
In einer seltenen Sitzung am Sonntag, die mit den Feierlichkeiten zum Unabhängigkeitstag zusammenfiel, hat das US-Repräsentantenhaus den Secure America Act verabschiedet und das Gesetz umgehend an das Weiße Haus weitergeleitet. Der Gesetzentwurf – offiziell als Senate Bill 2 bezeichnet – genehmigt rund 69,5 Milliarden US-Dollar für das Heimatschutzministerium (Department of Homeland Security, DHS), davon 38 Milliarden für Immigration and Customs Enforcement (ICE) und 26 Milliarden für U.S. Customs and Border Protection (CBP). Präsident Trump wird erwartet, das Gesetz innerhalb weniger Stunden zu unterzeichnen, womit ein monatelanger Stillstand beendet wird, der zweimal Teile des DHS lahmlegte und zu Rückstaus bei der Bearbeitung an Grenzübergängen und Einwanderungsdienststellen führte.
Im Gegensatz zu herkömmlichen Haushaltsmitteln nutzt der Secure America Act das Budget-Reconciliation-Verfahren, um eine Einmalzahlung bereitzustellen, die bis Ende des Haushaltsjahres 2029 verfügbar bleibt. Diese Struktur stellt praktisch sicher, dass künftige Kongresse keine politischen Zugeständnisse durch jährliche Finanzierungsdrohungen erzwingen können, was ICE und CBP eine beispiellose Planungssicherheit über mehrere Jahre für Personalaufbau, Technologiebeschaffung und Bauvorhaben ermöglicht.
Zu den wichtigsten Zuweisungen zählen: 3,5 Milliarden US-Dollar für Grenzüberwachungssysteme, 5 Milliarden US-Dollar an frei verfügbaren Mitteln unter Kontrolle des DHS-Ministers sowie 350 Millionen US-Dollar an Durchsetzungszuschüssen für Gebiete, die sich weigern, direkt mit ICE zusammenzuarbeiten. Demokraten konnten keine Änderungen durchsetzen, die richterliche Durchsuchungsbefehle für Hausdurchsuchungen, Body-Cam-Pflichten oder Beschränkungen bei der Durchsetzung in sensiblen Bereichen vorschreiben.
Für Akteure im Bereich globale Mobilität signalisiert die Finanzierungszusage ein verschärftes Compliance-Umfeld für mindestens die nächsten drei Jahre. Arbeitgeber, die auf I-9-Fernprüfungen, Grenzpendlerprogramme oder Ermessensparolen setzen, müssen mit verstärkten Prüfungen und Außeneinsätzen rechnen. Unternehmen, die Talente zwischen den USA, Mexiko und Kanada transferieren, sehen sich zudem mit verstärkten CBP-Einsätzen an beiden Landgrenzen sowie einer ausgeweiteten biometrischen Gesichtserkennung im Rahmen des Entry/Exit-Programms konfrontiert.
Praktische Empfehlungen: Multinationale HR-Teams sollten ihre internen Auditpläne aktualisieren, sicherstellen, dass ausländische Mitarbeiter bei Inlandsreisen stets Nachweise über ihre Arbeitserlaubnis mitführen, und mit einer Zunahme von Standortbesuchen rechnen. Organisationen, die Drittanbieter für Personal einsetzen, sollten zudem überprüfen, ob deren Lohn- und Einwanderungskonformität einer intensiveren Prüfung standhält. Schließlich sollten Reisende mit Global Entry in den kommenden drei Monaten mit längeren Wartezeiten bei der sekundären Kontrolle rechnen, da CBP Beamte an die Südwestgrenze verlegt.
Im Gegensatz zu herkömmlichen Haushaltsmitteln nutzt der Secure America Act das Budget-Reconciliation-Verfahren, um eine Einmalzahlung bereitzustellen, die bis Ende des Haushaltsjahres 2029 verfügbar bleibt. Diese Struktur stellt praktisch sicher, dass künftige Kongresse keine politischen Zugeständnisse durch jährliche Finanzierungsdrohungen erzwingen können, was ICE und CBP eine beispiellose Planungssicherheit über mehrere Jahre für Personalaufbau, Technologiebeschaffung und Bauvorhaben ermöglicht.
Zu den wichtigsten Zuweisungen zählen: 3,5 Milliarden US-Dollar für Grenzüberwachungssysteme, 5 Milliarden US-Dollar an frei verfügbaren Mitteln unter Kontrolle des DHS-Ministers sowie 350 Millionen US-Dollar an Durchsetzungszuschüssen für Gebiete, die sich weigern, direkt mit ICE zusammenzuarbeiten. Demokraten konnten keine Änderungen durchsetzen, die richterliche Durchsuchungsbefehle für Hausdurchsuchungen, Body-Cam-Pflichten oder Beschränkungen bei der Durchsetzung in sensiblen Bereichen vorschreiben.
Für Akteure im Bereich globale Mobilität signalisiert die Finanzierungszusage ein verschärftes Compliance-Umfeld für mindestens die nächsten drei Jahre. Arbeitgeber, die auf I-9-Fernprüfungen, Grenzpendlerprogramme oder Ermessensparolen setzen, müssen mit verstärkten Prüfungen und Außeneinsätzen rechnen. Unternehmen, die Talente zwischen den USA, Mexiko und Kanada transferieren, sehen sich zudem mit verstärkten CBP-Einsätzen an beiden Landgrenzen sowie einer ausgeweiteten biometrischen Gesichtserkennung im Rahmen des Entry/Exit-Programms konfrontiert.
Praktische Empfehlungen: Multinationale HR-Teams sollten ihre internen Auditpläne aktualisieren, sicherstellen, dass ausländische Mitarbeiter bei Inlandsreisen stets Nachweise über ihre Arbeitserlaubnis mitführen, und mit einer Zunahme von Standortbesuchen rechnen. Organisationen, die Drittanbieter für Personal einsetzen, sollten zudem überprüfen, ob deren Lohn- und Einwanderungskonformität einer intensiveren Prüfung standhält. Schließlich sollten Reisende mit Global Entry in den kommenden drei Monaten mit längeren Wartezeiten bei der sekundären Kontrolle rechnen, da CBP Beamte an die Südwestgrenze verlegt.
Quelle: LegalClarity
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