
Die Nationale Einwanderungsbehörde Chinas (NIA) hat eine wegweisende Mitteilung (Bekanntmachung Nr. 3 von 2026) veröffentlicht, die das lange kritisierte punktebasierte „Einweg-Erlaubnissystem“ durch vier klare, familienzusammenführungsorientierte Genehmigungskategorien ersetzt. Ab dem 1. Juli 2026 können Festlandbewohner eine dauerhafte Niederlassungserlaubnis in Hongkong oder Macau erhalten, wenn sie in eine der folgenden vier Gruppen fallen:
1. Wiedervereinigung von Ehepartnern (plus begleitende minderjährige Kinder), wenn das Paar mindestens drei Jahre getrennt war;
2. Minderjährige Kinder (unter 18), die zu beiden Elternteilen ziehen, die bereits in der jeweiligen Sonderverwaltungszone (SAR) niedergelassen sind;
3. Erwachsene Kinder (18–59 Jahre), die zu beiden Eltern ziehen, die über 60 Jahre alt sind, bereits in der SAR leben und keine weiteren Kinder dort haben;
4. Eltern ab 60 Jahren ohne Kinder auf dem Festland, die zu einem erwachsenen Kind (18+) ziehen, das in der SAR niedergelassen ist.
Die Polizei-Behörden für Aus- und Einreise werden weiterhin die jährlichen Niederlassungskontingente verwalten, müssen die Anträge jedoch nun strikt nach den vier Kriterien prüfen – ein Schritt, der laut Behörden „Transparenz und Vorhersehbarkeit verbessern“ soll. Die Hotline der NIA (12367) sowie lokale Büros sind beauftragt, Bearbeitungszeiten und Checklisten für erforderliche Dokumente zu veröffentlichen.
Auswirkungen auf die Mobilität von Fachkräften:
• Multinationale Unternehmen mit grenzüberschreitenden Belegschaften können mit schnelleren und standardisierteren Umzügen von Angehörigen rechnen, was die bisherige administrative Unsicherheit bei Einweg-Erlaubnis-Anträgen verringert.
• Personalabteilungen sollten Arbeitsverträge und Mobilitätsleistungen für Mitarbeiter, die mit Hongkonger oder Macauer Einwohnern verheiratet sind, neu prüfen – die Berechtigung hängt jetzt von einer dokumentierten dreijährigen Trennung ab.
• Personalplaner müssen möglicherweise Nachfolge-Strategien anpassen: Ältere Eltern können nur umziehen, wenn keine weiteren Kinder auf dem Festland leben, was die Betreuung in erweiterten Familien beeinflussen könnte.
Praktische Tipps: Sammeln Sie frühzeitig offizielle Haushaltsregistrierungsnachweise („Hukou“), Heirats- oder Geburtsurkunden sowie Nachweise über Trennungszeiträume; unvollständige Anträge werden nach den neuen Regeln sofort abgelehnt. Ab dem 1. August können Anträge online über die NIA-Mini-App verfolgt werden, so die Behörden.
1. Wiedervereinigung von Ehepartnern (plus begleitende minderjährige Kinder), wenn das Paar mindestens drei Jahre getrennt war;
2. Minderjährige Kinder (unter 18), die zu beiden Elternteilen ziehen, die bereits in der jeweiligen Sonderverwaltungszone (SAR) niedergelassen sind;
3. Erwachsene Kinder (18–59 Jahre), die zu beiden Eltern ziehen, die über 60 Jahre alt sind, bereits in der SAR leben und keine weiteren Kinder dort haben;
4. Eltern ab 60 Jahren ohne Kinder auf dem Festland, die zu einem erwachsenen Kind (18+) ziehen, das in der SAR niedergelassen ist.
Die Polizei-Behörden für Aus- und Einreise werden weiterhin die jährlichen Niederlassungskontingente verwalten, müssen die Anträge jedoch nun strikt nach den vier Kriterien prüfen – ein Schritt, der laut Behörden „Transparenz und Vorhersehbarkeit verbessern“ soll. Die Hotline der NIA (12367) sowie lokale Büros sind beauftragt, Bearbeitungszeiten und Checklisten für erforderliche Dokumente zu veröffentlichen.
Auswirkungen auf die Mobilität von Fachkräften:
• Multinationale Unternehmen mit grenzüberschreitenden Belegschaften können mit schnelleren und standardisierteren Umzügen von Angehörigen rechnen, was die bisherige administrative Unsicherheit bei Einweg-Erlaubnis-Anträgen verringert.
• Personalabteilungen sollten Arbeitsverträge und Mobilitätsleistungen für Mitarbeiter, die mit Hongkonger oder Macauer Einwohnern verheiratet sind, neu prüfen – die Berechtigung hängt jetzt von einer dokumentierten dreijährigen Trennung ab.
• Personalplaner müssen möglicherweise Nachfolge-Strategien anpassen: Ältere Eltern können nur umziehen, wenn keine weiteren Kinder auf dem Festland leben, was die Betreuung in erweiterten Familien beeinflussen könnte.
Praktische Tipps: Sammeln Sie frühzeitig offizielle Haushaltsregistrierungsnachweise („Hukou“), Heirats- oder Geburtsurkunden sowie Nachweise über Trennungszeiträume; unvollständige Anträge werden nach den neuen Regeln sofort abgelehnt. Ab dem 1. August können Anträge online über die NIA-Mini-App verfolgt werden, so die Behörden.
Wie VisaHQ helfen kann
VisaHQ vereinfacht die Visumbeantragung für Privatpersonen und Unternehmen. Prüfen Sie die aktuellen Reisebestimmungen, bereiten Sie die erforderlichen Unterlagen vor und verwalten Sie Ihren Antrag online über das VisaHQ-Portal für China.Mehr von China
Alle anzeigen
China stellt ein einheitliches Vier-Kategorien-Zulassungssystem für Festlandbewohner vor, die sich in Hongkong und Macau niederlassen möchten
Chinesische Botschaft in Schweden stellt vom 3. bis 5. Juli konsularische Dienstleistungen ein – Auswirkungen auf Visa- und Passanträge