Wasserausfall am Flughafen Gatwick sorgt für ganztägige Störungen bei Passagieren in Großbritannien
Urteil des britischen Obersten Gerichtshofs klärt Bußgeldbescheide des Innenministeriums bei illegaler Beschäftigung
Daten des Innenministeriums zeigen: Überquerungen des Ärmelkanals mit kleinen Booten steigen mitten in der Woche an, fallen sonntags auf null
Neueste Nachrichten
Das Innenministerium erinnert Inhaber des EU-Ansiedlungsstatus daran, ihren digitalen Status vor den neuen Reiseüberprüfungen zu aktualisieren
Am 27. Juli 2026 forderte das Innenministerium Inhaber des EU-Ansiedlungsstatus auf, ihre Online-UKVI-Konten mit neuen Passdaten zu aktualisieren. Es wurde gewarnt, dass ab 2027 strengere Kontrollen durch Fluggesellschaften eingeführt werden. Unternehmen sollten sicherstellen, dass ihre mobilen EU-Mitarbeiter ihre eVisa-Daten jetzt überprüfen, um Boarding-Verweigerungen und Reiseunterbrechungen zu vermeiden.
UKVI fordert Inhaber des EU-Ansiedlungsprogramms auf, ihre Ausweisdokumente vor den eVisa-Kontrollen 2026 zu aktualisieren
Ein Update des Innenministeriums vom 27. Juli informiert Inhaber des EU Settlement Scheme-Status darüber, dass sie ihre UKVI-Online-Konten aktualisieren müssen. Ab 2026 werden Fluggesellschaften ausschließlich auf eVisa-Prüfungen setzen. Das Bulletin bestätigt zudem eine flexiblere 30-Monats-Wohnsitzregel für Anträge auf den Settled-Status. Arbeitgeber sollten betroffene Mitarbeitende informieren und ihre Prüfprozesse zum Arbeitsrecht anpassen.
Amnesty International warnt vor Vervierfachung der Kapazität des Haslar Immigration Removal Centre
In einer Stellungnahme vom 27. Juli 2026 argumentiert Amnesty UK, dass die geplante Erweiterung des Haslar-Aufnahmezentrums von 130 auf 600 Betten unnötig ist und die Menschenrechtsverletzungen verschärfen könnte. Dieser Schritt deutet auf eine härtere Durchsetzung hin, auf die Arbeitgeber, die auf Migrantenarbeit angewiesen sind, durch konsequente Compliance achten und sich vorbereiten sollten.
Amnesty International warnt Großbritannien vor Plänen, die Kapazität des Abschiebezentrums Haslar zu vervierfachen
Amnesty International lehnt in einer Stellungnahme vom 27. Juli die Pläne des Innenministeriums ab, das Abschiebezentrum Haslar von 130 auf 600 Plätze zu erweitern. Die Organisation warnt, dass dies zu längeren Inhaftierungen führen und die Rechte der Betroffenen gefährden würde. Dieser Schritt deutet auf eine härtere Durchsetzungspolitik hin, die sich in strengeren Grenzkontrollen für legitime Geschäftsreisende und gesponserte Arbeitskräfte niederschlagen könnte.
Antwort auf Informationsfreiheitsanfrage bestätigt: Keine kurzfristigen Änderungen bei der Asylunterstützungsfinanzierung in Schottland geplant
Eine am 27. Juli veröffentlichte Informationsfreiheitsanfrage der schottischen Regierung bestätigt, dass für 2026/27 keine Änderungen bei den Budgets für Asylunterstützung oder Integrationsförderung geplant sind. Dies beruhigt Befürchtungen über plötzliche Kürzungen bei der Verteilungshilfe. Die Bestätigung schafft kurzfristige Planungssicherheit für Kommunen und Unternehmen, die bei der Verlegung von Mitarbeitern nach Schottland auf verlässliche Kapazitäten im Wohnungs- und öffentlichen Dienstleistungsbereich angewiesen sind.
FCDO erneuert Reisewarnung für Iran und weist auf komplexe Visabestimmungen bei der Ausreise hin
Am 27. Juli hat die britische Regierung ihre strengste Reisewarnung für den Iran erneut herausgegeben und dabei neue Details zu Ausreisewegen über Landgrenzen sowie zu zusätzlichen Visapflichten der Nachbarstaaten ergänzt. Unternehmen mit Mitarbeitern im Iran sollten ihre Überwachungs- und Evakuierungspläne verschärfen und sicherstellen, dass Reisende über Notfallvisa verfügen.
FOI-Veröffentlichung zeigt Unsicherheit bei der Finanzierung von Asylunterstützung in Schottland auf
Eine Antwort der schottischen Regierung auf eine Anfrage nach dem Informationsfreiheitsgesetz (FOI) vom 27. Juli 2026 bestätigt, dass keine Daten zur zukünftigen Finanzierung der Asylunterstützung im Vereinigten Königreich vorliegen. Dies unterstreicht die finanzielle Unsicherheit für Kommunen, die Asylsuchende dezentral unterbringen. Unternehmen, die Mitarbeiter nach Schottland verlegen, sollten mögliche Engpässe bei Dienstleistungen im Blick behalten und die bevorstehenden Konsultationen des Vereinigten Königreichs aufmerksam verfolgen.
Kanalüberquerungen mit kleinen Booten am 26. Juli nach Wochenmitte-Anstieg auf null gesunken, zeigen Daten des Innenministeriums
Transparenzdaten des Innenministeriums vom 27. Juli 2026 zeigen für den 26. Juli keine Überfahrten mit kleinen Booten, nachdem es Anfang der Woche einen Anstieg gab. Die Ankünfte im laufenden Jahr liegen damit leicht über dem Niveau von 2025. Verkehrs- und Mobilitätsplaner sollten weiterhin mit Störungen bei der Kanalüberquerung in der Hauptsaison rechnen.
Wasserausfall am Flughafen Gatwick stört Passagierdienste während der Hauptreisezeit im Sommer
Ein Stromausfall in der Wasseraufbereitungsanlage von SES Water in Bough Beech unterbrach am 26. Juli 2026 die Wasserversorgung des Flughafens Gatwick. Dadurch mussten Toiletten, Bars und Restaurants in beiden Terminals schließen. Der Flugbetrieb lief zwar weiter, doch Passagiere hatten mit Versorgungsproblemen zu kämpfen, und die Fluggesellschaften mussten Notlösungen einführen. Der Vorfall offenbart Schwachstellen in der Krisenplanung britischer Flughäfen und ist ein Weckruf für Reiseleiter vor der Hauptsaison.
Dover erklärt „kritischen Vorfall“, während sich an der Grenze zwischen Großbritannien und Frankreich sechs Stunden lange Warteschlangen bilden
Am 26. Juli 2026 führten Wartezeiten von bis zu sechs Stunden im Hafen von Dover dazu, dass die Behörden einen „kritischen Vorfall“ ausriefen. Die britischen Behörden machen Personalmangel bei der französischen Grenzpolizei verantwortlich, während Paris eine Störung im Tunnel als Ursache angibt. Der Stau gefährdet Lieferketten im Güterverkehr und den Ferienverkehr und zeigt die Anfälligkeit der Grenzregelungen nach dem Brexit, während das neue biometrische EES-System der EU eingeführt wird.