
Das britische Verkehrsministerium bestätigte am 14. Juli, dass Verkehrsministerin Heidi Alexander eine Vereinbarung mit EU-Kommissar Apostolos Tzitzikostas getroffen hat, um die Einführung des europäischen Ein- und Ausreisesystems (EES) vor der Hauptreisezeit zu koordinieren. Die Gespräche konzentrierten sich darauf, die Wartezeiten an den sogenannten „juxtaposed controls“ wie dem Eurostar-Bahnhof Brüssel-Midi und den Fährterminals im Hafen von Dover zu verkürzen – wichtige Einfallstore für britische Besucher in Belgien.
Im Rahmen des Plans wird Großbritannien zusätzlich 20 Millionen Pfund in neue Passkontrollkabinen in Dover investieren, zusätzlich zu den bereits vorgesehenen 10,5 Millionen Pfund für Eurostar- und Eurotunnel-Anlagen. Parallel dazu wurde der belgischen Bundespolizei die Erlaubnis erteilt, am Bahnhof Brüssel-Midi zusätzliche Grenzbeamte einzusetzen, um die biometrische Erfassung von Nicht-EU-Bürgern vorzunehmen, sobald das EES ab Oktober 2026 für alle Drittstaatsangehörigen verpflichtend wird.
Reiseveranstalter bewerten die Ankündigung als positiven Schritt: Geschäftsreisen zwischen London und Brüssel machen etwa ein Drittel der Eurostar-Buchungen an Werktagen aus, und Verzögerungen könnten Unternehmen Tausende von verlorenen abrechenbaren Stunden kosten. Eurostar plant, ab August mobile Selbstbedienungskioske in seiner Lounge in Brüssel zu testen, um Fingerabdrücke und Gesichtsbilder zu erfassen, bevor die Passagiere den Bahnsteig erreichen.
Dennoch bestehen weiterhin Bedenken hinsichtlich Datenschutz und Bearbeitungszeiten bei großen Konferenzen. Das Brüsseler Kongressbüro prognostiziert für die zweite Jahreshälfte 2026 einen Rekord von 150.000 britischen Teilnehmern bei Veranstaltungen in der Hauptstadt; Veranstalter setzen sich für Gruppen-Voranmeldungen ein, um lange Wartezeiten in Reisebussen zu vermeiden.
Unternehmen wird empfohlen, die Reisendenprofile mit maschinenlesbaren Passscans zu aktualisieren und Abfahrtszeiten mit mindestens 60 Minuten Puffer für das EES einzuplanen, bis das System stabil läuft. Die Fingerabdrücke von Vielreisenden bleiben drei Jahre gültig, sodass Frühregistrierte künftig von schnelleren Kontrollwegen profitieren könnten.
Im Rahmen des Plans wird Großbritannien zusätzlich 20 Millionen Pfund in neue Passkontrollkabinen in Dover investieren, zusätzlich zu den bereits vorgesehenen 10,5 Millionen Pfund für Eurostar- und Eurotunnel-Anlagen. Parallel dazu wurde der belgischen Bundespolizei die Erlaubnis erteilt, am Bahnhof Brüssel-Midi zusätzliche Grenzbeamte einzusetzen, um die biometrische Erfassung von Nicht-EU-Bürgern vorzunehmen, sobald das EES ab Oktober 2026 für alle Drittstaatsangehörigen verpflichtend wird.
Reiseveranstalter bewerten die Ankündigung als positiven Schritt: Geschäftsreisen zwischen London und Brüssel machen etwa ein Drittel der Eurostar-Buchungen an Werktagen aus, und Verzögerungen könnten Unternehmen Tausende von verlorenen abrechenbaren Stunden kosten. Eurostar plant, ab August mobile Selbstbedienungskioske in seiner Lounge in Brüssel zu testen, um Fingerabdrücke und Gesichtsbilder zu erfassen, bevor die Passagiere den Bahnsteig erreichen.
Dennoch bestehen weiterhin Bedenken hinsichtlich Datenschutz und Bearbeitungszeiten bei großen Konferenzen. Das Brüsseler Kongressbüro prognostiziert für die zweite Jahreshälfte 2026 einen Rekord von 150.000 britischen Teilnehmern bei Veranstaltungen in der Hauptstadt; Veranstalter setzen sich für Gruppen-Voranmeldungen ein, um lange Wartezeiten in Reisebussen zu vermeiden.
Unternehmen wird empfohlen, die Reisendenprofile mit maschinenlesbaren Passscans zu aktualisieren und Abfahrtszeiten mit mindestens 60 Minuten Puffer für das EES einzuplanen, bis das System stabil läuft. Die Fingerabdrücke von Vielreisenden bleiben drei Jahre gültig, sodass Frühregistrierte künftig von schnelleren Kontrollwegen profitieren könnten.
Quelle: UK Department for Transport
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