
Ein lang erwarteter Erlass, der am 28. Juni 2026 im Journal Officiel veröffentlicht wurde, trat heute, am 1. Juli 2026, in Kraft und verändert die Sozialleistungslandschaft für Zehntausende internationale Studierende in Frankreich grundlegend. Der Text (Décret n° 2026-552) schließt Studierende aus Ländern außerhalb der Europäischen Union, des Europäischen Wirtschaftsraums und der Schweiz vom Anspruch auf die Aide personnalisée au logement (APL) aus, sofern sie kein einkommensabhängiges staatliches Stipendium erhalten. Bisher war diese monatliche Unterstützung – im Durchschnitt zwischen 150 und 250 Euro in großen Universitätsstädten – eine wichtige Entlastung der Lebenshaltungskosten für rund 100.000 sogenannte „extra-communautaire“ Studierende.
Laut der Direction de l’information légale et administrative gibt es nur Ausnahmen für Geflüchtete, Staatenlose, Ehepartner ausländischer Studierender sowie Nicht-EU-Studierende mit einem Arbeits- oder Ausbildungsvertrag; diese bleiben unter Einhaltung der Einkommens- und Wohnkriterien anspruchsberechtigt. Universitätspräsidenten und Studierendenvertreter warnen, dass die Reform Talente abschrecken könnte, gerade in einer Zeit, in der Frankreich mehr internationale Einschreibungen anstrebt, um seine Mobilitätsziele „Bienvenue en France +“ zu erreichen. Vermieter und Umzugsdienstleister rechnen mit einem Anstieg der Bürgschaftsanfragen, während Personalabteilungen, die innerbetriebliche Versetzungen mit schulpflichtigen Kindern betreuen, eine zusätzliche Belastung des ohnehin knappen studentischen Wohnraums befürchten.
Institutionen wie das CROUS raten betroffenen Studierenden, alternative Unterstützungsangebote zu prüfen, darunter Visale-Mietbürgschaften und Wohnheimplätze auf dem Campus. Praktisch bedeutet dies, dass multinationale Unternehmen, die Praktikanten oder Teilnehmer an Graduiertenprogrammen finanzieren, höhere Wohnungszuschüsse einplanen oder Firmenmietverträge abschließen müssen. Mobilitätsmanager sollten zudem ihre Informationsveranstaltungen vor der Ankunft aktualisieren: Nicht-EU-Praktikanten ohne Stipendium müssen nun entweder einen Arbeitsvertrag (z. B. eine Ausbildung) vorweisen oder die volle Miete selbst tragen. Andernfalls könnte die Verlängerung der Aufenthaltserlaubnis gefährdet sein, da der Nachweis ausreichender finanzieller Mittel eine Voraussetzung nach dem Code de l’entrée et du séjour des étrangers (CESEDA) ist.
Laut der Direction de l’information légale et administrative gibt es nur Ausnahmen für Geflüchtete, Staatenlose, Ehepartner ausländischer Studierender sowie Nicht-EU-Studierende mit einem Arbeits- oder Ausbildungsvertrag; diese bleiben unter Einhaltung der Einkommens- und Wohnkriterien anspruchsberechtigt. Universitätspräsidenten und Studierendenvertreter warnen, dass die Reform Talente abschrecken könnte, gerade in einer Zeit, in der Frankreich mehr internationale Einschreibungen anstrebt, um seine Mobilitätsziele „Bienvenue en France +“ zu erreichen. Vermieter und Umzugsdienstleister rechnen mit einem Anstieg der Bürgschaftsanfragen, während Personalabteilungen, die innerbetriebliche Versetzungen mit schulpflichtigen Kindern betreuen, eine zusätzliche Belastung des ohnehin knappen studentischen Wohnraums befürchten.
Institutionen wie das CROUS raten betroffenen Studierenden, alternative Unterstützungsangebote zu prüfen, darunter Visale-Mietbürgschaften und Wohnheimplätze auf dem Campus. Praktisch bedeutet dies, dass multinationale Unternehmen, die Praktikanten oder Teilnehmer an Graduiertenprogrammen finanzieren, höhere Wohnungszuschüsse einplanen oder Firmenmietverträge abschließen müssen. Mobilitätsmanager sollten zudem ihre Informationsveranstaltungen vor der Ankunft aktualisieren: Nicht-EU-Praktikanten ohne Stipendium müssen nun entweder einen Arbeitsvertrag (z. B. eine Ausbildung) vorweisen oder die volle Miete selbst tragen. Andernfalls könnte die Verlängerung der Aufenthaltserlaubnis gefährdet sein, da der Nachweis ausreichender finanzieller Mittel eine Voraussetzung nach dem Code de l’entrée et du séjour des étrangers (CESEDA) ist.
Quelle: Service-Public.fr
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