
Angesichts wachsender Kritik an Bearbeitungszeiten von 19 Monaten hat IRCC am 13. Juli stillschweigend eine neue Richtlinie eingeführt, die Entscheidungsträger verpflichtet, Anträge auf Staatsbürgerschaft nach Bill C-3 innerhalb eines definierten Service-Standards – angeblich 12 Monate – abzuschließen, unterstützt durch interne Leistungsstrafen. Das unabhängige Portal IRCC.com bestätigte die Änderung am 14. Juli nach Einsicht in interne Briefing-Unterlagen. Bill C-3, das Anfang dieses Jahres in Kraft trat, erweiterte die Staatsbürgerschaftsrechte durch Abstammung und führte zu einem Anstieg der Anträge von im Ausland geborenen Kanadiern und deren Kindern. Die Warteliste umfasst inzwischen über 100.000 Fälle.
Nach der neuen Regelung wird jeder Antrag, der die Servicefrist überschreitet, automatisch an einen leitenden Sachbearbeiter zur Überprüfung innerhalb derselben Woche weitergeleitet, zudem werden monatliche Compliance-Prüfungen an das Ministerbüro übermittelt. Für Programme zur unternehmensinternen Mobilität können schnellere Staatsbürgerschaftsentscheidungen entscheidend sein: Führungskräfte mit Pass statt Daueraufenthaltskarte erhalten visafreien Zugang zu 185 Ländern, was die Logistik von Auslandseinsätzen erleichtert und die Zählung von Aufenthaltszeiten überflüssig macht. Familien, die bereits mit Arbeitserlaubnis in Kanada leben, können ihre Einbürgerungspläne beschleunigen, was die Bindung an das Land stärkt.
IRCC hat den Richtlinientext nicht veröffentlicht, Quellen zufolge wurden jedoch zusätzliche Mitarbeiter aus weniger ausgelasteten Besucher-Visum-Abteilungen umgeschichtet, und im letzten Quartal eingeführte digitale Workflow-Verbesserungen ermöglichen die elektronische Unterzeichnung der Treueeid-Dokumente. Antragsteller werden aufgefordert, ihre Online-Konten aktuell zu halten; Fälle mit fehlenden Fingerabdrücken oder polizeilichen Führungszeugnissen werden vom Schnellverfahren ausgeschlossen. Branchenbeobachter warnen, dass die Initiative nur Bill C-3-Anträge betrifft; Standard-Einbürgerungen müssen weiterhin mit langen Wartezeiten rechnen. Dennoch signalisiert der Schritt eine größere Bereitschaft von IRCC, zeitlich begrenzte Garantien zu testen – ein Ansatz, der bereits Anfang des Jahres in der Passabteilung erprobt wurde.
Nach der neuen Regelung wird jeder Antrag, der die Servicefrist überschreitet, automatisch an einen leitenden Sachbearbeiter zur Überprüfung innerhalb derselben Woche weitergeleitet, zudem werden monatliche Compliance-Prüfungen an das Ministerbüro übermittelt. Für Programme zur unternehmensinternen Mobilität können schnellere Staatsbürgerschaftsentscheidungen entscheidend sein: Führungskräfte mit Pass statt Daueraufenthaltskarte erhalten visafreien Zugang zu 185 Ländern, was die Logistik von Auslandseinsätzen erleichtert und die Zählung von Aufenthaltszeiten überflüssig macht. Familien, die bereits mit Arbeitserlaubnis in Kanada leben, können ihre Einbürgerungspläne beschleunigen, was die Bindung an das Land stärkt.
IRCC hat den Richtlinientext nicht veröffentlicht, Quellen zufolge wurden jedoch zusätzliche Mitarbeiter aus weniger ausgelasteten Besucher-Visum-Abteilungen umgeschichtet, und im letzten Quartal eingeführte digitale Workflow-Verbesserungen ermöglichen die elektronische Unterzeichnung der Treueeid-Dokumente. Antragsteller werden aufgefordert, ihre Online-Konten aktuell zu halten; Fälle mit fehlenden Fingerabdrücken oder polizeilichen Führungszeugnissen werden vom Schnellverfahren ausgeschlossen. Branchenbeobachter warnen, dass die Initiative nur Bill C-3-Anträge betrifft; Standard-Einbürgerungen müssen weiterhin mit langen Wartezeiten rechnen. Dennoch signalisiert der Schritt eine größere Bereitschaft von IRCC, zeitlich begrenzte Garantien zu testen – ein Ansatz, der bereits Anfang des Jahres in der Passabteilung erprobt wurde.
Quelle: IRCC.com