Gesetzentwurf zu Einwanderung und Asyl steht vor zweiter Lesung im Unterhaus – Bedenken wegen Geschäftsreisefreiheit
Gesetzentwurf zu Einwanderung und Asyl startet Debatte im Unterhaus – umfassende Reform des britischen Migrationsrechts
Das Dienstleistungsabkommen zwischen Großbritannien und der Schweiz garantiert 90 Tage visumfreies Geschäftsreisen und fünfjährige Mitarbeiterverschiebungen.
Neueste Nachrichten
Aussetzung der Familienzusammenführung lässt 16.000 Verwandte in der Schwebe, warnt Flüchtlingsrat
Der Flüchtlingsrat berichtet, dass seit dem Einfrieren des Familienzusammenführungsvisums im vergangenen September 16.300 Menschen – überwiegend Frauen und Kinder – nicht zu ihren Angehörigen im Vereinigten Königreich reisen konnten. Die Verzögerungen treiben einige Geflüchtete zu riskanten illegalen Grenzübertritten und beeinträchtigen bereits Arbeitgeber, die Flüchtlinge mit Talenten unterstützen.
Das EU-Ein- und Ausreisesystem löst neue Warnungen vor Staus in Dover vor den Schulferien im Vereinigten Königreich aus
ITV News berichtet, dass Dover und andere Kanaleingänge an diesem Wochenende mit mehrstündigen Wartezeiten rechnen müssen, da das biometrische Ein- und Ausreisesystem der EU auf den Höhepunkt des Ferienverkehrs trifft. Großbritannien und Frankreich setzen zusätzliches Personal und Technik ein, doch Reiseleiter empfehlen weiterhin, zwei Stunden mehr einzuplanen und alternative Routen in Betracht zu ziehen. Geschäftsreisende riskieren verpasste Termine, und Unternehmen mit verderblichen Waren sehen sich steigenden Kosten gegenüber, falls die Warteschlangen anhalten.
Umstrittenes Einwanderungs- und Asylgesetz steht vor entscheidender Zweiter Lesung im Parlament
Abgeordnete begannen am 13. Juli mit der Debatte über das zentrale Einwanderungs- und Asylgesetz der Regierung. Der Gesetzentwurf zielt darauf ab, die Abschiebungen von irregulären Einwanderern zu beschleunigen, eine „Visa-Bremse“ für nicht kooperative Länder einzuführen und den digitalen Einwanderungsstatus zu formalisieren. Während Unternehmen die Vereinfachungen bei der Compliance begrüßen, warnen NGOs vor bevorstehenden rechtlichen Herausforderungen.
Innenministerium aktualisiert Liste der visapflichtigen Länder – 72 Nationalitäten benötigen jetzt Einreisegenehmigung für das Vereinigte Königreich
Das Innenministerium hat die Liste der Passinhaber, die vor der Einreise oder Durchreise im Vereinigten Königreich ein Visum beantragen müssen, erweitert. Damit umfasst die Liste nun insgesamt 72 Nationalitäten. Fluggesellschaften sind verpflichtet, die neue Regelung ab dem 1. August umzusetzen, was die Anforderungen an die Einhaltung für Geschäftsreisen und kurzfristige Einsätze deutlich erhöht.
Streit um eVisa-Datenschutz eskaliert: Aktivisten fordern parlamentarische Untersuchung der ICO-Aufsicht
Kampagnenorganisationen fordern die Abgeordneten auf, die Handhabung von Datenschutzbeschwerden durch die ICO bezüglich des neuen rein digitalen eVisums im Vereinigten Königreich zu untersuchen. Dabei werden Ausfälle und Mängel bei der Barrierefreiheit angeführt. Eine solche Untersuchung könnte erhebliche Folgen für Arbeitgeber haben, insbesondere im Hinblick auf die ab 2027 verpflichtenden Online-Prüfungen der Arbeitserlaubnis.
Großbritannien verbietet Unterstützung der iranischen IRGC im Rahmen des neuen Nationalen Sicherheitsgesetzes – Visaverbote folgen
Großbritannien hat neue nationale Sicherheitsgesetze genutzt, um die Unterstützung der iranischen Revolutionsgarden (IRGC) zu kriminalisieren. Dies ermöglicht sofortige Visaablehnungen und -streichungen im Zusammenhang mit der Gruppe. Arbeitgeber sind angehalten, ihre Sorgfaltspflichten bei iranischen Partnern und Reisenden angesichts der zunehmenden bilateralen Spannungen zu verschärfen.
British Airways verschiebt Neustart der Flüge nach Doha und Riad wegen anhaltender Flugstörungen im Nahen Osten
Eine Branchenmitteilung von Reuters bestätigt, dass British Airways Flüge nach Doha erst ab dem 1. August und nach Riad erst ab dem 8. August wieder aufnehmen wird. Die übrigen Verbindungen in den Nahen Osten bleiben bis Ende Oktober ausgesetzt. Die reduzierte Kapazität wird das Premium-Angebot für Geschäftsreisende aus Großbritannien verknappen und könnte die Kosten für regionale Reisen und Versicherungen erhöhen.
Hitzewelle löst landesweite Reisechaos und Gesundheitswarnungen im Vereinigten Königreich aus
Rekordverdächtige Juli-Temperaturen zwingen britische Bahnunternehmen zu Fahrplankürzungen, Tempobeschränkungen und Entschädigungsprogrammen, während Eurostar gebührenfreie Umbuchungen für Fahrten zwischen London und dem Kontinent anbietet. Gesundheitsbehörden haben in weiten Teilen Englands und Wales eine Amber-Warnung ausgegeben und warnen, dass die extreme Hitze bis in die Arbeitswoche anhalten wird. Die Störungen stellen für Unternehmen, die Mitarbeiter im Vereinigten Königreich verlegen, erhebliche Herausforderungen bei der Planung und Fürsorgepflicht dar.
Eurostar ermöglicht kostenlose Umbuchungen, da Hitzewelle und Grenzkontrollen den Kanalverkehr beeinträchtigen
Eurostar bietet gebührenfreie Umbuchungen für Reisen vom 11. bis 13. Juli an, nachdem extreme Hitze und überfüllte Grenzbereiche am Wochenende zu zahlreichen Verspätungen und Ausfällen führten. Die reduzierte Fahrgeschwindigkeit im Kanaltunnel sowie verlängerte biometrische Kontrollen verlängern die Reisezeiten und gefährden Anschlussverbindungen für Geschäftsreisende.