
Die größte Einwanderungsregularisierung Spaniens seit einem Jahrzehnt wurde am 30. Juni offiziell abgeschlossen, und das Ministerium für Inklusion, Soziale Sicherheit und Migration veröffentlichte am 3. Juli die ersten offiziellen Zahlen. Innerhalb von nur zehn Wochen reichten 1.174.978 Personen Anträge ein, die einen mindestens fünfmonatigen Aufenthalt in Spanien vor dem 1. Januar 2026 sowie ein einwandfreies Führungszeugnis nachweisen. Zwei Drittel der Antragsteller stammen aus Lateinamerika – angeführt von Kolumbien (25,9 %), Venezuela (11,8 %) und Peru (8,8 %) – während weitere 23 % afrikanischer Herkunft sind, hauptsächlich aus Marokko.
Im Rahmen des Programms wird jeder Antrag innerhalb von 90 Tagen bearbeitet. Während die Fälle geprüft werden, erhalten die Antragsteller eine vorläufige Arbeitserlaubnis, die ihnen den sofortigen Einstieg in den formellen Arbeitsmarkt ermöglicht. Die Regierung hofft, damit die akuten Arbeitskräftemängel in den Bereichen Gastronomie, Bauwesen, Transport und Altenpflege zu lindern, gerade rechtzeitig zur Sommersaison. Ministerpräsident Pedro Sánchez lobt die Maßnahme als sozial verantwortliche Antwort auf den demografischen Wandel und den Fachkräftemangel und stellt sie als Gegenentwurf zu den härteren Einwanderungspolitiken in anderen Teilen Europas dar.
Wirtschaftsverbände wie die CEOE begrüßen den Plan, da er den Talentpool erweitert. Die konservative Partido Popular und die rechtsextreme Vox hingegen warnen, dass dies die öffentlichen Dienste belaste und irreguläre Migration fördern könnte. Für Arbeitgeber ist die wichtigste praktische Erkenntnis die Geschwindigkeit: Personalabteilungen können nun Kandidaten mit vorläufiger Arbeitserlaubnis einstellen, ohne auf die endgültige Aufenthaltskarte warten zu müssen. Berater weisen jedoch darauf hin, dass erfolgreiche Antragsteller sich innerhalb von 30 Tagen nach Genehmigung bei der Sozialversicherung anmelden müssen und Unternehmen die Arbeitsverträge für mögliche Kontrollen der Arbeitsaufsicht aufbewahren sollten. Multinationale Unternehmen mit großen Belegschaften – insbesondere in der Logistik und Lebensmittelverarbeitung – überprüfen bereits ihre Compliance-Protokolle, um den Zustrom neu regulierter Mitarbeiter zu bewältigen.
Im Rahmen des Programms wird jeder Antrag innerhalb von 90 Tagen bearbeitet. Während die Fälle geprüft werden, erhalten die Antragsteller eine vorläufige Arbeitserlaubnis, die ihnen den sofortigen Einstieg in den formellen Arbeitsmarkt ermöglicht. Die Regierung hofft, damit die akuten Arbeitskräftemängel in den Bereichen Gastronomie, Bauwesen, Transport und Altenpflege zu lindern, gerade rechtzeitig zur Sommersaison. Ministerpräsident Pedro Sánchez lobt die Maßnahme als sozial verantwortliche Antwort auf den demografischen Wandel und den Fachkräftemangel und stellt sie als Gegenentwurf zu den härteren Einwanderungspolitiken in anderen Teilen Europas dar.
Wirtschaftsverbände wie die CEOE begrüßen den Plan, da er den Talentpool erweitert. Die konservative Partido Popular und die rechtsextreme Vox hingegen warnen, dass dies die öffentlichen Dienste belaste und irreguläre Migration fördern könnte. Für Arbeitgeber ist die wichtigste praktische Erkenntnis die Geschwindigkeit: Personalabteilungen können nun Kandidaten mit vorläufiger Arbeitserlaubnis einstellen, ohne auf die endgültige Aufenthaltskarte warten zu müssen. Berater weisen jedoch darauf hin, dass erfolgreiche Antragsteller sich innerhalb von 30 Tagen nach Genehmigung bei der Sozialversicherung anmelden müssen und Unternehmen die Arbeitsverträge für mögliche Kontrollen der Arbeitsaufsicht aufbewahren sollten. Multinationale Unternehmen mit großen Belegschaften – insbesondere in der Logistik und Lebensmittelverarbeitung – überprüfen bereits ihre Compliance-Protokolle, um den Zustrom neu regulierter Mitarbeiter zu bewältigen.
Quelle: La Nación
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