
Innenministerin Shabana Mahmood hat ein Reformpaket vorgestellt, das laut Ministern „das Asylsystem Großbritanniens für eine Generation retten“ soll. Kern des Plans ist die Schaffung von drei neuen sicheren und legalen Zugangswegen – Gemeinschafts-, Universitäts- und Arbeitgebersponsoring – angelehnt an das kanadische Programm für privat gesponserte Flüchtlinge. Wohltätigkeitsorganisationen, Glaubensgemeinschaften, lokale Arbeitgeber und akkreditierte Universitäten können sich ab Herbst als „Hauptsponsoren“ bewerben, die ersten Ankünfte werden für Ende 2027 erwartet.
Parallel zu den neuen Zugangswegen wird das Einwanderungs- und Asylgesetz die Anwendung von Artikel 8 der Europäischen Menschenrechtskonvention in Großbritannien verschärfen. Das Recht auf „Familienleben“ wird künftig auf Ehepartner, Partner und Kinder unter 18 Jahren beschränkt (außer in Ausnahmefällen). Zudem sieht das Gesetz strengere Prüfungen für ausländische Straftäter vor, die sich gegen Abschiebungen wehren, und verlangt, dass die meisten Anträge nach Artikel 8 von in Großbritannien ansässigen Sponsoren – nicht von Verwandten im Ausland – eingereicht werden.
Mahmood versicherte, dass das Innenministerium die „volle Kontrolle“ über die Überprüfung behalten werde, während das UN-Flüchtlingshilfswerk (UNHCR) bei der Anerkennung des Flüchtlingsstatus unterstütze. Alle Ankommenden müssen sich biometrischen, strafrechtlichen und gesundheitlichen Kontrollen unterziehen.
Ein spezielles Kapitel zum Thema moderne Sklaverei sieht einen unabhängigen Vormund für jedes Opfer von Menschenhandel vor, höhere Unternehmensstrafen von bis zu einer Million Pfund bei Verstößen in der Lieferkette sowie den Entzug von Schutzrechten für ausländische Staatsangehörige, die eine strafbare Handlung begehen.
Für internationale Arbeitgeber besonders interessant ist der geplante „Refugee Work Route“, der nächstes Jahr eingeführt werden soll. Über diesen Weg können Unternehmen, die im Sponsorenregister des Innenministeriums stehen, Flüchtlinge direkt beschäftigen, wobei die Arbeitszeit auf eine spätere Niederlassung angerechnet wird. Die Minister hoffen, damit Fachkräftemangel zu verringern und die Abhängigkeit von irregulärer Migration zu senken.
Geschäftsreisemanager sollten den parlamentarischen Zeitplan genau verfolgen: Es wird erwartet, dass die sekundäre Gesetzgebung Anfang 2027 beginnt, was bedeutet, dass Unternehmensrichtlinien zur Mobilität, Nachweise zum Arbeitsrecht und Strategien zur Rekrutierung globaler Talente rechtzeitig angepasst werden müssen.
Parallel zu den neuen Zugangswegen wird das Einwanderungs- und Asylgesetz die Anwendung von Artikel 8 der Europäischen Menschenrechtskonvention in Großbritannien verschärfen. Das Recht auf „Familienleben“ wird künftig auf Ehepartner, Partner und Kinder unter 18 Jahren beschränkt (außer in Ausnahmefällen). Zudem sieht das Gesetz strengere Prüfungen für ausländische Straftäter vor, die sich gegen Abschiebungen wehren, und verlangt, dass die meisten Anträge nach Artikel 8 von in Großbritannien ansässigen Sponsoren – nicht von Verwandten im Ausland – eingereicht werden.
Mahmood versicherte, dass das Innenministerium die „volle Kontrolle“ über die Überprüfung behalten werde, während das UN-Flüchtlingshilfswerk (UNHCR) bei der Anerkennung des Flüchtlingsstatus unterstütze. Alle Ankommenden müssen sich biometrischen, strafrechtlichen und gesundheitlichen Kontrollen unterziehen.
Ein spezielles Kapitel zum Thema moderne Sklaverei sieht einen unabhängigen Vormund für jedes Opfer von Menschenhandel vor, höhere Unternehmensstrafen von bis zu einer Million Pfund bei Verstößen in der Lieferkette sowie den Entzug von Schutzrechten für ausländische Staatsangehörige, die eine strafbare Handlung begehen.
Für internationale Arbeitgeber besonders interessant ist der geplante „Refugee Work Route“, der nächstes Jahr eingeführt werden soll. Über diesen Weg können Unternehmen, die im Sponsorenregister des Innenministeriums stehen, Flüchtlinge direkt beschäftigen, wobei die Arbeitszeit auf eine spätere Niederlassung angerechnet wird. Die Minister hoffen, damit Fachkräftemangel zu verringern und die Abhängigkeit von irregulärer Migration zu senken.
Geschäftsreisemanager sollten den parlamentarischen Zeitplan genau verfolgen: Es wird erwartet, dass die sekundäre Gesetzgebung Anfang 2027 beginnt, was bedeutet, dass Unternehmensrichtlinien zur Mobilität, Nachweise zum Arbeitsrecht und Strategien zur Rekrutierung globaler Talente rechtzeitig angepasst werden müssen.
Quelle: Home Office – GOV.UK
Wie VisaHQ helfen kann
VisaHQ vereinfacht die Visumbeantragung für Privatpersonen und Unternehmen. Prüfen Sie die aktuellen Reisebestimmungen, bereiten Sie die erforderlichen Unterlagen vor und verwalten Sie Ihren Antrag online über das VisaHQ-Portal für Großbritannien.Mehr von Großbritannien
Alle anzeigen
Großbritannien stellt gemeinschaftlich unterstützte Flüchtlingswege und umfassende Asylreformen vor
Die Luftfahrtbehörde startet Konsultation zur Preisobergrenze für Holding am Flughafen Heathrow 2027