
Flughäfen im gesamten Schengen-Raum verzeichnen längere Warteschlangen bei der Ausreise, da Fluggesellschaften und Grenzpolizeieinheiten die Kontrollen für das Ein- und Ausreisesystem der Europäischen Union (EES) intensivieren, das ab Oktober verpflichtend wird. Ein Bericht von MarketScreener vom 4. Juli hob stundenlange Warteschlangen in Frankfurt und Paris hervor; der Flughafen Prag bestätigt ein ähnliches Bild, mit Spitzenzeiten am Morgen, in denen die Wartezeit an der Passkontrolle diese Woche 35 bis 40 Minuten beträgt – doppelt so lang wie der Durchschnitt für 2025.
Im Rahmen des EES werden bei der ersten Einreise alle Nicht-EU-Reisenden mit vier Fingerabdrücken und einem Gesichtsscan erfasst. Diese Daten ersetzen die bisherigen Passstempel, verlängern jedoch jede Kontrolle um etwa 45 Sekunden. Obwohl das System noch nicht in Betrieb ist, haben viele Grenzkontrollstellen – darunter die Ausreisekontrolle am Terminal 2 in Prag – bereits auf die neuen biometrischen Lesegeräte umgestellt, um das Personal frühzeitig zu schulen.
Der Ausländerpolizeidienst der Tschechischen Republik empfiehlt Passagieren auf Flügen in das Vereinigte Königreich, die USA und den Nahen Osten, bis auf Weiteres mindestens drei Stunden vor Abflug am Flughafen zu sein. Große Arbeitgeber spüren die Auswirkungen bereits: Siemens Tschechien berichtet, dass fünf Ingenieure am 3. Juli trotz Ankunft 140 Minuten vor Abflug ihren Flug nach Riad verpassten; das Unternehmen plant nun, für wichtige Einsätze eine Übernachtungspufferzeit einzuplanen.
Der Flughafen Prag beschleunigt Gegenmaßnahmen: Am 15. Juli werden 20 zusätzliche e-Gate-Kioske eröffnet (siehe gesonderten Bericht), und Bodenabfertigungsunternehmen wurden gebeten, Dokumentenkontrollen für Gruppenreisen und MICE-Charter auf externe Kioske im Stadtzentrum zu verlagern. Mobilitätsexperten sollten ihre Reiserichtlinien aktualisieren und Nicht-EU-Mitarbeiter anweisen, digitale Verifizierungsverfahren der Fluggesellschaften (wie „FastID“ von Lufthansa) zu nutzen, um manuelle Dokumentenprüfungen am Gate zu reduzieren.
Obwohl sich die Beeinträchtigungen während der Sommer-Hauptreisezeit voraussichtlich verschärfen werden, betont der Flughafen, dass sich die Abfertigungszeiten nach vollständiger Einführung des EES stabilisieren sollten. Bis dahin bleiben vorausschauende Zeitplanung und die Voranmeldung bei automatisierten Grenzsystemen die besten Mittel, um Anschlussverluste zu vermeiden.
Im Rahmen des EES werden bei der ersten Einreise alle Nicht-EU-Reisenden mit vier Fingerabdrücken und einem Gesichtsscan erfasst. Diese Daten ersetzen die bisherigen Passstempel, verlängern jedoch jede Kontrolle um etwa 45 Sekunden. Obwohl das System noch nicht in Betrieb ist, haben viele Grenzkontrollstellen – darunter die Ausreisekontrolle am Terminal 2 in Prag – bereits auf die neuen biometrischen Lesegeräte umgestellt, um das Personal frühzeitig zu schulen.
Der Ausländerpolizeidienst der Tschechischen Republik empfiehlt Passagieren auf Flügen in das Vereinigte Königreich, die USA und den Nahen Osten, bis auf Weiteres mindestens drei Stunden vor Abflug am Flughafen zu sein. Große Arbeitgeber spüren die Auswirkungen bereits: Siemens Tschechien berichtet, dass fünf Ingenieure am 3. Juli trotz Ankunft 140 Minuten vor Abflug ihren Flug nach Riad verpassten; das Unternehmen plant nun, für wichtige Einsätze eine Übernachtungspufferzeit einzuplanen.
Der Flughafen Prag beschleunigt Gegenmaßnahmen: Am 15. Juli werden 20 zusätzliche e-Gate-Kioske eröffnet (siehe gesonderten Bericht), und Bodenabfertigungsunternehmen wurden gebeten, Dokumentenkontrollen für Gruppenreisen und MICE-Charter auf externe Kioske im Stadtzentrum zu verlagern. Mobilitätsexperten sollten ihre Reiserichtlinien aktualisieren und Nicht-EU-Mitarbeiter anweisen, digitale Verifizierungsverfahren der Fluggesellschaften (wie „FastID“ von Lufthansa) zu nutzen, um manuelle Dokumentenprüfungen am Gate zu reduzieren.
Obwohl sich die Beeinträchtigungen während der Sommer-Hauptreisezeit voraussichtlich verschärfen werden, betont der Flughafen, dass sich die Abfertigungszeiten nach vollständiger Einführung des EES stabilisieren sollten. Bis dahin bleiben vorausschauende Zeitplanung und die Voranmeldung bei automatisierten Grenzsystemen die besten Mittel, um Anschlussverluste zu vermeiden.
Quelle: MarketScreener
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