
Geschäftsreisende, die am Sonntag, den 5. Juli 2026, von und nach Österreich fliegen wollten, erlebten eine unerwartete Winter-ähnliche Störung. Ein 24-stündiger Streik mehrerer italienischer Fluglotsen- und Bodenabfertigungsgewerkschaften hat den Flugverkehr in ganz Europa lahmgelegt. Laut Echtzeitdaten des Luftfahrt-Datenunternehmens Cirium, berichtet vom Branchenportal Travel and Tour World, wurden bereits 403 Flüge gestrichen und weitere 2.550 verspätet.
Die Auswirkungen sind weit über Italiens Grenzen hinaus spürbar, da der italienische Luftraum viele Routen verbindet, die Österreich mit Spanien, Portugal und Teilen Nordafrikas verknüpfen. Am Flughafen Wien (VIE) führten die ersten Abflüge zu durchschnittlichen Verspätungen von 45 Minuten, während die Morgenflüge der Austrian Airlines nach Mailand Linate, Rom Fiumicino und Venedig komplett gestrichen wurden. Langstreckenflüge Richtung Westen wurden südlich an Sardinien vorbeigeleitet, um italienische Kontrollzonen zu umgehen, was zusätzlichen Treibstoffverbrauch und Zeitpuffer bedeutete.
Reiseveranstalter warnen Unternehmen vor steigenden Duty-of-Care-Kosten, da Umbuchungen Reisende auf ausgebuchte mitteleuropäische Züge drängen. Nach EU-Verordnung 261 haben Passagiere, die von einem EU-Flughafen abfliegen, Anspruch auf Betreuung – wie Mahlzeiten, Hotelübernachtungen und Umbuchungen – unabhängig davon, in welchem Land der Streik die Störung verursacht.
Für österreichische Firmen ist die Kapazitätsknappheit das größte Problem: Mitte der Euro 2026 Fußball-Europameisterschaft und während der alpinen Sommerferien sind freie Plätze rar. Die Lufthansa Group hat Austrian Airlines erlaubt, freie Plätze auf den Railjet-Zügen der ÖBB nach Mailand und Bologna zu verkaufen, wenn keine Flugoptionen mehr verfügbar sind.
Der Zeitpunkt ist ungünstig für den Flughafen Wien, der erst gestern neue CT-Scanner in Betrieb genommen hat, die es Reisenden erlauben, Flüssigkeiten und Laptops in den Taschen zu behalten. Der Flughafen hatte auf einen reibungslosen Sonntag gehofft, um die schnelleren Sicherheitskontrollen zu präsentieren, musste jedoch zusätzliches Kundenbetreuungspersonal einsetzen und eine Ausweichlounge für gestrandete Passagiere öffnen.
Experten gehen davon aus, dass die Auswirkungen noch 24 bis 48 Stunden anhalten werden, da Flugzeuge und Besatzungen aus dem Takt geraten. Unternehmen mit Montagmorgen-Terminen in Südeuropa sollten die neu angesetzten Flüge im Auge behalten oder hybride Meeting-Formate in Betracht ziehen. Reiseabteilungen erinnern ihre Mitarbeiter zudem daran, Abflugtafeln zu fotografieren und Taxiquittungen aufzubewahren – wichtige Unterlagen für eventuelle Entschädigungsansprüche.
Die Auswirkungen sind weit über Italiens Grenzen hinaus spürbar, da der italienische Luftraum viele Routen verbindet, die Österreich mit Spanien, Portugal und Teilen Nordafrikas verknüpfen. Am Flughafen Wien (VIE) führten die ersten Abflüge zu durchschnittlichen Verspätungen von 45 Minuten, während die Morgenflüge der Austrian Airlines nach Mailand Linate, Rom Fiumicino und Venedig komplett gestrichen wurden. Langstreckenflüge Richtung Westen wurden südlich an Sardinien vorbeigeleitet, um italienische Kontrollzonen zu umgehen, was zusätzlichen Treibstoffverbrauch und Zeitpuffer bedeutete.
Reiseveranstalter warnen Unternehmen vor steigenden Duty-of-Care-Kosten, da Umbuchungen Reisende auf ausgebuchte mitteleuropäische Züge drängen. Nach EU-Verordnung 261 haben Passagiere, die von einem EU-Flughafen abfliegen, Anspruch auf Betreuung – wie Mahlzeiten, Hotelübernachtungen und Umbuchungen – unabhängig davon, in welchem Land der Streik die Störung verursacht.
Für österreichische Firmen ist die Kapazitätsknappheit das größte Problem: Mitte der Euro 2026 Fußball-Europameisterschaft und während der alpinen Sommerferien sind freie Plätze rar. Die Lufthansa Group hat Austrian Airlines erlaubt, freie Plätze auf den Railjet-Zügen der ÖBB nach Mailand und Bologna zu verkaufen, wenn keine Flugoptionen mehr verfügbar sind.
Der Zeitpunkt ist ungünstig für den Flughafen Wien, der erst gestern neue CT-Scanner in Betrieb genommen hat, die es Reisenden erlauben, Flüssigkeiten und Laptops in den Taschen zu behalten. Der Flughafen hatte auf einen reibungslosen Sonntag gehofft, um die schnelleren Sicherheitskontrollen zu präsentieren, musste jedoch zusätzliches Kundenbetreuungspersonal einsetzen und eine Ausweichlounge für gestrandete Passagiere öffnen.
Experten gehen davon aus, dass die Auswirkungen noch 24 bis 48 Stunden anhalten werden, da Flugzeuge und Besatzungen aus dem Takt geraten. Unternehmen mit Montagmorgen-Terminen in Südeuropa sollten die neu angesetzten Flüge im Auge behalten oder hybride Meeting-Formate in Betracht ziehen. Reiseabteilungen erinnern ihre Mitarbeiter zudem daran, Abflugtafeln zu fotografieren und Taxiquittungen aufzubewahren – wichtige Unterlagen für eventuelle Entschädigungsansprüche.
Quelle: Travel and Tour World
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