
Das Centre for Cross Border Cooperation (CCBC) veranstaltete am 17. September in Dundalk seine jährliche Konferenz unter dem Motto „Talente auf der Insel Irland schaffen, stärken und halten: grenzüberschreitende Push- und Pull-Faktoren“. Unterstützt vom irischen Ministerium für Weiterbildung und Hochschulbildung nahmen Akademiker, Personalvermittler und politische Entscheidungsträger aus beiden Rechtsgebieten teil. Im Fokus stand, wie Bildungswege, Visaregelungen und Arbeitgeberstrategien den Fachkräftefluss über die irische Grenze hinweg beeinflussen.
In Podiumsdiskussionen wurde die Mobilität von Studierenden zwischen Nordirland und der Republik Irland beleuchtet. Die Dublin City University und die Queen’s University Belfast präsentierten gemeinsame Daten, die seit dem Abschluss der post-Brexit-Vereinbarungen zur gegenseitigen Anerkennung von Studiengebühren einen jährlichen Anstieg der grenzüberschreitenden Einschreibungen um 12 % zeigen. Personalvermittler von Hays und InterTradeIreland warnten jedoch, dass unterschiedliche Einwanderungsregelungen – britische Visa im Norden versus irische Genehmigungen in der Republik – weiterhin Hürden für Arbeitgeber mit Standorten auf der gesamten Insel darstellen.
Die Teilnehmer forderten eine gegenseitige Anerkennung beruflicher Lizenzen, beginnend mit den Bereichen Gesundheitswesen und Ingenieurwesen, sowie ein Pilotprojekt für ein „All-Island Graduate Visa“, das es Nicht-EU-Studierenden ermöglichen würde, bis zu zwei Jahre nach dem Studium frei zwischen beiden Rechtsgebieten zu pendeln. CCBC-Vorsitzender Peter Osborne kündigte an, dass noch vor Jahresende ein formeller Vorschlag an beide Regierungen übermittelt wird.
Für multinationale Unternehmen mit Niederlassungen in Belfast und Dublin bot die Konferenz praxisnahe Erkenntnisse. Firmen wurden aufgefordert, ihre grenzüberschreitende Gehaltsabrechnung zu überprüfen, insbesondere für hybride Arbeitsmodelle, bei denen sich der Steuerwohnsitz durch die Aufteilung der Arbeitszeit zwischen den Büros ändern kann. Zudem wurde auf EU-PEACE-Fördermittel für Trainingsprogramme hingewiesen, die Mitarbeitende im Wechsel nördlich und südlich der Grenze einsetzen.
Abschließend wurde die Einrichtung einer ständigen Arbeitsgruppe aus Universitäten, Arbeitgebern und Visabehörden beschlossen, die vierteljährlich den Talentfluss analysieren soll – Daten, die künftige Anpassungen des irischen Beschäftigungserlaubnissystems und der britischen Skilled Worker Route in Nordirland unterstützen könnten.
In Podiumsdiskussionen wurde die Mobilität von Studierenden zwischen Nordirland und der Republik Irland beleuchtet. Die Dublin City University und die Queen’s University Belfast präsentierten gemeinsame Daten, die seit dem Abschluss der post-Brexit-Vereinbarungen zur gegenseitigen Anerkennung von Studiengebühren einen jährlichen Anstieg der grenzüberschreitenden Einschreibungen um 12 % zeigen. Personalvermittler von Hays und InterTradeIreland warnten jedoch, dass unterschiedliche Einwanderungsregelungen – britische Visa im Norden versus irische Genehmigungen in der Republik – weiterhin Hürden für Arbeitgeber mit Standorten auf der gesamten Insel darstellen.
Die Teilnehmer forderten eine gegenseitige Anerkennung beruflicher Lizenzen, beginnend mit den Bereichen Gesundheitswesen und Ingenieurwesen, sowie ein Pilotprojekt für ein „All-Island Graduate Visa“, das es Nicht-EU-Studierenden ermöglichen würde, bis zu zwei Jahre nach dem Studium frei zwischen beiden Rechtsgebieten zu pendeln. CCBC-Vorsitzender Peter Osborne kündigte an, dass noch vor Jahresende ein formeller Vorschlag an beide Regierungen übermittelt wird.
Für multinationale Unternehmen mit Niederlassungen in Belfast und Dublin bot die Konferenz praxisnahe Erkenntnisse. Firmen wurden aufgefordert, ihre grenzüberschreitende Gehaltsabrechnung zu überprüfen, insbesondere für hybride Arbeitsmodelle, bei denen sich der Steuerwohnsitz durch die Aufteilung der Arbeitszeit zwischen den Büros ändern kann. Zudem wurde auf EU-PEACE-Fördermittel für Trainingsprogramme hingewiesen, die Mitarbeitende im Wechsel nördlich und südlich der Grenze einsetzen.
Abschließend wurde die Einrichtung einer ständigen Arbeitsgruppe aus Universitäten, Arbeitgebern und Visabehörden beschlossen, die vierteljährlich den Talentfluss analysieren soll – Daten, die künftige Anpassungen des irischen Beschäftigungserlaubnissystems und der britischen Skilled Worker Route in Nordirland unterstützen könnten.
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