
Australiens globale Mobilitätslandschaft stand gestern in Melbourne im Mittelpunkt, als Premierminister Anthony Albanese den indischen Premierminister Narendra Modi zum dritten jährlichen Indien-Australien-Gipfel der Staats- und Regierungschefs empfing. Während zunächst Verteidigung, Uran und Technologie die Schlagzeilen dominierten, widmeten die beiden Regierungschefs einen bedeutenden Teil ihrer vertraulichen Gespräche der zwischenmenschlichen Zusammenarbeit. Laut der offiziellen Ergebnisliste und der neu veröffentlichten Gemeinsamen Erklärung zur Verteidigungs- und Sicherheitskooperation erklärten die beiden, sie würden „unsere Zusammenarbeit im Rahmen des 2023 unterzeichneten Migrations- und Mobilitätspartnerschaftsabkommens (MMPA) fortsetzen“.
Diese Zusicherung ist für Tausende indischer Absolventen, Berufseinsteiger und australische Arbeitgeber von großer Bedeutung, die auf eine spürbare Erweiterung des Flaggschiff-Programms Mobility Arrangement for Talented Early-professionals Scheme (MATES) warten. MATES bietet jährlich bis zu 3.000 zweijährige Arbeitsvisa für indische Absolventen aus den Bereichen MINT und IT an, ist jedoch seit der Pilotverlosung 2024 stark überzeichnet. Vertreter des Innenministeriums und des indischen Außenministeriums bestätigten, dass die Verhandlungen nun „in der Endphase“ seien, um die jährliche MATES-Obergrenze für das Programmjahr 2027-28 auf 5.000 Plätze anzuheben und Mehrfacheinreisegenehmigungen zu ermöglichen, was Geschäftsreisen zwischen Einsätzen erleichtern würde.
Quellen zufolge prüft Canberra zudem Gegenzugeständnisse für australische Berufseinsteiger, die in Indiens aufstrebende Technologiestandorte gehen, darunter beschleunigte digitale Nomadenvisa und die Anerkennung australischer Berufsqualifikationen. Für multinationale Unternehmen mit Niederlassungen in beiden Ländern signalisiert der Gipfel mehr Planungssicherheit bei der Mitarbeiterentsendung. Firmen wie TCS, Infosys, Atlassian und Telstra setzen sich für schnellere Visaverfahren und klarere Wege zur dauerhaften Niederlassung ein, um Talente nach befristeten Einsätzen zu halten.
Die Regierungschefs beauftragten die Beamten, die MMPA-Gemeinsame Arbeitsgruppe noch vor Ende August einzuberufen, um einen Umsetzungsfahrplan zu erarbeiten, der Studentenmobilität, Kompetenzabgleich, Maßnahmen gegen Menschenschmuggel und ein geplantes Pilotprojekt für vertrauenswürdige Arbeitgeber umfasst. Praktisch sollten Unternehmen nun ihre internen Mobilitätsprozesse überprüfen und vielversprechende indische Absolventen oder australische Entsandte identifizieren, die von einer erweiterten MATES- oder Gegenseitigkeitsregelung profitieren könnten. Migrationsberater weisen darauf hin, dass die seit dem 1. Juli um 25 Prozent gestiegenen Visaantragsgebühren den Wert arbeitgebergesponserter Programme unterstreichen, die zweite Ratenzahlungen erlassen.
Mit dem nun fest verankerten politischen Rückenwind für das MMPA rechnen Experten mit konkreten regulatorischen Änderungen bis Anfang 2027 – ein Zeitplan, den Mobilitätsmanager bereits heute in ihre Personalplanung einbeziehen sollten.
Diese Zusicherung ist für Tausende indischer Absolventen, Berufseinsteiger und australische Arbeitgeber von großer Bedeutung, die auf eine spürbare Erweiterung des Flaggschiff-Programms Mobility Arrangement for Talented Early-professionals Scheme (MATES) warten. MATES bietet jährlich bis zu 3.000 zweijährige Arbeitsvisa für indische Absolventen aus den Bereichen MINT und IT an, ist jedoch seit der Pilotverlosung 2024 stark überzeichnet. Vertreter des Innenministeriums und des indischen Außenministeriums bestätigten, dass die Verhandlungen nun „in der Endphase“ seien, um die jährliche MATES-Obergrenze für das Programmjahr 2027-28 auf 5.000 Plätze anzuheben und Mehrfacheinreisegenehmigungen zu ermöglichen, was Geschäftsreisen zwischen Einsätzen erleichtern würde.
Quellen zufolge prüft Canberra zudem Gegenzugeständnisse für australische Berufseinsteiger, die in Indiens aufstrebende Technologiestandorte gehen, darunter beschleunigte digitale Nomadenvisa und die Anerkennung australischer Berufsqualifikationen. Für multinationale Unternehmen mit Niederlassungen in beiden Ländern signalisiert der Gipfel mehr Planungssicherheit bei der Mitarbeiterentsendung. Firmen wie TCS, Infosys, Atlassian und Telstra setzen sich für schnellere Visaverfahren und klarere Wege zur dauerhaften Niederlassung ein, um Talente nach befristeten Einsätzen zu halten.
Die Regierungschefs beauftragten die Beamten, die MMPA-Gemeinsame Arbeitsgruppe noch vor Ende August einzuberufen, um einen Umsetzungsfahrplan zu erarbeiten, der Studentenmobilität, Kompetenzabgleich, Maßnahmen gegen Menschenschmuggel und ein geplantes Pilotprojekt für vertrauenswürdige Arbeitgeber umfasst. Praktisch sollten Unternehmen nun ihre internen Mobilitätsprozesse überprüfen und vielversprechende indische Absolventen oder australische Entsandte identifizieren, die von einer erweiterten MATES- oder Gegenseitigkeitsregelung profitieren könnten. Migrationsberater weisen darauf hin, dass die seit dem 1. Juli um 25 Prozent gestiegenen Visaantragsgebühren den Wert arbeitgebergesponserter Programme unterstreichen, die zweite Ratenzahlungen erlassen.
Mit dem nun fest verankerten politischen Rückenwind für das MMPA rechnen Experten mit konkreten regulatorischen Änderungen bis Anfang 2027 – ein Zeitplan, den Mobilitätsmanager bereits heute in ihre Personalplanung einbeziehen sollten.