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Aktualisierte Richtlinien zur Haftung von Beförderern im Zuge der Einführung des eVisa und des neuen Formulars für die Begleitung eines eVisa

Juli 2, 2026
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Aktualisierte Richtlinien zur Haftung von Beförderern im Zuge der Einführung des eVisa und des neuen Formulars für die Begleitung eines eVisa
UK Visas & Immigration hat sein langjähriges Handbuch „Dokumentenprüfungen und Gebühren für Beförderer“ überarbeitet, das ab dem 1. Juli 2026 in Kraft tritt, um die Pflichten von Fluggesellschaften und Fährbetreibern an die vollständige Umstellung auf digitale eVisas anzupassen. Abschnitt 2.3 erkennt nun das neue „Formular zur Begleitung eines eVisas“ (FAV) an – ein Einmalblatt, das nur in begrenzten Fällen ausgestellt wird, hauptsächlich für Passagiere mit Notfall- oder Diplomatenpapieren, und das mit einer elektronischen Genehmigung im UKVI-System verknüpft ist. Beförderer müssen das FAV genauso behandeln wie ein herkömmliches Visumvignetten, die Dokumentennummer mit der Advance Passenger Information (API) abgleichen und sicherstellen, dass der Passagier mit dem im eVisa-Datensatz angegebenen Reisepass reist. Bei Verstößen fällt die übliche Beförderergebühr von 2.000 £ pro falsch dokumentiertem Passagier an. Die Richtlinie betont außerdem, dass seit dem 12. Mai 2026 die Check-in-Systeme der Beförderer bestätigen müssen, dass Passagiere aus visumfreien Ländern eine gültige elektronische Reisegenehmigung (ETA) besitzen. Fluggesellschaften ohne direkte Carrier-Check-API-Verbindung wird empfohlen, bis zur vollständigen Integration das eigenständige Webportal zu nutzen. Für Firmenreisemanager ist die Botschaft klar: Mitarbeiter und deren mitreisende Angehörige müssen vor Ankunft am Flughafen entweder ein eVisa, eine ETA oder einen Nachweis der britischen/irischen Staatsbürgerschaft vorlegen. Doppelstaatsbürger, die üblicherweise mit einem Nicht-UK-Pass reisen, müssen ihren britischen oder irischen Pass mitführen, sonst droht das Ausladen. Branchenverbände begrüßten die Klarstellung, forderten jedoch das Innenministerium auf, die Leistung des Echtzeit-Statusfeeds zu beschleunigen, nachdem mehrere kurze Ausfälle im Juni Check-in-Mitarbeiter daran hinderten, eVisas zu validieren. UKVI kündigte an, vor dem Spitzenaufkommen an den August-Feiertagen Resilienzmaßnahmen, darunter eine zwischengespeicherte „Fallback-OK“-Antwort, einzuführen.
Quelle: UK Visas & Immigration – GOV.UK

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