
Nach teils heftiger Kritik an langen Wartezeiten bei Anmeldung und Verlängerung startet das Digitalisierungsstaatssekretariat heuer erneut eine österreichweite Sommertour. Den Auftakt bildete am 17. Juli Henndorf am Wallersee (Salzburg). Bürgerinnen und Bürger können dort ohne Termin mit Ausweis und Smartphone vorbeikommen, um ihre ID Austria sofort freischalten oder verlängern zu lassen.
Die ID Austria ersetzt die Handy-Signatur und Bürgerkarte und wird ab 2027 als EU-weite eID-Wallet fungieren – ein zentrales Projekt für Expats, Remote-Worker und Inhaber von Digital-Nomad-Visa, die künftig behördliche Melde-, Aufenthalts- oder Steuerprozesse papierlos erledigen wollen.
Laut Alexander Pröll, Staatssekretär für Digitalisierung, verzeichneten die Tourstopps 2025 bis zu 400 Registrierungen pro Tag. Für internationale Unternehmen mit österreichischen Standorten erleichtert die eID den Online-Zugang zu Meldezetteln für entsandte Mitarbeitende, die Gründung von Tochterfirmen im Unternehmensserviceportal oder die Nutzung des „ID Check“ am Flughafen Wien – ein Pilotprojekt, das Passagierdaten automatisch mit dem Melderegister abgleicht.
Der aktuelle Rollout reagiert auf Beschwerden über Wartezeiten von bis zu sechs Wochen in größeren Städten. Parallel wird ein KI-gestützter Chatbot eingeführt, der Antragsteller durch den Prozess begleitet und künftig auch auf Englisch, Slowakisch und Kroatisch antwortet – Sprachen, die für Grenzpendler nach Österreich besonders relevant sind.
Mobility-Manager sollten ihre Mitarbeitenden darüber informieren, dass neue Vollmachtsfunktionen es nun erlauben, Dritten (z. B. der HR-Abteilung) ausgewählte Amtswege zu übertragen. Das reduziert den administrativen Aufwand, etwa bei Sammelanmeldungen im Melderegister oder der Verlängerung von Rot-Weiß-Rot-Karten.
Die ID Austria ersetzt die Handy-Signatur und Bürgerkarte und wird ab 2027 als EU-weite eID-Wallet fungieren – ein zentrales Projekt für Expats, Remote-Worker und Inhaber von Digital-Nomad-Visa, die künftig behördliche Melde-, Aufenthalts- oder Steuerprozesse papierlos erledigen wollen.
Laut Alexander Pröll, Staatssekretär für Digitalisierung, verzeichneten die Tourstopps 2025 bis zu 400 Registrierungen pro Tag. Für internationale Unternehmen mit österreichischen Standorten erleichtert die eID den Online-Zugang zu Meldezetteln für entsandte Mitarbeitende, die Gründung von Tochterfirmen im Unternehmensserviceportal oder die Nutzung des „ID Check“ am Flughafen Wien – ein Pilotprojekt, das Passagierdaten automatisch mit dem Melderegister abgleicht.
Der aktuelle Rollout reagiert auf Beschwerden über Wartezeiten von bis zu sechs Wochen in größeren Städten. Parallel wird ein KI-gestützter Chatbot eingeführt, der Antragsteller durch den Prozess begleitet und künftig auch auf Englisch, Slowakisch und Kroatisch antwortet – Sprachen, die für Grenzpendler nach Österreich besonders relevant sind.
Mobility-Manager sollten ihre Mitarbeitenden darüber informieren, dass neue Vollmachtsfunktionen es nun erlauben, Dritten (z. B. der HR-Abteilung) ausgewählte Amtswege zu übertragen. Das reduziert den administrativen Aufwand, etwa bei Sammelanmeldungen im Melderegister oder der Verlängerung von Rot-Weiß-Rot-Karten.
Quelle: ORF Salzburg