
Geschäftsreisende, die Musterwaffen oder Sportfeuerwaffen ins Vereinigte Königreich transportieren, müssen ab dieser Woche mit neuen Formalitäten rechnen. Am 8. Juli 2026 hat die Border Force stillschweigend ihre Einfuhrbestimmungen für „Feuerwaffen und offensive Waffen“ aktualisiert. Dabei wurden die Dokumentationsanforderungen präzisiert und strengere Strafen für nicht deklarierte Teile, die per Post oder Luftfracht ankommen, eingeführt. Die überarbeitete Richtlinie stellt nun klar, dass Schalldämpfer und bestimmte modulare Gewehrkomponenten als „verbotene Gegenstände“ gelten, auch wenn sie getrennt von der Hauptwaffe verschickt werden. Importeure müssen im Voraus eine polizeiliche Genehmigung (Formular EU3) einholen und diese beim ersten Grenzübertritt vorlegen – bei Nichtbeachtung drohen Beschlagnahmung und eine Geldstrafe von bis zu 2.500 Pfund pro Artikel.
Für multinationale Unternehmen, die Ingenieure ins Vereinigte Königreich entsenden, um Verteidigungs- oder Luftfahrtausrüstung vorzuführen, bedeutet dies längere Vorlaufzeiten: Die Genehmigungen können bis zu vier Wochen dauern, und die Border Force empfiehlt die Einschaltung eines spezialisierten Zollagenten. Temporäre Einfuhrregelungen wie ATA-Carnets bleiben gültig, allerdings müssen Händler farbige Fotos jeder Waffe sowie deren Seriennummer den Carnet-Unterlagen beifügen. Die Richtlinie erinnert außerdem Kuriere daran, dass ab dem 1. Januar 2027 alle Feuerwaffenlieferungen vorab über den britischen Goods Vehicle Movement Service (GVMS) angemeldet werden müssen – ein IT-System aus der Brexit-Ära – andernfalls droht eine Umleitung zu Inlandskontrollstellen für eine Inspektion.
Mobilitätsmanager sollten die Aktualisierung an die Außendienstabteilungen weiterleiten und Reise-Risikoanalysen überprüfen. Sportveranstalter, die diesen Sommer ausländische Wettkampfschützen zu Events im Vereinigten Königreich bringen, werden dringend gebeten, ihre Kunden frühzeitig zu informieren, um Verzögerungen am Flughafen zu vermeiden.
Für multinationale Unternehmen, die Ingenieure ins Vereinigte Königreich entsenden, um Verteidigungs- oder Luftfahrtausrüstung vorzuführen, bedeutet dies längere Vorlaufzeiten: Die Genehmigungen können bis zu vier Wochen dauern, und die Border Force empfiehlt die Einschaltung eines spezialisierten Zollagenten. Temporäre Einfuhrregelungen wie ATA-Carnets bleiben gültig, allerdings müssen Händler farbige Fotos jeder Waffe sowie deren Seriennummer den Carnet-Unterlagen beifügen. Die Richtlinie erinnert außerdem Kuriere daran, dass ab dem 1. Januar 2027 alle Feuerwaffenlieferungen vorab über den britischen Goods Vehicle Movement Service (GVMS) angemeldet werden müssen – ein IT-System aus der Brexit-Ära – andernfalls droht eine Umleitung zu Inlandskontrollstellen für eine Inspektion.
Mobilitätsmanager sollten die Aktualisierung an die Außendienstabteilungen weiterleiten und Reise-Risikoanalysen überprüfen. Sportveranstalter, die diesen Sommer ausländische Wettkampfschützen zu Events im Vereinigten Königreich bringen, werden dringend gebeten, ihre Kunden frühzeitig zu informieren, um Verzögerungen am Flughafen zu vermeiden.
Quelle: Border Force guidance
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