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Gebühr für Partner-Visum steigt auf 11.710 AUD – Sorgen um Erschwinglichkeit wachsen

Juli 11, 2026
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Gebühr für Partner-Visum steigt auf 11.710 AUD – Sorgen um Erschwinglichkeit wachsen
Die Migrationsberatungsfirma Riverwood Migration hat bestätigt, dass die Gebühren für Australiens Partnervisa sowohl für Anträge innerhalb des Landes als auch im Ausland (Unterklassen 820/801 und 309/100) am 1. Juli 2026 um 25 Prozent auf 11.710 AUD gestiegen sind – der größte Anstieg innerhalb eines Jahres seit Einführung der Visa vor drei Jahrzehnten. In einer Erklärung vom 10. Juli erläutert die Beratung die vollständige Übersicht der Erhöhungen bei mehr als 30 Partner- und Familienvisa-Unterklassen und warnt Antragsteller, auch die Kosten für medizinische Untersuchungen, polizeiliche Führungszeugnisse und rechtliche Vertretung einzuplanen, die die Gesamtausgaben auf über 15.000 AUD treiben können.

Das Innenministerium argumentiert, dass die Preisgestaltung der Partnervisa auf der vollständigen Kostendeckung für Bearbeitung und Integritätsprüfungen basiert, doch Migrationsberater weisen darauf hin, dass die exorbitante Gebühr nun das mittlere Nettogehalt vieler Antragsteller aus einkommensschwachen Ländern übersteigt. Angesichts von Bearbeitungsrückständen mit über 120.000 Anträgen befürchten Interessenvertreter, dass Paare die Wiedervereinigung verzögern oder auf illegale Aufenthaltsmöglichkeiten ausweichen könnten. Gemeinnützige Rechtsberatungsstellen melden einen Anstieg bei Anfragen zu Ratenzahlungen und kostenfreier Unterstützung.

Gebühr für Partner-Visum steigt auf 11.710 AUD – Sorgen um Erschwinglichkeit wachsen


Auch Arbeitgeber mit global mobilen Führungskräften sind betroffen: Ein entsandter Mitarbeiter, der während seines Auslandseinsatzes einen nicht-australischen Partner heiratet, könnte durch die Kombination aus Umzugskosten, Schulgebühren und der höheren Visagebühr mit unerwarteten sechsstelligen Ausgaben für die Familienmobilität konfrontiert werden. Riverwood weist darauf hin, dass die erhöhte Gebühr für alle Anträge gilt, die am oder nach dem 1. Juli eingereicht werden, selbst wenn die Beziehung bereits früher begonnen hat. Antragsteller, die vor diesem Datum eingereicht haben, sind vor rückwirkenden Erhöhungen geschützt, sofern keine wesentlichen Änderungen eine neue Antragstellung erforderlich machen.

Paare müssen nun die höheren Anfangskosten gegen den Weg zur sofortigen dauerhaften Aufenthaltsgenehmigung abwägen, sobald das zweite Visastadium (Unterklassen 801/100) genehmigt wird. Mobilitätsteams sollten die Unternehmensrichtlinien für Umzüge überprüfen, um ausreichende Budgets sicherzustellen, Gehaltsumwandlungsoptionen verhandeln oder alternative temporäre Visa (z. B. den sekundären Antragspfad des Temporary Skill Shortage Visums Unterklasse 482) prüfen, während dauerhafte Optionen bewertet werden. Branchenvertreter erwarten, dass die Anhörungen im Senatsausschuss im August die Begründung für die Gebührenerhöhung genau unter die Lupe nehmen werden.
Quelle: Riverwood Migration

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