
Ab dem 11. Juli hat die spanische Nationalpolizei (Dirección General de la Policía) das System der „carta de invitación“ für Einwohner, die Nicht-EU-Bürger zu Kurzaufenthalten einladen, grundlegend modernisiert. Über das neue Online-Portal können Antragsteller nun unterstützende Dokumente hochladen, die Gebühr von 75 € elektronisch bezahlen und den Bearbeitungsstatus in Echtzeit verfolgen. Das ersetzt das bisherige papierbasierte Verfahren, das mehrere Besuche bei der örtlichen Polizeistation erforderte.
Das Einladungsschreiben ist besonders wichtig für Verwandte und Geschäftsreisende aus visumfreien Ländern, die bei Privatpersonen und nicht in Hotels wohnen möchten. Grenzbeamte verlangen häufig das Originaldokument als Nachweis für Unterkunft und finanzielle Mittel. Laut Polizei wurden im Jahr 2025 über 220.000 Einladungsschreiben ausgestellt. Die Digitalisierung soll die Bearbeitungszeit von drei Wochen auf fünf Arbeitstage verkürzen und Fehler durch unleserliche Handschrift vermeiden.
Für Arbeitgeber erleichtert die Neuerung die Einhaltung der Vorschriften, wenn Kollegen aus Lateinamerika oder den USA für kurzfristige Projekte eingeladen werden. Personalverantwortliche können den Antrag zentral starten und digitale Unterschriften der spanischen Gastgeber hinterlegen. Das Portal ist zudem mit dem spanischen Cl@ve-System verknüpft, sodass Unternehmen, die bereits für andere staatliche Dienste registriert sind, keine zusätzlichen Zugangsdaten benötigen.
Reisende sollten weiterhin das Original des Einladungsschreibens mit Polizeistempel mitführen, das nun mit einem QR-Code versehen ist, der auf die elektronische Akte verweist, wenn sie den Schengen-Raum betreten. Das Nichtvorlegen kann weiterhin zur Einreiseverweigerung führen. Daher wird empfohlen, das Schreiben rechtzeitig per Kurier zu versenden oder den Gastgeber den Gast am Flughafen abholen zu lassen.
Die Reform ist Teil einer umfassenderen Modernisierung der Ausländerbehörden-Verfahren, bevor Spanien im Oktober 2026 das EU-Ein- und Ausreisesystem einführt. Weitere Updates, darunter englischsprachige Benutzeroberflächen und die Integration in die digitale Nomadenvisum-Plattform Spaniens, sind für später in diesem Jahr geplant.
Das Einladungsschreiben ist besonders wichtig für Verwandte und Geschäftsreisende aus visumfreien Ländern, die bei Privatpersonen und nicht in Hotels wohnen möchten. Grenzbeamte verlangen häufig das Originaldokument als Nachweis für Unterkunft und finanzielle Mittel. Laut Polizei wurden im Jahr 2025 über 220.000 Einladungsschreiben ausgestellt. Die Digitalisierung soll die Bearbeitungszeit von drei Wochen auf fünf Arbeitstage verkürzen und Fehler durch unleserliche Handschrift vermeiden.
Für Arbeitgeber erleichtert die Neuerung die Einhaltung der Vorschriften, wenn Kollegen aus Lateinamerika oder den USA für kurzfristige Projekte eingeladen werden. Personalverantwortliche können den Antrag zentral starten und digitale Unterschriften der spanischen Gastgeber hinterlegen. Das Portal ist zudem mit dem spanischen Cl@ve-System verknüpft, sodass Unternehmen, die bereits für andere staatliche Dienste registriert sind, keine zusätzlichen Zugangsdaten benötigen.
Reisende sollten weiterhin das Original des Einladungsschreibens mit Polizeistempel mitführen, das nun mit einem QR-Code versehen ist, der auf die elektronische Akte verweist, wenn sie den Schengen-Raum betreten. Das Nichtvorlegen kann weiterhin zur Einreiseverweigerung führen. Daher wird empfohlen, das Schreiben rechtzeitig per Kurier zu versenden oder den Gastgeber den Gast am Flughafen abholen zu lassen.
Die Reform ist Teil einer umfassenderen Modernisierung der Ausländerbehörden-Verfahren, bevor Spanien im Oktober 2026 das EU-Ein- und Ausreisesystem einführt. Weitere Updates, darunter englischsprachige Benutzeroberflächen und die Integration in die digitale Nomadenvisum-Plattform Spaniens, sind für später in diesem Jahr geplant.