
In einem am 14. Juli veröffentlichten Leitfaden erläutert Immigration2Canada.com, wie Zimmerleute, Klempner, Schweißer und andere zertifizierte Facharbeiter das Federal Skilled Trades Program (FSTP), provincespezifische Nominierungsprogramme und das Atlantic Immigration Program nutzen können, um in Kanada eine Aufenthaltsgenehmigung zu erhalten. Der Leitfaden erscheint zu einem Zeitpunkt, an dem die Bundesregierung ihr National Housing Accord beschleunigt, das den Bau von 2,3 Millionen neuen Wohnungen bis 2031 vorsieht – ein Ziel, das viele Experten ohne eine verstärkte Fachkräftezuwanderung kaum für erreichbar halten. IRCC hat bereits berufsbezogene Express Entry-Auslosungen für Handwerksberufe durchgeführt und 2026 über 8.500 Einladungen zur Antragstellung (ITAs) für Red Seal-Berufe vergeben. Mehrere Provinzen, darunter Ontario und British Columbia, verdoppeln inzwischen ihre Nominierungsquoten für Bauberufe. Die Anerkennung von Qualifikationen bleibt dabei der entscheidende Engpass. Da jede Provinz die Handwerksberufe eigenständig reguliert, muss beispielsweise ein Klempnerzertifikat von den Philippinen vom Ontario College of Trades geprüft werden, bevor der Inhaber legal arbeiten darf. Der Artikel empfiehlt Bewerbern, den Anerkennungsprozess bereits im Ausland zu starten und, wenn möglich, eine Red Seal-Zertifizierung anzustreben, die Mobilität in den meisten Provinzen ermöglicht. Für Personalabteilungen von Unternehmen, die Anlagen für erneuerbare Energien, Lagerhäuser oder Verkehrslinien errichten, lautet die Botschaft klar: Koordinieren Sie die Rekrutierungszyklen mit den Zeitplänen der provinziellen Qualifikationsprüfungen und bündeln Sie, wo möglich, Stellenangebote mit Nominierungssponsorships, um die Startzeiten um Monate zu verkürzen.
Quelle: Immigration2Canada.com