, die KI-Prüfung auf ESTA- und Visa-Waiver-Reisende auszuweiten und die Visarevalidierung für häufig reisende Geschäftsreisende zu automatisieren – was die Planung kurzfristiger Auslandseinsätze multinationaler Unternehmen grundlegend verändern könnte.
Quelle: NDTV World News
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