
Fluggesellschaften, Flughäfen und Mobilitätsmanager mussten am 15. Juli schnell neue Notfallpläne entwickeln, nachdem die Regierung der VAE und regionale Fluggesellschaften eine umfassende Reisewarnung aufgrund erneuter Sicherheitsbedenken im Golfraum herausgegeben hatten. Laut Gulf News bleiben Etihad und Emirates weitgehend im Zeitplan, während andere regionale Drehkreuze – insbesondere der internationale Flughafen Abha in Saudi-Arabien – an zwei aufeinanderfolgenden Tagen von Drohnen- und Raketenangriffen betroffen waren. Dies führte zu mindestens 21 Flugausfällen auf Strecken zwischen Abha, Dubai und Sharjah. Reisende mit Anschlussflügen über saudische Flughäfen werden dringend gebeten, die Fluggesellschaftsbenachrichtigungen genau zu verfolgen und großzügige Zeitpuffer in ihre Reisepläne einzubauen.
Für Geschäftsreisemanager ist die unmittelbarste Änderung die plötzliche Wiedereinführung der indischen Air Suvidha-Plattform, jetzt unter dem Namen „Air Suvidha 2.0“. Ab sofort müssen alle Passagiere, die von den VAE nach Indien reisen, bis zu 24 Stunden vor Abflug eine digitale Gesundheits-Selbsterklärung abgeben und die QR-Bestätigung bei der Einreise vorzeigen. Diese Maßnahme wurde reaktiviert, nachdem die Weltgesundheitsorganisation (WHO) den Ebola/Bundibugyo-Ausbruch in Zentralafrika als eine gesundheitliche Notlage von internationaler Bedeutung eingestuft hat. Die bisherige Ausnahme für Reisende aus den Golfstaaten, das Formular nicht ausfüllen zu müssen, wurde aufgehoben.
Auch der regionale Luftraum ist komplexer geworden. Die Europäische Agentur für Flugsicherheit (EASA) hat ihre Warnungen erneuert und rät Fluggesellschaften, den nördlichen Luftraum Jemens zu meiden und entlang der Oman-Jemen- sowie Saudi-Jemen-Grenzen besondere Vorsicht walten zu lassen. Die Außenministerien Kanadas, der USA und Großbritanniens haben diese Empfehlungen bestätigt, ihre Reisehinweise für Saudi-Arabien aktualisiert und vor einer möglichen kurzfristigen Wiederaufnahme von Raketenangriffen gewarnt. Mehrere Golf-Fluggesellschaften haben bereits alternative Routen eingereicht, die die Flugzeiten pro Abschnitt um 15 bis 25 Minuten verlängern, was zu Verzögerungen bei engen Geschäftsreiseplänen führen kann.
Trotz der Turbulenzen rechnen der Dubai International Airport (DXB) und der Abu Dhabi Zayed International Airport (AUH) weiterhin mit einem Rekordaufkommen im Sommer. Emirates erwartet täglich bis zu 100.000 Abflüge und empfiehlt Passagieren der Premium-Klasse, die biometrischen Smart Gate-Kanäle zu nutzen, um die Einreisezeit im Schnitt um neun Minuten zu verkürzen. Etihad betreibt mit über 300 Flügen täglich den größten Flugplan seiner Geschichte und rät Reisenden, vier Stunden vor Abflug am Flughafen zu sein, um Verzögerungen durch zusätzliche Dokumentenkontrollen bei Flügen nach Indien und Saudi-Arabien zu vermeiden.
Praktische Empfehlung: Mobilitätsteams sollten Buchungen mit Transit über Saudi-Arabien unbedingt bestätigen, längere Umsteigezeiten für Ankünfte in Indien wegen des Air Suvidha 2.0-Formulars einplanen und Mitarbeiter über sich ändernde Versicherungsbedingungen informieren – viele Firmenreiseversicherungen schließen Ansprüche aus, wenn gegen offizielle Reisehinweise verstoßen wird. Unternehmen mit häufigen Rotationen im Golfraum sollten zudem erwägen, eine Echtzeit-Flugverfolgungs-API zu nutzen, um bei erneuten Luftraumsperrungen automatische Umbuchungen zu ermöglichen.
Für Geschäftsreisemanager ist die unmittelbarste Änderung die plötzliche Wiedereinführung der indischen Air Suvidha-Plattform, jetzt unter dem Namen „Air Suvidha 2.0“. Ab sofort müssen alle Passagiere, die von den VAE nach Indien reisen, bis zu 24 Stunden vor Abflug eine digitale Gesundheits-Selbsterklärung abgeben und die QR-Bestätigung bei der Einreise vorzeigen. Diese Maßnahme wurde reaktiviert, nachdem die Weltgesundheitsorganisation (WHO) den Ebola/Bundibugyo-Ausbruch in Zentralafrika als eine gesundheitliche Notlage von internationaler Bedeutung eingestuft hat. Die bisherige Ausnahme für Reisende aus den Golfstaaten, das Formular nicht ausfüllen zu müssen, wurde aufgehoben.
Auch der regionale Luftraum ist komplexer geworden. Die Europäische Agentur für Flugsicherheit (EASA) hat ihre Warnungen erneuert und rät Fluggesellschaften, den nördlichen Luftraum Jemens zu meiden und entlang der Oman-Jemen- sowie Saudi-Jemen-Grenzen besondere Vorsicht walten zu lassen. Die Außenministerien Kanadas, der USA und Großbritanniens haben diese Empfehlungen bestätigt, ihre Reisehinweise für Saudi-Arabien aktualisiert und vor einer möglichen kurzfristigen Wiederaufnahme von Raketenangriffen gewarnt. Mehrere Golf-Fluggesellschaften haben bereits alternative Routen eingereicht, die die Flugzeiten pro Abschnitt um 15 bis 25 Minuten verlängern, was zu Verzögerungen bei engen Geschäftsreiseplänen führen kann.
Trotz der Turbulenzen rechnen der Dubai International Airport (DXB) und der Abu Dhabi Zayed International Airport (AUH) weiterhin mit einem Rekordaufkommen im Sommer. Emirates erwartet täglich bis zu 100.000 Abflüge und empfiehlt Passagieren der Premium-Klasse, die biometrischen Smart Gate-Kanäle zu nutzen, um die Einreisezeit im Schnitt um neun Minuten zu verkürzen. Etihad betreibt mit über 300 Flügen täglich den größten Flugplan seiner Geschichte und rät Reisenden, vier Stunden vor Abflug am Flughafen zu sein, um Verzögerungen durch zusätzliche Dokumentenkontrollen bei Flügen nach Indien und Saudi-Arabien zu vermeiden.
Praktische Empfehlung: Mobilitätsteams sollten Buchungen mit Transit über Saudi-Arabien unbedingt bestätigen, längere Umsteigezeiten für Ankünfte in Indien wegen des Air Suvidha 2.0-Formulars einplanen und Mitarbeiter über sich ändernde Versicherungsbedingungen informieren – viele Firmenreiseversicherungen schließen Ansprüche aus, wenn gegen offizielle Reisehinweise verstoßen wird. Unternehmen mit häufigen Rotationen im Golfraum sollten zudem erwägen, eine Echtzeit-Flugverfolgungs-API zu nutzen, um bei erneuten Luftraumsperrungen automatische Umbuchungen zu ermöglichen.
Quelle: Gulf News