
Der Flughafen Son Sant Joan in Palma de Mallorca – Spaniens drittgrößter Flughafen für internationalen Freizeitverkehr – sieht sich mit vier teilweisen Streiktagen der Bodenabfertigungsmitarbeiter von Swissport konfrontiert. Der erste Ausstand am Dienstag, den 28. Juli, führte laut der Gewerkschaft CCOO zu „zahlreichen“ Verspätungen bei Abflügen und Gepäckausgabe. Weitere Streiks sind für den 1., 4. und 8. August geplant, jeweils von 07:00–12:00 und 19:00–22:00 Uhr. Swissport übernimmt am Flughafen Palma Check-in, Vorfeld- und Gepäckdienste für mehr als 20 ausländische Fluggesellschaften, darunter TUI, Condor, Air Canada, Etihad und TAP Air Portugal.
Obwohl das spanische Verkehrsministerium Mindestdienstleistungen angeordnet hat, deuten erste Berichte darauf hin, dass sich die Abfertigungszeiten am Dienstag um bis zu 40 Minuten verlängerten. Einige Airlines mussten deshalb ihre Flugpläne anpassen oder Flugzeugtypen tauschen, um den Betriebsablauf aufrechtzuerhalten. Die Beschäftigten fordern eine aktualisierte Gehaltstabelle gemäß dem branchenspezifischen Bodenabfertigungsabkommen sowie ein Ende der von den Gewerkschaften als „prekär“ bezeichneten Saisonverträge. Swissport erklärt, dass Verhandlungen laufen, weist aber darauf hin, dass die Palmaer Niederlassung sich finanziell noch von den pandemiebedingten Verkehrseinbußen erholt und einem starken Preisdruck durch andere Dienstleister ausgesetzt ist.
Die Tourismusbranche Mallorcas appelliert an beide Seiten, schnell eine Einigung zu erzielen, da sich Verzögerungen in der Hochsaison der Balearen negativ auf den Ruf der Insel bei Reiseveranstaltern auswirken und Fluggesellschaften dazu zwingen könnten, Kapazitäten in andere Mittelmeerregionen zu verlagern. Reiseveranstalter raten Geschäftsreisenden, mehr Zeit für Anschlussflüge einzuplanen, möglichst nur Handgepäck zu nutzen und die Mitteilungen der Airlines genau zu verfolgen. Da Son Sant Joan Anfang August mit mehr als 180.000 Passagieren pro Tag rechnet, können selbst begrenzte Streiks den Flughafenbetrieb erheblich beeinträchtigen. Unternehmen mit rotierenden Technik- oder Vertriebsteams auf den spanischen Inseln sollten eine Umleitung über Ibiza oder Barcelona in Betracht ziehen oder vorübergehend auf Videokonferenzen umsteigen, bis der Arbeitsfrieden wiederhergestellt ist.
Obwohl das spanische Verkehrsministerium Mindestdienstleistungen angeordnet hat, deuten erste Berichte darauf hin, dass sich die Abfertigungszeiten am Dienstag um bis zu 40 Minuten verlängerten. Einige Airlines mussten deshalb ihre Flugpläne anpassen oder Flugzeugtypen tauschen, um den Betriebsablauf aufrechtzuerhalten. Die Beschäftigten fordern eine aktualisierte Gehaltstabelle gemäß dem branchenspezifischen Bodenabfertigungsabkommen sowie ein Ende der von den Gewerkschaften als „prekär“ bezeichneten Saisonverträge. Swissport erklärt, dass Verhandlungen laufen, weist aber darauf hin, dass die Palmaer Niederlassung sich finanziell noch von den pandemiebedingten Verkehrseinbußen erholt und einem starken Preisdruck durch andere Dienstleister ausgesetzt ist.
Die Tourismusbranche Mallorcas appelliert an beide Seiten, schnell eine Einigung zu erzielen, da sich Verzögerungen in der Hochsaison der Balearen negativ auf den Ruf der Insel bei Reiseveranstaltern auswirken und Fluggesellschaften dazu zwingen könnten, Kapazitäten in andere Mittelmeerregionen zu verlagern. Reiseveranstalter raten Geschäftsreisenden, mehr Zeit für Anschlussflüge einzuplanen, möglichst nur Handgepäck zu nutzen und die Mitteilungen der Airlines genau zu verfolgen. Da Son Sant Joan Anfang August mit mehr als 180.000 Passagieren pro Tag rechnet, können selbst begrenzte Streiks den Flughafenbetrieb erheblich beeinträchtigen. Unternehmen mit rotierenden Technik- oder Vertriebsteams auf den spanischen Inseln sollten eine Umleitung über Ibiza oder Barcelona in Betracht ziehen oder vorübergehend auf Videokonferenzen umsteigen, bis der Arbeitsfrieden wiederhergestellt ist.
Quelle: Europa Press
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