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5.600 neue Staatsbürger begrüßt: Irland veranstaltet größte Einbürgerungszeremonie aller Zeiten

Sept. 17, 2026
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5.600 neue Staatsbürger begrüßt: Irland veranstaltet größte Einbürgerungszeremonie aller Zeiten
Irland hat am 17. September in sechs aufeinanderfolgenden Zeremonien im Convention Centre in Dublin offiziell 5.600 Menschen aus 138 verschiedenen Ländern die Staatsbürgerschaft verliehen. Die Veranstaltungen, die vom pensionierten High Court-Richter Bryan McMahon geleitet wurden und an denen der Staatsminister für Migration, Colm Brophy, teilnahm, markieren die größte Einbürgerungsaktion an einem einzigen Tag seit Einführung des Verfahrens im Jahr 2011.

Die Zeremonien finden zu einem entscheidenden Zeitpunkt statt. Die Regierung hat angekündigt, dass der kommende Irish Nationality and Citizenship (Amendment) Bill 2026 die Aufenthaltsdauer von fünf auf acht Jahre verlängern, einen Staatsbürgerkundetest einführen und Einkommensnachweise verlangen wird. Brophy erklärte gegenüber Journalisten, er erwarte, dass das Gesetz „noch vor Jahresende“ in Kraft tritt, betonte jedoch, dass das Ziel darin bestehe, die Bindung zwischen Staat und künftigen Antragstellern zu vertiefen und nicht den Zugang zu erschweren.

5.600 neue Staatsbürger begrüßt: Irland veranstaltet größte Einbürgerungszeremonie aller Zeiten


Für Arbeitgeber, die auf internationales Fachpersonal angewiesen sind, bot der Tag sowohl Zuversicht als auch Warnung. Die große Zahl neuer Staatsbürger unterstreicht Irlands anhaltende Attraktivität für qualifizierte Migranten, doch die geplanten Regeländerungen könnten den Weg zur Staatsbürgerschaft für Inhaber von Critical-Skills-Permits und deren Familien verlängern. Personal- und Mobilitätsmanager sollten ihre Prognosen zur Mitarbeiterbindung überdenken, insbesondere für jene, die derzeit planen, nach fünf Jahren Aufenthalt einen Antrag zu stellen.

Zu den von RTÉ und der Irish Times befragten Teilnehmern gehörten Ärzte, IT-Fachkräfte und Wirtschaftsprüfer, die bereits in Branchen mit akutem Fachkräftemangel tätig sind. Während viele angaben, dass die strengeren Regeln sie persönlich nicht abgeschreckt hätten, äußerten einige Bedenken, dass längere Fristen zukünftige Bewerber entmutigen könnten. Arbeitgeber sollten daher ihre Umzugspakete erweitern – etwa durch Übernahme von Anwaltskosten oder Vorbereitung auf Sprachtests –, um wettbewerbsfähig zu bleiben, sobald das Gesetz in Kraft tritt.

Praktisch bedeutet die Einbürgerung für die Betroffenen und ihre Angehörigen nun visafreies Reisen innerhalb der EU sowie uneingeschränkten Zugang zu allen Arbeitsmarktrechten in Irland. Dies macht die Erneuerung von Aufenthaltsgenehmigungen überflüssig und eröffnet neue Möglichkeiten für die Planung internationaler Einsätze. Globale Mobilitätsteams sollten sicherstellen, dass die Gehaltssysteme aktualisiert werden, um den neuen Status abzubilden, und die frisch eingebürgerten Mitarbeiter über ihre erweiterten Reiserechte informieren.
Quelle: RTÉ News

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