
Ryanair und andere europäische Fluggesellschaften warnen eindringlich vor „Chaos in den Warteschlangen“ an den Flughäfen auf dem Kontinent in diesem Sommer, da das neue EU-Einreise-/Ausreisesystem (EES) – das von Nicht-EU-Reisenden Fingerabdrücke und Gesichtsbilder verlangt – in der Hauptreisezeit hochgefahren wird. In einem Brief an EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen fordern Airlines for Europe und der Airports Council International eine dringende Aussetzung der verpflichtenden biometrischen Kontrollen im Juli und August. Die Fluggesellschaften betonen, dass die Infrastruktur an wichtigen Urlaubsdrehkreuzen – darunter Teneriffa Süd, Palma de Mallorca, Alicante, Málaga, Mailand Bergamo, Krakau und Paris Beauvais – für das Passagieraufkommen nicht gewappnet ist. Britische Familien berichten bereits von Wartezeiten von bis zu fünf Stunden, verpassten Anschlussflügen und halb leeren Maschinen, weil Reisende in den Schlangen feststeckten.
Nach EES müssen Erstankömmlinge aus Großbritannien und anderen „Drittländern“ eine einmalige biometrische Erfassung durchlaufen, die etwa 70 Sekunden pro Person dauert – außerhalb der Spitzenzeiten machbar, bei gleichzeitiger Ankunft ganzer Flüge jedoch potenziell lähmend. Zwar können Mitgliedstaaten Kontrollen vorübergehend aussetzen, wenn sich Schlangen bilden, doch Branchenvertreter fordern eine formelle Sommerausnahme, um Imageschäden und wirtschaftliche Verluste für Europas Tourismusbranche zu vermeiden. Für Unternehmen mit Sitz im Vereinigten Königreich besteht ein doppeltes Risiko: Geschäftsreisende könnten Anschlusszüge oder regionale Flüge verpassen, und Firmen müssen möglicherweise mehr Zeit für Mitarbeiter einplanen, die über Schengen-Flughäfen reisen. Reiseleiter raten, mindestens drei Stunden Umsteigezeit bei Flügen mit Schengen-Außengrenzkontrolle einzuplanen und, wenn möglich, eine Voranmeldung an weniger frequentierten Flughäfen vorzunehmen. Eine verspätete Passkontrolle kann zudem den Versicherungsschutz beeinträchtigen.
Die Kommission hat für nächsten Dienstag ein Krisentreffen mit Airlines und Flughäfen einberufen, um Gegenmaßnahmen zu besprechen. Offizielle betonen jedoch, dass die durchschnittliche Abfertigungszeit unter zwei Minuten liege und „die meisten Flughäfen keine größeren Probleme“ hätten. Sollte Brüssel die Einführung nicht aussetzen, rechnen die Fluggesellschaften damit, dass die vollständige Umsetzung sich bis zum Sommer 2027 verzögern könnte – was die Unsicherheit für globale Mobilitätsteams bei der Planung künftiger Einsätze verlängert.
Nach EES müssen Erstankömmlinge aus Großbritannien und anderen „Drittländern“ eine einmalige biometrische Erfassung durchlaufen, die etwa 70 Sekunden pro Person dauert – außerhalb der Spitzenzeiten machbar, bei gleichzeitiger Ankunft ganzer Flüge jedoch potenziell lähmend. Zwar können Mitgliedstaaten Kontrollen vorübergehend aussetzen, wenn sich Schlangen bilden, doch Branchenvertreter fordern eine formelle Sommerausnahme, um Imageschäden und wirtschaftliche Verluste für Europas Tourismusbranche zu vermeiden. Für Unternehmen mit Sitz im Vereinigten Königreich besteht ein doppeltes Risiko: Geschäftsreisende könnten Anschlusszüge oder regionale Flüge verpassen, und Firmen müssen möglicherweise mehr Zeit für Mitarbeiter einplanen, die über Schengen-Flughäfen reisen. Reiseleiter raten, mindestens drei Stunden Umsteigezeit bei Flügen mit Schengen-Außengrenzkontrolle einzuplanen und, wenn möglich, eine Voranmeldung an weniger frequentierten Flughäfen vorzunehmen. Eine verspätete Passkontrolle kann zudem den Versicherungsschutz beeinträchtigen.
Die Kommission hat für nächsten Dienstag ein Krisentreffen mit Airlines und Flughäfen einberufen, um Gegenmaßnahmen zu besprechen. Offizielle betonen jedoch, dass die durchschnittliche Abfertigungszeit unter zwei Minuten liege und „die meisten Flughäfen keine größeren Probleme“ hätten. Sollte Brüssel die Einführung nicht aussetzen, rechnen die Fluggesellschaften damit, dass die vollständige Umsetzung sich bis zum Sommer 2027 verzögern könnte – was die Unsicherheit für globale Mobilitätsteams bei der Planung künftiger Einsätze verlängert.
Quelle: The Guardian