
Erstmals in seiner Geschichte hat Hongkong einen Fünfjahresplan verabschiedet – veröffentlicht zusammen mit der Policy Address 2026 am 16. September –, um die Entwicklungszyklen der Stadt mit dem nationalen Planungssystem Pekings in Einklang zu bringen. Obwohl der 120-seitige Plan vor allem wirtschaftliche Aspekte behandelt, widmet er ein ganzes Kapitel der „Menschen-zu-Menschen-Verbindung“. Versprochen werden vereinfachte Visaverfahren, eine erweiterte Abdeckung der e-Channel-Systeme sowie eine Steigerung der Zahl der Forschungskräfte um 50 % durch gezielte Anreize zur Talentgewinnung. Details sollen in einem kommenden Weißbuch zur Talentstrategie vorgestellt werden. Erste Hinweise deuten auf Mehrfach-Einreisevisa für Unternehmer aus ASEAN-Staaten sowie einen punktebasierten Weg zur dauerhaften Aufenthaltsgenehmigung für Inhaber des Top Talent Pass hin, die bedeutende F&E-Investitionen tätigen.
Der Plan beschleunigt zudem das Mega-Projekt Northern Metropolis – eine smarte Stadt an der Grenze, die Platz für 2,5 Millionen Menschen und drei neue „Universitätsstädte“ bieten wird. Verbesserte Bahn-, Straßen- und möglicherweise Fährverbindungen nach Shenzhen sollen tägliche Grenzpendelungen für Studierende und Wissensarbeiter ermöglichen und damit die Arbeitsströme innerhalb der Greater Bay Area grundlegend verändern. Immobilienentwickler rechnen damit, dass die ersten speziell für Talente errichteten Wohnblöcke 2027 gebaut werden, mit Co-Living-Einheiten, die gezielt auf kurzfristige Entsendungen und Gastforscher zugeschnitten sind.
Berater für Unternehmensmigration warnen, dass der hochrangige Plan nur dann Wirkung zeigt, wenn er durch konkrete Maßnahmen untermauert wird. Dennoch bietet die Existenz eines klar datierten und messbaren Plans multinationalen Unternehmen eine deutlich bessere Planungsgrundlage für Personalbedarf und Expatriate-Budgets als das bisherige jährliche Vorgehen der Stadt. Die Regierung hat jährliche Umsetzungsberichte versprochen – ein Argument, das Mobilitätsprofis bei der Präsentation Hongkongs als stabile Destination für interne Stakeholder nutzen können. Wird der Fünfjahresrahmen umgesetzt, könnte Hongkong seine Position als bevorzugter Sprungbrettstandort für internationale Firmen in der Greater Bay Area festigen – mit erstklassiger Infrastruktur, liberalen Kapitalflüssen und nun einem verlässlicheren Regime für Talentmobilität.
Der Plan beschleunigt zudem das Mega-Projekt Northern Metropolis – eine smarte Stadt an der Grenze, die Platz für 2,5 Millionen Menschen und drei neue „Universitätsstädte“ bieten wird. Verbesserte Bahn-, Straßen- und möglicherweise Fährverbindungen nach Shenzhen sollen tägliche Grenzpendelungen für Studierende und Wissensarbeiter ermöglichen und damit die Arbeitsströme innerhalb der Greater Bay Area grundlegend verändern. Immobilienentwickler rechnen damit, dass die ersten speziell für Talente errichteten Wohnblöcke 2027 gebaut werden, mit Co-Living-Einheiten, die gezielt auf kurzfristige Entsendungen und Gastforscher zugeschnitten sind.
Berater für Unternehmensmigration warnen, dass der hochrangige Plan nur dann Wirkung zeigt, wenn er durch konkrete Maßnahmen untermauert wird. Dennoch bietet die Existenz eines klar datierten und messbaren Plans multinationalen Unternehmen eine deutlich bessere Planungsgrundlage für Personalbedarf und Expatriate-Budgets als das bisherige jährliche Vorgehen der Stadt. Die Regierung hat jährliche Umsetzungsberichte versprochen – ein Argument, das Mobilitätsprofis bei der Präsentation Hongkongs als stabile Destination für interne Stakeholder nutzen können. Wird der Fünfjahresrahmen umgesetzt, könnte Hongkong seine Position als bevorzugter Sprungbrettstandort für internationale Firmen in der Greater Bay Area festigen – mit erstklassiger Infrastruktur, liberalen Kapitalflüssen und nun einem verlässlicheren Regime für Talentmobilität.
Quelle: Associated Press