
Nur noch knapp zwei Wochen bis zum Schulbeginn – und einige potenzielle Touristen stellen fest, dass Hongkongs elektronisches Besuchervisumsystem mit der Nachfrage nicht mehr Schritt hält. In Reise-Foren häufen sich Berichte über Bearbeitungszeiten von bis zu 13 Arbeitstagen – deutlich länger als die vom Einwanderungsamt angepeilten fünf Tage. Eine indische Antragstellerin schrieb auf Reddit, dass ihre Voranmeldung (Pre-arrival Registration, PAR) zweimal abgelehnt wurde, bevor sie am 19. Juli einen regulären Besuchervisumsantrag stellte; bis zum 1. August lag noch keine Entscheidung vor, weshalb sie nun erwägt, den Familienurlaub stattdessen nach Kuala Lumpur zu verlegen. Auch mehrere Antragsteller aus Vietnam und Indonesien berichteten von ähnlichen Wartezeiten.
Visa-Agenten führen die Verzögerungen auf mehrere Faktoren zurück: einen unerwarteten Anstieg der regionalen Reisen nach den Störungen durch den Taifun Noul, einen saisonalen Anstieg von Festland-Touristengruppen sowie die Umverteilung von Personal für die heutige Einführung neuer e-Channel-Anmeldekioske. „Die Antragszahlen Ende Juli lagen 28 % über dem Vorjahreswert, während die Mitarbeiterzahl im Hintergrund unverändert blieb“, erklärte Peter Chiu, Direktor von FastTrack Visas Hong Kong. Besonders betroffen seien Anträge, die manuelle Prüfungen erfordern – etwa Pässe aus Städten, die als Risiko für Dokumentenfälschungen eingestuft sind.
Für Unternehmen hat das spürbare Folgen: Ein Halbleiterunternehmen aus Shenzhen berichtete Global Mobility News, dass drei Ingenieure, die am 8. August an einer Geräteschulung in Hongkong teilnehmen sollten, ihre Visa noch nicht erhalten haben. Dies zwang zu einer teuren Verschiebung der Schulung und Hotelbuchungen. Mobility-Manager werden daher geraten, längere Vorlaufzeiten einzuplanen und täglich das e-Status-Abfragetool des Amtes zu nutzen. Wenn der Status „weitere Dokumente erforderlich“ angezeigt wird, kann das Hochladen eines klareren Scans oder zusätzlicher Reiseunterlagen die Wartezeit um mehrere Tage verkürzen.
Das Einwanderungsamt hat bislang keine offizielle Warnung herausgegeben, doch Mitarbeiter an der Front bestätigen die Verzögerungen. In einer E-Mail an Medien erklärte das Amt, dass Personal von weniger dringenden Aufgaben abgezogen wurde und Antragsteller ermutigt werden, über akkreditierte Reisebüros mit speziellen Kontaktkanälen zu beantragen. Sollte sich der Rückstau bis September fortsetzen, könnten die Behörden eine kostenpflichtige „Priority Processing“-Pilotphase einführen, ähnlich wie in Großbritannien und Singapur.
Reisenden mit Pässen, die eine visafreie Einreise von 14 oder 30 Tagen erlauben – etwa aus Malaysia und Thailand – wird empfohlen, diesen Weg statt der PAR zu nutzen. Antragsteller sollten zudem vermeiden, doppelte Anträge einzureichen, da dies das System zusätzlich belastet und alle Verzögerungen verschärft.
Visa-Agenten führen die Verzögerungen auf mehrere Faktoren zurück: einen unerwarteten Anstieg der regionalen Reisen nach den Störungen durch den Taifun Noul, einen saisonalen Anstieg von Festland-Touristengruppen sowie die Umverteilung von Personal für die heutige Einführung neuer e-Channel-Anmeldekioske. „Die Antragszahlen Ende Juli lagen 28 % über dem Vorjahreswert, während die Mitarbeiterzahl im Hintergrund unverändert blieb“, erklärte Peter Chiu, Direktor von FastTrack Visas Hong Kong. Besonders betroffen seien Anträge, die manuelle Prüfungen erfordern – etwa Pässe aus Städten, die als Risiko für Dokumentenfälschungen eingestuft sind.
Für Unternehmen hat das spürbare Folgen: Ein Halbleiterunternehmen aus Shenzhen berichtete Global Mobility News, dass drei Ingenieure, die am 8. August an einer Geräteschulung in Hongkong teilnehmen sollten, ihre Visa noch nicht erhalten haben. Dies zwang zu einer teuren Verschiebung der Schulung und Hotelbuchungen. Mobility-Manager werden daher geraten, längere Vorlaufzeiten einzuplanen und täglich das e-Status-Abfragetool des Amtes zu nutzen. Wenn der Status „weitere Dokumente erforderlich“ angezeigt wird, kann das Hochladen eines klareren Scans oder zusätzlicher Reiseunterlagen die Wartezeit um mehrere Tage verkürzen.
Das Einwanderungsamt hat bislang keine offizielle Warnung herausgegeben, doch Mitarbeiter an der Front bestätigen die Verzögerungen. In einer E-Mail an Medien erklärte das Amt, dass Personal von weniger dringenden Aufgaben abgezogen wurde und Antragsteller ermutigt werden, über akkreditierte Reisebüros mit speziellen Kontaktkanälen zu beantragen. Sollte sich der Rückstau bis September fortsetzen, könnten die Behörden eine kostenpflichtige „Priority Processing“-Pilotphase einführen, ähnlich wie in Großbritannien und Singapur.
Reisenden mit Pässen, die eine visafreie Einreise von 14 oder 30 Tagen erlauben – etwa aus Malaysia und Thailand – wird empfohlen, diesen Weg statt der PAR zu nutzen. Antragsteller sollten zudem vermeiden, doppelte Anträge einzureichen, da dies das System zusätzlich belastet und alle Verzögerungen verschärft.
Quelle: Reddit – r/visas
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