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Die $100.000 H-1B-Anmeldegebühr bleibt nach Gerichtsaufschub unklar, USCIS setzt Anforderungsbescheide fort

Juni 25, 2026
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Die $100.000 H-1B-Anmeldegebühr bleibt nach Gerichtsaufschub unklar, USCIS setzt Anforderungsbescheide fort
Die juristische Achterbahnfahrt um die Trump-Ära-Zusatzgebühr von 100.000 US-Dollar für H-1B-Anträge nahm am 24. Juni 2026 eine neue Wendung. Die Hindustan Times berichtet, dass die am 8. Juni von US-Bezirksrichter Leo Sorokin erlassene Anordnung zur Aufhebung der Gebühr weiterhin administrativ ausgesetzt ist, während die Regierung beim First Circuit Berufung einlegt. Das bedeutet, dass die USCIS die Gebühr weiterhin einzieht und bei fehlender Zahlung Nachweise anfordert. Arbeitgeber hatten die Entscheidung vom 8. Juni kurzzeitig gefeiert, da die Gebühr als verfassungswidrige Steuer ohne Kongressgenehmigung eingestuft wurde. Doch die anschließende Aussetzung zwingt Personal- und Mobilitätsteams nun dazu, abzuwägen, ob sie weiterhin zahlen – und damit Kapital binden, das möglicherweise nie zurückkommt – oder das Risiko einer Ablehnung eingehen, falls die Gebühr letztlich bestehen bleibt. Einwanderungsrechtliche Berater empfehlen inzwischen, die Gebühr bis zu einer endgültigen Berufungsentscheidung, die voraussichtlich erst in einigen Monaten fällt, einzuplanen. Besonders hart trifft die Unsicherheit Start-ups und Universitäten: Viele antragsberechtigte Antragsteller ohne Obergrenze verfügen nicht über die Mittel, um 100.000 US-Dollar pro Antrag vorzustrecken, und dürfen die Kosten aufgrund von Lohnschutzregelungen nicht an die Begünstigten weitergeben. Einige Arbeitgeber berichten, dass sie Stellen ins Ausland verlagern oder Alternativen wie O-1-, L-1-Visa oder Remote-Arbeit prüfen. Unterdessen hält das Heimatschutzministerium (DHS) an der Rechtmäßigkeit der Gebühr als Ausübung präsidialer Befugnisse gemäß dem Einwanderungs- und Staatsangehörigkeitsgesetz von 1952 fest und warnt, dass Rückerstattungen zu einem Bearbeitungsstau führen könnten. Sollte der First Circuit Sorokins Entscheidung bestätigen, könnte das DHS noch den Obersten Gerichtshof anrufen, was die Unsicherheit bis weit ins Haushaltsjahr 2027 verlängern würde. Unternehmen mit laufenden H-1B-Konsularbenachrichtigungen sollten die Gebührenrechnungen genau verfolgen, rechtlichen Rat zu Treuhandoptionen einholen und alle Beteiligten über Budgetrisiken informieren. Die Entwicklung zeigt eindrücklich, wie Rechtsstreitigkeiten die Kostenstruktur von US-Arbeitsvisaprogrammen plötzlich verändern können.
Quelle: Hindustan Times

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