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Brennerbahn ab 18. Juli für zwei Wochen gesperrt – Ersatzbusse und Umleitungen eingerichtet

Juli 18, 2026
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Brennerbahn ab 18. Juli für zwei Wochen gesperrt – Ersatzbusse und Umleitungen eingerichtet
Die Brennerbahn ist die wichtigste Verkehrsader für Personen- und Güterverkehr über die Alpen zwischen Deutschland, Österreich und Italien. Umso bedeutender ist die Meldung, dass die Strecke von Samstag, 18. Juli, bis einschließlich 1. August komplett gesperrt wird. Laut einem gemeinsamen Zeitplan der ÖBB-Infrastruktur AG und der italienischen RFI werden Weichen am Bahnhof Brenner ausgetauscht, Frostsanierungen im Mühltaltunnel durchgeführt und Vorbereitungen für die Anbindung der Riggertalschleife getroffen.

Während der zwei Bauphasen verkehren Regionalzüge zunächst nur zwischen Innsbruck und Gries am Brenner, ab dem 23. Juli ist die gesamte Nordrampe gesperrt. Ein grenzüberschreitender Busverkehr (SV300) ersetzt den Nah- und Teile des Fernverkehrs; Railjets auf der Strecke München–Venedig werden großräumig über Tarvisio umgeleitet. Fahrräder können in den Bussen nur eingeschränkt mitgenommen werden – ein wichtiger Punkt vor allem für internationale Radtouristen und Pendler mit Privatfahrrädern.

Brennerbahn ab 18. Juli für zwei Wochen gesperrt – Ersatzbusse und Umleitungen eingerichtet


Für Unternehmen, die den Brennerkorridor für Crew-Wechsel, Techniker-Shuttles oder Lieferketten nutzen, bedeutet das längere Fahrzeiten und eingeschränkte Kapazitäten. Die Speditionsbranche rechnet zudem mit einer verstärkten Verlagerung des Lkw-Verkehrs auf die Brennerautobahn A13/A22, was an den Wochenenden zu Staus führen wird.

Positiv bewerten die Infrastrukturplaner, dass Italien und Österreich ihre Bauzeiten inzwischen eng aufeinander abstimmen: „Wir senden ein wichtiges Signal für verlässliche Planungssicherheit“, so Südtirols Mobilitätslandesrat Daniel Alfreider. Mittelfristig sollen die Arbeiten die Anbindung des Brenner-Basistunnels (geplante Inbetriebnahme 2032) erleichtern.

Travel-Manager sollten in den kommenden zwei Wochen alternative Routen über die Tauern- oder Arlbergachse prüfen und betroffene Mitarbeiter frühzeitig informieren. Für Geschäftsreisende nach Verona oder Mailand ist oft ein Umstieg auf Flugverbindungen ab Innsbruck oder München die schnellere Alternative.
Quelle: ORF Südtirol

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