
Die Seebehörde der polnischen Grenzschutzpolizei hat am 8. Juli das einjährige Bestehen der vorübergehenden Kontrollen entlang der 170 Kilometer langen deutsch-polnischen Landgrenze gefeiert. Laut veröffentlichten Daten wurden zwischen Juli 2025 und Juli 2026 mehr als 1,1 Millionen Personen und 520.000 Fahrzeuge kontrolliert. 165 Reisenden wurde die Einreise verweigert, weil sie keine gültigen Dokumente vorweisen konnten oder sich bereits in einem anderen Schengen-Staat unerlaubt aufgehalten hatten. Die Kontrollen – im vergangenen Sommer angesichts von Befürchtungen über sekundäre Migrationsbewegungen aus Deutschland wieder eingeführt – erfolgen in Zusammenarbeit mit der Polizei, der Territorialverteidigung, dem Bahnschutz und dem Zoll.
Die Maßnahmen richteten sich auch gegen organisierte Schmuggelnetzwerke: Grenzschutz-Ermittler nahmen 35 mutmaßliche Schleuser fest, die versucht hatten, 115 Drittstaatsangehörige, vor allem aus Afghanistan und dem Horn von Afrika, über die sogenannte grüne Grenze zu bringen. Für Arbeitgeber, die Mitarbeiter per Straße zwischen Berlin und Stettin oder über regionale Grenzübergänge wie Krajnik Dolny/Schwedt entsenden, bestätigen die Zahlen, dass Kontrollen eher die Regel als die Ausnahme sind. Reisende müssen Reisepässe oder Personalausweise sowie gegebenenfalls gültige Visa oder Aufenthaltstitel mitführen; Fahrer sollten mit sporadischen Fahrzeugkontrollen rechnen.
Obwohl die Ablehnungsquote mit 0,015 % gering ist, warnen Migrationsberater, dass ein Überziehen des Aufenthalts in einem Schengen-Staat zu einer Einreiseverweigerung führen kann und dass Transportunternehmen mit Bußgeldern rechnen müssen, wenn sie unzureichend dokumentierte Passagiere befördern. Grenzgänger profitieren von speziellen Fahrspuren, doch entsandte Arbeitnehmer mit engen Projektplänen sollten mögliche Verzögerungen von 15 bis 45 Minuten zu Stoßzeiten einkalkulieren. Warschau hat bislang nicht angekündigt, wann der „vorübergehende“ Kontrollmodus aufgehoben wird. Da Deutschland weiterhin eigene Kontrollen durchführt, sollten Unternehmen mit anhaltenden Compliance-Kosten mindestens bis zum vierten Quartal rechnen.
Die Maßnahmen richteten sich auch gegen organisierte Schmuggelnetzwerke: Grenzschutz-Ermittler nahmen 35 mutmaßliche Schleuser fest, die versucht hatten, 115 Drittstaatsangehörige, vor allem aus Afghanistan und dem Horn von Afrika, über die sogenannte grüne Grenze zu bringen. Für Arbeitgeber, die Mitarbeiter per Straße zwischen Berlin und Stettin oder über regionale Grenzübergänge wie Krajnik Dolny/Schwedt entsenden, bestätigen die Zahlen, dass Kontrollen eher die Regel als die Ausnahme sind. Reisende müssen Reisepässe oder Personalausweise sowie gegebenenfalls gültige Visa oder Aufenthaltstitel mitführen; Fahrer sollten mit sporadischen Fahrzeugkontrollen rechnen.
Obwohl die Ablehnungsquote mit 0,015 % gering ist, warnen Migrationsberater, dass ein Überziehen des Aufenthalts in einem Schengen-Staat zu einer Einreiseverweigerung führen kann und dass Transportunternehmen mit Bußgeldern rechnen müssen, wenn sie unzureichend dokumentierte Passagiere befördern. Grenzgänger profitieren von speziellen Fahrspuren, doch entsandte Arbeitnehmer mit engen Projektplänen sollten mögliche Verzögerungen von 15 bis 45 Minuten zu Stoßzeiten einkalkulieren. Warschau hat bislang nicht angekündigt, wann der „vorübergehende“ Kontrollmodus aufgehoben wird. Da Deutschland weiterhin eigene Kontrollen durchführt, sollten Unternehmen mit anhaltenden Compliance-Kosten mindestens bis zum vierten Quartal rechnen.
Quelle: Morski Oddział Straży Granicznej