
Die Einwanderungsberatung ITARA veröffentlichte am 30. Juni eine Erläuterung zur aktualisierten Liste der „métiers en tension“ in Frankreich – Berufe mit Fachkräftemangel, die eine vereinfachte Arbeitserlaubnisbeantragung ermöglichen. Die am 28. Juni per Dekret veröffentlichte Liste umfasst nun 61 Berufsbilder, darunter Cybersicherheitsanalysten, Altenpfleger und Wärmepumpeninstallateure. Gemäß Artikel L.435-4 des Gesetzes zur Einwanderungskontrolle und Integration (26. Januar 2024) sind Arbeitgeber, die in einem Mangelberuf einstellen, von der Arbeitsmarktprüfung befreit und profitieren von einer zehn Tage umfassenden Bearbeitungsfrist für die Erteilung der Arbeitserlaubnis.
Die Erweiterung gilt als entscheidend, um Frankreichs Ziele im Bereich Klimawandel und Altenpflege zu erreichen und gleichzeitig die Einwanderungszahlen politisch akzeptabel zu halten. ITARA betont, dass weiterhin eine regionale Zonierung gilt: Der Fachkräftemangel muss in der jeweiligen Region bestehen, in der die Stelle angesiedelt ist. So werden beispielsweise Full-Stack-Entwickler in Île-de-France und Auvergne-Rhône-Alpes bevorzugt behandelt, nicht jedoch in der Bretagne, wo die Arbeitslosenquote in diesem Bereich über 6 % liegt. Unternehmen müssen einen Konformitätsnachweis zum Arbeitsvertrag und Gehalt – in der Regel mindestens das regionale Mediangehalt – zur Genehmigung vorlegen.
Für Mobilitätsmanager bietet die neue Liste die Chance, internationale Einsätze zu beschleunigen, insbesondere für multinationale Unternehmen, die KI- oder erneuerbare-Energien-Zentren aufbauen. Allerdings warnt das Gutachten des Conseil d’État vom Mai 2026, dass Arbeitserlaubnisse, die über den Mangelberuf-Status erteilt wurden, widerrufen werden können, wenn der Beschäftigte innerhalb des ersten Jahres die Tätigkeit wechselt. Personalabteilungen wird empfohlen, ihre globalen Dashboards zu aktualisieren, Recruiter auf die neuen Codes zu schulen und den Kontakt zu den regionalen DIRECCTE-Behörden zu suchen, die bis Mitte Juli Leitlinien herausgeben sollen.
Die Erweiterung gilt als entscheidend, um Frankreichs Ziele im Bereich Klimawandel und Altenpflege zu erreichen und gleichzeitig die Einwanderungszahlen politisch akzeptabel zu halten. ITARA betont, dass weiterhin eine regionale Zonierung gilt: Der Fachkräftemangel muss in der jeweiligen Region bestehen, in der die Stelle angesiedelt ist. So werden beispielsweise Full-Stack-Entwickler in Île-de-France und Auvergne-Rhône-Alpes bevorzugt behandelt, nicht jedoch in der Bretagne, wo die Arbeitslosenquote in diesem Bereich über 6 % liegt. Unternehmen müssen einen Konformitätsnachweis zum Arbeitsvertrag und Gehalt – in der Regel mindestens das regionale Mediangehalt – zur Genehmigung vorlegen.
Für Mobilitätsmanager bietet die neue Liste die Chance, internationale Einsätze zu beschleunigen, insbesondere für multinationale Unternehmen, die KI- oder erneuerbare-Energien-Zentren aufbauen. Allerdings warnt das Gutachten des Conseil d’État vom Mai 2026, dass Arbeitserlaubnisse, die über den Mangelberuf-Status erteilt wurden, widerrufen werden können, wenn der Beschäftigte innerhalb des ersten Jahres die Tätigkeit wechselt. Personalabteilungen wird empfohlen, ihre globalen Dashboards zu aktualisieren, Recruiter auf die neuen Codes zu schulen und den Kontakt zu den regionalen DIRECCTE-Behörden zu suchen, die bis Mitte Juli Leitlinien herausgeben sollen.
Quelle: ITARA Mobility Blog