
Eine neue Folge des CityNews-Podcasts „The Big Story“, die am 14. Juli früh veröffentlicht wurde, beleuchtet die menschlichen und wirtschaftlichen Folgen der jüngsten bundesweiten Kürzungen bei Studiengenehmigungen und Visa für temporäre ausländische Arbeitskräfte (TFW). Die freie Journalistin Shilpashree Jagannathan und die Rechtsprofessorin Sharry Aiken von der Queen’s University berichten der Moderatorin Maria Kestane, dass die von Ottawa weniger drastisch als erwartet vorgenommenen Reduzierungen bereits spürbare Auswirkungen auf die lokalen Arbeitsmärkte haben.
Nach internen ministeriellen Anweisungen vom Mai begrenzt IRCC die neuen Studiengenehmigungen für 2026 auf etwa 280.000 – fast 30 % weniger als 2025 – und verschärft die Zuteilung von TFW-Visa in Niedriglohnsektoren. Die Maßnahme soll den Druck auf Wohnraum und soziale Dienste verringern, hat aber Branchen überrascht, die auf saisonale und Einstiegsarbeitskräfte angewiesen sind. Restaurants in kleineren Städten berichten von schrumpfenden Bewerberzahlen, und Pflegeeinrichtungen im Atlantik-Kanada warnen vor zweistelligen Leerstandsquoten. Auch Hochschulen spüren die Auswirkungen: Aiken weist darauf hin, dass internationale Studiengebühren inzwischen bis zu 40 % der Betriebskosten mancher Colleges decken. „Wenn die Genehmigungen ausbleiben, stehen die Schulen fast über Nacht vor Millionenlücken“, so Aiken, wobei kleinere Community Colleges besonders betroffen sind.
Arbeitgeber können weiterhin Talente über die Global Skills Strategy oder Intra-Company Transfer-Programme gewinnen, doch die Bearbeitungszahlen für diese Wege bleiben weitgehend unverändert. Daher raten Einwanderungsanwälte Unternehmen, schnell auf ausgenommene oder LMIA-freie Optionen zu setzen und die inländische Rekrutierung wo möglich auszubauen. Da im Herbst bundesstaatliche Beratungen über künftige Aufnahmequoten anstehen, setzen sich Interessengruppen für planbarere Kontingente und klarere Vorlaufzeiten ein. Bis dahin müssen Organisationen möglicherweise Notfallpläne für die Personalbeschaffung entwickeln, um sich in einem zunehmend restriktiveren Einwanderungsumfeld zurechtzufinden.
Nach internen ministeriellen Anweisungen vom Mai begrenzt IRCC die neuen Studiengenehmigungen für 2026 auf etwa 280.000 – fast 30 % weniger als 2025 – und verschärft die Zuteilung von TFW-Visa in Niedriglohnsektoren. Die Maßnahme soll den Druck auf Wohnraum und soziale Dienste verringern, hat aber Branchen überrascht, die auf saisonale und Einstiegsarbeitskräfte angewiesen sind. Restaurants in kleineren Städten berichten von schrumpfenden Bewerberzahlen, und Pflegeeinrichtungen im Atlantik-Kanada warnen vor zweistelligen Leerstandsquoten. Auch Hochschulen spüren die Auswirkungen: Aiken weist darauf hin, dass internationale Studiengebühren inzwischen bis zu 40 % der Betriebskosten mancher Colleges decken. „Wenn die Genehmigungen ausbleiben, stehen die Schulen fast über Nacht vor Millionenlücken“, so Aiken, wobei kleinere Community Colleges besonders betroffen sind.
Arbeitgeber können weiterhin Talente über die Global Skills Strategy oder Intra-Company Transfer-Programme gewinnen, doch die Bearbeitungszahlen für diese Wege bleiben weitgehend unverändert. Daher raten Einwanderungsanwälte Unternehmen, schnell auf ausgenommene oder LMIA-freie Optionen zu setzen und die inländische Rekrutierung wo möglich auszubauen. Da im Herbst bundesstaatliche Beratungen über künftige Aufnahmequoten anstehen, setzen sich Interessengruppen für planbarere Kontingente und klarere Vorlaufzeiten ein. Bis dahin müssen Organisationen möglicherweise Notfallpläne für die Personalbeschaffung entwickeln, um sich in einem zunehmend restriktiveren Einwanderungsumfeld zurechtzufinden.