
Travel and Tour World berichtet, dass das Vereinigte Königreich, Deutschland, Lettland und Montenegro strengere Vorab-Kontrollsysteme parallel zur Einführung des EU-Systems ETIAS und des Ein- und Ausreisesystems (EES) einführen werden. Der am 30. Juni veröffentlichte Artikel stellt fest, dass die elektronische Reisegenehmigung (ETA) des Vereinigten Königreichs seit Februar verpflichtend ist und bis Dezember vollständig in die Systeme der Fluggesellschaften integriert sein wird. Gleichzeitig arbeiten die EU-Mitgliedstaaten mit Hochdruck daran, die biometrischen EES-Kioske vor dem Start von ETIAS im letzten Quartal 2026 betriebsbereit zu machen.
Für britische Staatsbürger bedeutet dies eine doppelte Genehmigungspflicht: eine ETA bei der Rückkehr ins Vereinigte Königreich und eine ETIAS für Aufenthalte bis zu 90 Tagen in den Schengen-Staaten. Die Fluggesellschaften planen, beide Kontrollen in den Online-Check-in zu integrieren, doch Reisende mit mehreren Pässen oder einem Passwechsel riskieren Unstimmigkeiten, die zu Boarding-Verweigerungen führen können. Geschäftsreiseverbände setzen sich bei Brüssel und London für einen Datenaustausch ein, um Reisen mit nur einem einzigen Genehmigungstoken zu ermöglichen.
Der Bericht hebt hervor, dass Montenegro, das eine EU-Mitgliedschaft anstrebt, eine „Western Balkans Travel Authorisation“ als Pilotprojekt einführen wird, die an ETIAS angelehnt ist. Dies könnte für multinationale Unternehmen mit Standorten an der Adria eine dreistufige Genehmigungslandschaft schaffen. Die britische Regierung erklärte gegenüber dem Magazin, dass sie „aktiv Mechanismen der Gegenseitigkeit prüfe“, dabei aber die Souveränität über Grenzentscheidungen als oberste Priorität sehe.
Für Mobility Manager ergeben sich praktische Maßnahmen: Aktualisierung der Informationsmaterialien für Reisende, Integration von ETA- und ETIAS-Statusfeldern in Buchungssysteme sowie die Prüfung, ob mittelfristige Einsätze noch innerhalb der 90/180-Tage-Schengen-Regelung liegen, sobald Grenzstempel durch automatisierte Ausreiseregistrierungen ersetzt werden. Unternehmen sollten zudem bei der Planung europaweiter Roadshows mit längeren Vorlaufzeiten und zusätzlichen Genehmigungsgebühren rechnen.
Für britische Staatsbürger bedeutet dies eine doppelte Genehmigungspflicht: eine ETA bei der Rückkehr ins Vereinigte Königreich und eine ETIAS für Aufenthalte bis zu 90 Tagen in den Schengen-Staaten. Die Fluggesellschaften planen, beide Kontrollen in den Online-Check-in zu integrieren, doch Reisende mit mehreren Pässen oder einem Passwechsel riskieren Unstimmigkeiten, die zu Boarding-Verweigerungen führen können. Geschäftsreiseverbände setzen sich bei Brüssel und London für einen Datenaustausch ein, um Reisen mit nur einem einzigen Genehmigungstoken zu ermöglichen.
Der Bericht hebt hervor, dass Montenegro, das eine EU-Mitgliedschaft anstrebt, eine „Western Balkans Travel Authorisation“ als Pilotprojekt einführen wird, die an ETIAS angelehnt ist. Dies könnte für multinationale Unternehmen mit Standorten an der Adria eine dreistufige Genehmigungslandschaft schaffen. Die britische Regierung erklärte gegenüber dem Magazin, dass sie „aktiv Mechanismen der Gegenseitigkeit prüfe“, dabei aber die Souveränität über Grenzentscheidungen als oberste Priorität sehe.
Für Mobility Manager ergeben sich praktische Maßnahmen: Aktualisierung der Informationsmaterialien für Reisende, Integration von ETA- und ETIAS-Statusfeldern in Buchungssysteme sowie die Prüfung, ob mittelfristige Einsätze noch innerhalb der 90/180-Tage-Schengen-Regelung liegen, sobald Grenzstempel durch automatisierte Ausreiseregistrierungen ersetzt werden. Unternehmen sollten zudem bei der Planung europaweiter Roadshows mit längeren Vorlaufzeiten und zusätzlichen Genehmigungsgebühren rechnen.
Quelle: Travel and Tour World
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