Der Blue-Card-Prozess wird vollständig digital – 30-Tage-Genehmigungsfrist tritt in Kraft
Häfen in ganz Italien stehen am 28. September vor einem 24-stündigen Stillstand – USB-Gewerkschaft kündigt Streik an
Impatriate-Steuerregelung: Neue Rundschreiben klärt Mindestaufenthaltsdauer im Ausland
Neueste Nachrichten
Sofortzahlungssysteme senken Überweisungsgebühren nach Italien drastisch, so Studie der Bank von Italien
Ein Bericht der Bank von Italien vom 14. September 2026 zeigt, dass inländische Fast-Payment-Systeme die durchschnittlichen Überweisungsgebühren bereits um 4-7 % senken. Geringere Wechselkursaufschläge und stärkere Konkurrenz kommen den fünf Millionen ausländischen Arbeitskräften in Italien sowie den Unternehmen, die sie beschäftigen, zugute. Mobility-Manager sollten ihre Gehalts- und Spesenabrechnungen überdenken, um von schnelleren und kostengünstigeren Zahlungswegen zu profitieren.
Eurostat: In Italien leben nur noch 54.000 Ukrainer unter vorübergehendem Schutz
Eurostat-Daten vom 14. September 2026 zeigen, dass in Italien nur noch 54.000 der insgesamt 4,43 Millionen ukrainischen Schutzberechtigten in der EU leben – ein deutlicher Rückgang gegenüber 2024. Unternehmen, die ukrainische Arbeitskräfte suchen, sehen sich mit einem schrumpfenden Inlandspool konfrontiert, während neue EU-Regeln die Anspruchsvoraussetzungen verschärfen. Mobilitätsteams sollten Termine schnell sichern und künftige politische Änderungen im Rahmen des EU-Migrationspakts genau beobachten.
Apulien startet Umfrage zur Einstellung der Italiener gegenüber Migranten vor neuem regionalen Integrationsplan
Die Regierung Apuliens startete am 14. September 2026 eine Online-Umfrage, um die Meinung der Einwohner zur Migration zu erfassen, bevor der regionale Migrationsplan für 2027-2029 ausgearbeitet wird. Die Ergebnisse werden die Finanzierung von Integrationsprogrammen beeinflussen, auf die viele Arbeitgeber angewiesen sind. Unternehmen in Süditalien sollten die Teilnahme fördern und den politischen Zeitplan genau verfolgen.
Vierstündiger Streik im öffentlichen Nahverkehr trifft Bergamo am 14. September und beeinträchtigt Flughafentransfers
Ein vierstündiger Busstreik in Bergamo am 14. September 2026 sorgte für erhebliche Beeinträchtigungen bei den Transfers zum Flughafen Orio al Serio. Zwar wurden keine Flüge gestrichen, doch Reisende mussten mit Verspätungen und höheren Taxikosten rechnen. Mobilitätsmanager sollten die zunehmende Häufigkeit von Streiks im Nahverkehr in Italien im Blick behalten und alternative Bodenverkehrspläne vorbereiten.
Italien führt nach Anstieg der Migranten in Ceuta wieder Luft- und Seegrenzkontrollen zu Spanien ein
Italien hat vorübergehend die Freizügigkeit im Schengen-Raum mit Spanien ausgesetzt und führt nach dem massenhaften Migrantendurchbruch in Ceuta wieder Pass- und Sicherheitskontrollen bei allen Flügen und Fähren ein. Die am 4. August angekündigte Maßnahme gilt zunächst für zehn Tage, kann jedoch verlängert werden. Bereits jetzt kommt es an italienischen Flughäfen und Häfen zu längeren Warteschlangen. Unternehmen müssen mit möglichen Verzögerungen und zusätzlichen Auflagen rechnen, was verdeutlicht, wie schnell die Mobilität innerhalb der EU durch Migrationskrisen beeinträchtigt werden kann.
Spanien drängt Italien, die Grenzkontrollen nach Ceuta aufzuheben – Schengen-Streit eskaliert
Am 4. August forderte Madrid offiziell, dass Rom die an den Luft- und Seegrenzen wieder eingeführten Kontrollen für Reisende aus Spanien zurücknimmt, die nach dem Migrantenansturm in Ceuta verhängt wurden. Spanien bezeichnet die Maßnahme als unverhältnismäßig, während Italien sie als kurzfristige Sicherheitsmaßnahme verteidigt. Die Europäische Kommission wird nun die Rechtmäßigkeit der Schengen-Aussetzung durch Italien prüfen, während Fluggesellschaften von zunehmenden Verzögerungen berichten. Geschäftsreisende zwischen Spanien und Italien müssen mit längeren Bearbeitungszeiten und möglichen Dokumentenkontrollen rechnen.
Italien drängt die EU, Handel und Hilfe an Rückführungen von Migranten zu koppeln – nach dem Schock von Ceuta
Bei einer Videokonferenz der EU-Innenminister am 4. August forderte Italiens Innenminister Matteo Piantedosi die Union auf, Entwicklungshilfe, Visa und Handelsabkommen an die Bedingung zu knüpfen, dass Nicht-EU-Länder die Rücknahme ihrer irregulären Migranten akzeptieren. Zudem stellte er die in Albanien angesiedelten Migrantenverarbeitungszentren Italiens als Modell für künftige EU-„Rückführungszentren“ vor. Die belgische Ratspräsidentschaft wird beim JHA-Rat im September konkrete Vorschläge vorlegen, die mögliche künftige Visabeschränkungen für Arbeitskräfte aus Ländern mit geringer Kooperationsbereitschaft signalisieren.