Spanien und Gibraltar bereiten die Demontage des Grenzzauns „Verja“ am 15. Juli vor
Zwischenhoch in der Saison führt zu neuen Sicherheitshinweisen für die Operation Paso del Estrecho 2026
Die spanische Nationalpolizei digitalisiert das Einladungsverfahren für ausländische Besucher
Neueste Nachrichten
Polizei veröffentlicht aktualisierte Richtlinien zu Einreiseverweigerungen an spanischen Grenzen
Spanien hat sein Handbuch zur Einreiseverweigerung überarbeitet: Grenzbeamte müssen nun schriftliche Begründungen, Informationen zum Einspruchsverfahren und sofortige rechtliche Unterstützung für abgewiesene Reisende bereitstellen. Fluggesellschaften drohen bei Nichteinhaltung höhere Geldstrafen, und Reisende werden dringend aufgefordert, vollständige Reisedokumente mitzuführen.
Die Gebühr für Schengen-Visa für Kinder im Alter von 6 bis 12 Jahren wird an allen spanischen Konsulaten auf 45 € festgelegt.
Spanien hat die Schengen-Visagebühr für Kinder im Alter von 6 bis 12 Jahren auf 45 € festgesetzt, gemäß den EU-Vorgaben, und damit die Kosten für Familienanträge um 50 % gesenkt. Konsulate werden zu viel gezahlte Beträge automatisch zurückerstatten, und Reiseveranstalter rechnen im Herbst mit einem Anstieg der Familienbuchungen.
Großbritannien aktualisiert Reisehinweise für Spanien: Hitzewelle und geplante Grenzänderungen im Fokus
Das Vereinigte Königreich hat seine Reisehinweise für Spanien aktualisiert und warnt vor extremer Hitze sowie vor Änderungen bei Pass- und Grenzkontrollen im Zusammenhang mit dem Schengen-Beitritt Gibraltars ab dem 15. Juli. Britische Touristen sollten über eine ausreichende Versicherung verfügen und die Gültigkeit ihres Reisepasses überprüfen.
Spanien und Gibraltar schließen Entfernung des Grenzzauns vor Schengen-ähnlicher Grenze am 15. Juli ab
Spanien und Gibraltar bestätigten, dass der Grenzzaun am 15. Juli abgebaut wird, wobei die Passkontrollen gemäß dem neuen EU-UK-Abkommen auf den Hafen und den Flughafen des Felsens verlegt werden. Dieser Schritt integriert Gibraltar faktisch in den Schengen-Raum, beendet jahrzehntelange Staus an der Straßen-Grenze und verändert die Mobilität von 15.000 Grenzpendlern sowie Millionen von Touristen grundlegend. Unternehmen profitieren von reibungsloseren Passagierströmen, müssen sich jedoch auf Schengen-Regeln und neue Zollformalitäten einstellen.
Spanien bereitet den Abriss des Grenzzauns zu Gibraltar im Vorfeld eines Schengen-ähnlichen Abkommens vor
Spanien wird am 15. Juli mit dem Abbau des Landzauns in Gibraltar beginnen – ein symbolischer Schritt, der mit einem EU-UK-Abkommen einhergeht, das den Felsen in die Schengen-Zone einbindet. Gemeinsame spanisch-gibraltische Kontrollen werden künftig an den Hafen und den Flughafen verlegt, wodurch die routinemäßigen Passkontrollen an der Grenze entfallen und der tägliche Pendelverkehr von 15.000 Arbeitern erleichtert wird. Die Änderung wird zudem Frachtverzögerungen reduzieren und die Visabestimmungen für Unternehmen auf beiden Seiten der Grenze vereinfachen.
Spanischer Bahnbetreiber Renfe legt Notfallfahrplan für den Streik am 15. Juli vor
Die spanische Regierung hat Mindestservicelevels festgelegt, um einen 24-stündigen Renfe-Streik am 15. Juli abzumildern. Mindestens 75 % der Pendlerzüge, 66 % der Regionalzüge und 73 % der Hochgeschwindigkeitszüge müssen verkehren, doch etwa 318 Verbindungen werden dennoch ausfallen, was den Reiseverkehr in der Hauptsaison für Geschäfts- und Freizeitreisende erheblich beeinträchtigen könnte.
Renfe nimmt Zugverkehr in A Coruña nach 15-tägiger Sperrung wegen Bauarbeiten an der Intermodalstation wieder auf
Nach zwei Wochen mit Ersatzbusverkehr hat Renfe am 11. Juli den Zugbetrieb in A Coruña wieder aufgenommen, da die Arbeiten an der seit langem verzögerten intermodalen Station der Stadt in die nächste Phase eintreten. Trotz kleinerer Fahrplanänderungen und Geschwindigkeitsbeschränkungen stellt die Wiedereröffnung eine wichtige Verbindung für Geschäftsreisende im Nordwesten Spaniens wieder her und ebnet den Weg für eine vollständige Integration von Bahn und Bus bis Ende 2026.
Nationale Polizei startet Online-Verfahren für außergewöhnliche Kurzaufenthaltserlaubnisse
Die spanische Nationalpolizei hat ein englischsprachiges Webportal veröffentlicht, das Nutzer durch die Formalitäten für „außergewöhnliche Kurzaufenthaltsgenehmigungen“ führt – eine wenig bekannte Erlaubnis, die bis zu 90 Tage gültig ist. Der teilweise digitalisierte Prozess beschleunigt humanitäre und dringende Geschäftsreisen, indem Fehler vor der persönlichen Antragstellung reduziert werden. Globale Mobilitätsteams erhalten so einen klareren Compliance-Leitfaden, wenn Reisende ohne das übliche Visum ankommen.
Bison Futé prognostiziert „sehr starken“ grenzüberschreitenden Verkehr am 11. Juli zum Beginn der französischen Ferien
Frankreichs Bison Futé hat für den 11. Juli eine rote Warnung für den Verkehr in Richtung Spanien im Süden herausgegeben und warnt vor langen Staus auf den Strecken A10/A9. Spanische Mautbetreiber, Busunternehmen und Logistikdienstleister setzen Notfallpläne um, um Verzögerungen zu minimieren.